Planen, Bauen und Wohnen
Offener Brief von Paderborns Bürgermeister Heinz Paus an IHK-Zweigstellenleiter Thomas Herold
24.11.2005
Sehr geehrter Herr Herold,
dass die IHK die städtischen Großprojekte Multifunktionshalle, Neubau der Kammerspiele, des Stadions und der Stadtverwaltung sowie die Umgestaltung des Bahnhofsviertels vorbehaltlos unterstützt, halte ich für ein wichtiges und richtiges Signal.
Nur im Schulterschluss aller Beteiligter sind solche Herausforderungen zu bewältigen. Gelingen können sie aber nur, wenn alle Verantwortungsträger, die seitens der Stadt an der Realisierung der Projekte beteiligt sind, vorbehaltlos zusammenarbeiten, so teilt die IHK auf ihrer jüngsten Veranstaltung mit. Dass Sie in dieser Richtung Zweifel hegen, machten Sie in der Mitgliederversammlung der Werbegemeinschaft deutlich.
Wenn Sie wörtlich sagen, dass »Heinz Paus mit aller Kraft die Segel gesetzt und die Richtung definiert hat - bei der Besatzung des Schiffes und bei den Offizieren aber gewaltige Zweifel« bestünden, dann ist das ein Vorwurf, der insbesondere meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trifft. Denn sie engagieren sich über das normale Maß hinaus. Wenn vielfach Flexibilität und Zukunftssinn von der Verwaltung eingefordert werden, dann legen gerade die an den Großprojekten beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Eigenschaften mit großem Engagement an den Tag. Termine, wie sie beim Stadionbau einzuhalten waren, wären ohne diesen großen Einsatz von Fachleuten aus der Stadtverwaltung nicht einzuhalten gewesen. Wenn dann solche Vorwürfe Ihrerseits kommen, ist das in höchstem Maße demotivierend.
Ich weiß, dass die Aufgaben, denen wir uns derzeit stellen, große Herausforderungen sind. Ich weiß aber auch, dass wir diese Herausforderungen mit einem Team von motivierten und engagierten Fachleuten meistern werden.
Wenn die IHK wegen der Vielfalt der Vorhaben ein Projektmanagement anregt, dann kann ich Ihnen mitteilen, dass wir seit langem eine Projektstruktur haben, bei der gegebenenfalls auch Experten von außen hinzugezogen werden.
Beispielhaft für unser Projektmanagement möchte ich nur die Multifunktionshalle und den Stadionneubau nennen. Beim Stadion ist unter der Führung des Beigeordneten Wolfgang Walter eine Gruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Planungsamtes, des Sportamtes, des Straßen- und Brückenbauamtes, des Ordnungsamtes, des Bauordnungsamtes, des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen, des Amtes für Gebäudemanagement, des Liegenschaftsamtes, der Kämmerei und des Rechtsamtes an die Arbeit gegangen. Bei allem Engagement ist jedoch klar, dass auch noch so gutes Projektmanagement Klagen Dritter nicht verhindern kann, die damit ihre Interessen durchsetzen wollen und Projekte gefährden können. Ebenso werden wir auf Dauer nicht ausschließen können, dass Ergebnisse der Arbeit bei der Komplexität der Probleme und der Rechtssprechung von einem Gericht positiv und vom anderen negativ beurteilt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Paus
dass die IHK die städtischen Großprojekte Multifunktionshalle, Neubau der Kammerspiele, des Stadions und der Stadtverwaltung sowie die Umgestaltung des Bahnhofsviertels vorbehaltlos unterstützt, halte ich für ein wichtiges und richtiges Signal.
Nur im Schulterschluss aller Beteiligter sind solche Herausforderungen zu bewältigen. Gelingen können sie aber nur, wenn alle Verantwortungsträger, die seitens der Stadt an der Realisierung der Projekte beteiligt sind, vorbehaltlos zusammenarbeiten, so teilt die IHK auf ihrer jüngsten Veranstaltung mit. Dass Sie in dieser Richtung Zweifel hegen, machten Sie in der Mitgliederversammlung der Werbegemeinschaft deutlich.
Wenn Sie wörtlich sagen, dass »Heinz Paus mit aller Kraft die Segel gesetzt und die Richtung definiert hat - bei der Besatzung des Schiffes und bei den Offizieren aber gewaltige Zweifel« bestünden, dann ist das ein Vorwurf, der insbesondere meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trifft. Denn sie engagieren sich über das normale Maß hinaus. Wenn vielfach Flexibilität und Zukunftssinn von der Verwaltung eingefordert werden, dann legen gerade die an den Großprojekten beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Eigenschaften mit großem Engagement an den Tag. Termine, wie sie beim Stadionbau einzuhalten waren, wären ohne diesen großen Einsatz von Fachleuten aus der Stadtverwaltung nicht einzuhalten gewesen. Wenn dann solche Vorwürfe Ihrerseits kommen, ist das in höchstem Maße demotivierend.
Ich weiß, dass die Aufgaben, denen wir uns derzeit stellen, große Herausforderungen sind. Ich weiß aber auch, dass wir diese Herausforderungen mit einem Team von motivierten und engagierten Fachleuten meistern werden.
Wenn die IHK wegen der Vielfalt der Vorhaben ein Projektmanagement anregt, dann kann ich Ihnen mitteilen, dass wir seit langem eine Projektstruktur haben, bei der gegebenenfalls auch Experten von außen hinzugezogen werden.
Beispielhaft für unser Projektmanagement möchte ich nur die Multifunktionshalle und den Stadionneubau nennen. Beim Stadion ist unter der Führung des Beigeordneten Wolfgang Walter eine Gruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Planungsamtes, des Sportamtes, des Straßen- und Brückenbauamtes, des Ordnungsamtes, des Bauordnungsamtes, des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen, des Amtes für Gebäudemanagement, des Liegenschaftsamtes, der Kämmerei und des Rechtsamtes an die Arbeit gegangen. Bei allem Engagement ist jedoch klar, dass auch noch so gutes Projektmanagement Klagen Dritter nicht verhindern kann, die damit ihre Interessen durchsetzen wollen und Projekte gefährden können. Ebenso werden wir auf Dauer nicht ausschließen können, dass Ergebnisse der Arbeit bei der Komplexität der Probleme und der Rechtssprechung von einem Gericht positiv und vom anderen negativ beurteilt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Paus
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