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Stadt zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Minden im Stadionstreit

22.09.2009

"Wir waren und sind überzeugt, dass unser Stadionkonzept trägt. Das Gericht hat unsere Auffassung voll und ganz bestätigt." Mit diesen Worten kommentierte Bürgermeister Heinz Paus die neuerliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Minden zum Paderborner Stadion vom Dienstag. Das Gericht hat im Hauptsacheverfahren die Klagen der drei Anwohner gegen das Stadion zurückgewiesen. Im Februar dieses Jahres hatte das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) Beschwerden der drei Stadion-Kläger im Eilverfahren zurückgewiesen. Zuvor waren bereits im Oktober des letzten Jahres die Stadion-Kläger im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Minden gescheitert. Die drei klagenden Anwohner können im Hauptsacheverfahren noch einen Antrag auf Zulassung der Berufung beim OVG Münster stellen.

Aufgrund der klaren Entscheidung sowohl des Verwaltungsgerichts Minden als auch des OVG Münsters im Eilverfahren rechnet die Stadt nicht damit, dass die Kläger weitere Rechtsmittel einlegen. "Sollten die Kläger trotzdem in die Berufung gehen, so sehen wir auch dieser Entscheidung gelassen entgegen", sieht Bürgermeister Heinz Paus den von der Stadt und der Paderborner Stadion-gesellschaft (PSG) beschrittenen Weg als richtig an. In der vorläufigen Urteilsbegründung habe das Gericht deutliche Worte gefunden, dass eine Verletzung von Nachbarrechten nicht erkennbar sei.

Heinz Paus betonte, dass sich die Beharrlichkeit aller, die an dem Projekt trotz aller Widrigkeiten festgehalten haben, ausgezahlt habe. Der Bürgermeister bedankt sich ausdrücklich bei seinen Mitarbeitern, vor allem bei der Stadionrunde. Darüber hinaus dankte er ausdrücklich denen im Rat, die mit ihm zusammen konsequent an dem Projekt festgehalten haben und der Paderborn Stadiongesellschaft und deren Gesellschaftern für ihren Einsatz und ihre Ausdauer.