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Kultur & Kunst

Erzbischöfliches Diözesanmuseum

Das Diözesanmuseum wurde in den 1970er-Jahren über den Gewölben des mittelalterlichen Bischofspalasts nach Plänen des bekannten deutschen Architekten Gottfried Böhm errichtet. (Für weitere Informationen zur Architektur des Museums und zu Gottfried Böhm folgen Sie dem Link unten auf der Seite.)

Die Dauerausstellung in den von 1991 bis 1993 neu gestalteten Schauräumen zeigt etwa 1000 Exponate sakraler Kunst des 11. bis 20. Jahrhunderts: Skulpturen, Gemälde, Goldschmiedearbeiten und Paramente.
Besonders hervorzuhebende Objekte sind die romanische Imad-Madonna (11. Jh.), eine der ältesten großfigurigen Darstellungen der thronenden Madonna in der abendländischen Kunst, sowie der Tragaltar des Rogerus von Helmarshausen (Anfang 12. Jh.), ein Meisterwerk romanischer Goldschmiedekunst von internationalem Rang, und der vergoldete Schrein des heiligen Liborius (1627).
Die alten Gewölbe des Palastes von Bischof Meinwerk (1009 bis 1036) im Untergeschoss des Museums dienen heute als Domschatzkammer.

Neben einem umfangreichen museumspädagogischen Programm für Erwachsene und Schulklassen werden offene Kreativkurse für Kinder angeboten. Zudem veranstaltet das Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu wichtigen Themen aus allen Bereichen christlicher Kunst und Kultur.

Kontaktadresse:
Erzbischöfliches Diözesanmuseum
Markt 17, 33098 Paderborn
Tel. 05251 1251400
geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Umfangreiche Informationen - auch zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen - finden Sie auf der Internetseite des Museums (Link unten).

Internetseite des Museums: