Feuerwehr Paderborn mit Fahrzeugen
Feuerwehr Paderborn

Brand in der Universität

Einsatz der Feuerwehr ohne Verzögerung durch automatische Brandmeldeanlage. © Feuerwehr Paderborn - Marc Köppelmann
Großbildansicht Einsatz der Feuerwehr ohne Verzögerung durch automatische Brandmeldeanlage. © Feuerwehr Paderborn - Marc Köppelmann
Die Feuerwehr Paderborn wurde durch die Auslösung der Brandmeldeanlage der Universität zum Bauteil J alarmiert.
Zu diesem Einsatz wurden zunächst der Löschzug der Feuerwache Süd, das LF 24 der Feuerwache Nord sowie der Beamte vom Einsatzführungsdienst alarmiert.
Die Freiwillige Feuerwehr mit der Einheit Mitte-Ost wurde ebenfalls alarmiert und rückte mit einem weiteren Löschfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte sah es zunächst nach einem Routineeinsatz aus. Von anwesenden Bauarbeitern sowie Passanten wurden die Einsatzkräfte jedoch auf eine Rauchentwicklung im oberen Bereich des Gebäudes J hingewiesen. Diese deckte sich mit der Meldung der Brandmeldeanlage.

Beim Betreten des Gebäudes fiel sofort der Brandgeruch auf.
Im 6. OG war der Flurbereich komplett verraucht. Personen hielten sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude auf.

Sofort wurden weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert. Neben einer weiteren Drehleiter von der Wache Nord rückten die Kernstadtzüge Süd-West und Stadtheide mit zwei weiteren Löschfahrzeugen zur Einsatzstelle aus.
Die Einheiten aus Wewer und Marienloh besetzen die Feuerwachen Nord und Süd für eventuell weitere Einsätze.

Ein Angriffstrupp unter umluftunabhängigem Atemschutz führte mit einem C-Rohr die eigentliche Brandbekämpfung in einem Labor durch.
Über eine Drehleiter wurde vorsorglich von außen ein Wenderohr in Stellung gebracht.

In dem Labor hatte ein Trockenschrank sowie Teile der Einrichtung gebrannt. Trotz des Einsatzes von Hochleistungsdrucklüftern, dehnte sich der Rauch nicht nur auf die gesamte vom Brand betroffene Etage aus, sondern auch auf die darunter liegende Etage.
Hierdurch entstand zusätzlich ein erheblicher Sachschaden.

Die anschließenden Belüftungsmaßnahmen waren sehr umfangreich und zeitintensiv. Hierfür mussten insgesamt 4 Hochleistungslüfter und 4 weitere Trupps unter Atemschutz eingesetzt werden.

Durch die schnelle Meldung über die Brandmeldeanlage konnte insgesamt jedoch ein weit größerer Schaden verhindert werden.

Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr konnten nach rund 2,5 Stunden beendet werden.

Richard Kühling - Feuerwehr Paderborn