Feuerwehr Paderborn
Unfall Liboriberg
Am Montag dem 02. August 2010 um ca. 15:54 Uhr wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Paderborn sowie Notarzteinsatzfahrzeuge aus Salzkotten und Hövelhof zu einem schweren Arbeitsunfall auf dem Liboriberg in Paderborn alarmiert.
Das Fahrzeugaufkommen belief sich zwischenzeitlich auf ein Löschfahrzeug, zwei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie zwei Kommandowagen mit dem Leiter der Feuerwehr und dem Beamten vom Einsatzführungsdienst.
Aus bisher ungeklärter Ursache ereignete sich bei Abbauarbeiten einer diesjährigen Libori-Attraktion "The Tower", dem Erlebnishochhaus, ein schwerer Arbeitsunfall, bei dem zwei Männer aus ca. 15 Meter Höhe abstürzten.
Ersteintreffende Einsatzkräfte der Feuerwehr Paderborn fanden die beiden Männer mit Kreislaufstillstand und schweren Verletzungen auf dem Asphalt vor dem "Tower" vor und begannen unverzüglich mit der Reanimation. Aufgrund der Schwere der Verletzungen, alarmierte der Einsatzleiter der Feuerwehr zwei Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle nach.
Durch die Unterstützung der Polizei konnte kurzfristig die Kasselertor-Brücke für eine eventuelle Landung der Hubschrauber gesperrt werden.
Leider blieben die Bemühungen dreier Notärzte, darunter der diensthabende Leitende Notarzt, und des Rettungsdienstpersonals erfolglos.
Während bei einem Mann bereits an der Einsatzstelle nur noch der Tod festgestellt werden konnte, erlag der zweite Patient wenig später seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Die Augenzeugen des tragischen Unfalls und Kollegen der beiden Männer erlitten einen Schock und wurden von mehreren Notfallseelsorgern und Ordensschwestern aus Salzkotten betreut.
Eine Ordensschwester konnte als Dolmetscherin fungieren, da einige Betroffene nur rumänisch sprachen.
Das Pfarrheim der Gaukirche ermöglichte der Feuerwehr den Zutritt zur Liborikapelle. Hier konnten sich die Betroffenen mit den Notfallseelsorgern zum Gespräch zurückziehen.
Zur Unterstützung der Kriminalpolizei bei der Ermittlung des Unfallherganges wurde eine Drehleiter der Feuerwehr mit Hinterachslenkung und Gelenkarm nachalarmiert, sodass die Unglückstelle genauer untersucht werden konnte ohne den Tower betreten zu müssen.
Nach ca. 3 Stunden wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.
Mirko Bursian - Feuerwehr Paderborn
Das Fahrzeugaufkommen belief sich zwischenzeitlich auf ein Löschfahrzeug, zwei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie zwei Kommandowagen mit dem Leiter der Feuerwehr und dem Beamten vom Einsatzführungsdienst.
Aus bisher ungeklärter Ursache ereignete sich bei Abbauarbeiten einer diesjährigen Libori-Attraktion "The Tower", dem Erlebnishochhaus, ein schwerer Arbeitsunfall, bei dem zwei Männer aus ca. 15 Meter Höhe abstürzten.
Ersteintreffende Einsatzkräfte der Feuerwehr Paderborn fanden die beiden Männer mit Kreislaufstillstand und schweren Verletzungen auf dem Asphalt vor dem "Tower" vor und begannen unverzüglich mit der Reanimation. Aufgrund der Schwere der Verletzungen, alarmierte der Einsatzleiter der Feuerwehr zwei Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle nach.
Durch die Unterstützung der Polizei konnte kurzfristig die Kasselertor-Brücke für eine eventuelle Landung der Hubschrauber gesperrt werden.
Leider blieben die Bemühungen dreier Notärzte, darunter der diensthabende Leitende Notarzt, und des Rettungsdienstpersonals erfolglos.
Während bei einem Mann bereits an der Einsatzstelle nur noch der Tod festgestellt werden konnte, erlag der zweite Patient wenig später seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Die Augenzeugen des tragischen Unfalls und Kollegen der beiden Männer erlitten einen Schock und wurden von mehreren Notfallseelsorgern und Ordensschwestern aus Salzkotten betreut.
Eine Ordensschwester konnte als Dolmetscherin fungieren, da einige Betroffene nur rumänisch sprachen.
Das Pfarrheim der Gaukirche ermöglichte der Feuerwehr den Zutritt zur Liborikapelle. Hier konnten sich die Betroffenen mit den Notfallseelsorgern zum Gespräch zurückziehen.
Zur Unterstützung der Kriminalpolizei bei der Ermittlung des Unfallherganges wurde eine Drehleiter der Feuerwehr mit Hinterachslenkung und Gelenkarm nachalarmiert, sodass die Unglückstelle genauer untersucht werden konnte ohne den Tower betreten zu müssen.
Nach ca. 3 Stunden wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.
Mirko Bursian - Feuerwehr Paderborn
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