Feuerwehr Paderborn
Zimmerbrand Pontanusstraße
Am Dienstag, dem 21. Dezember 2010 um 06:24 Uhr morgens, wurden die hauptamtlichen Kräfte der
Feuerwehr Paderborn in die Pontanusstraße zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert.
Unterstützt wurden sie durch ehrenamtliche Kräfte des Kernstadtzuges Mitte/Ost.
Aus bisher nicht abschließend geklärter Ursache kam es im 2. Obergeschoss eines 6-Parteienhauses zu einer Brandentstehung in der Küche.
Die beiden Bewohner der Brandwohnung hatten den Brand so spät bemerkt, dass Eigenlöschversuche erfolglos blieben und die Feuerwehr gerufen wurde.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, war bereits durch die geschlossenen Rollläden Feuerschein und eine dunkle Rauchentwicklung aus dem 2. Obergeschoss zu erkennen.
Da zunächst nicht klar war, ob das junge Paar sich aus der Brandwohnung selbstgerettet hatte, ging ein Angriffstrupp der Feuerwehr mit dem Auftrag der Menschenrettung und Brandbekämpfung unter umluftunabhängigen Atemschutz ins 2. Obergeschoss vor, während bereits Bewohner aus dem Mehrparteienhaus durch den Rettungsdienst in die geheizten Rettungswagen aufgenommen wurden.
Parallel zum Innenangriff wurde vor dem Gebäude eine Drehleiter in Stellung gebracht, um einen zweiten Rettungsweg einerseits sicherzustellen und andererseits eine möglichen Brandausbreitung über Dach verhindern zu können.
Auf der Gebäuderückseite wurde ein Feuerwehrmann postiert, um Veränderungen der Einsatzlage beobachten und hilfesuchende Personen ausfindig machen zu können.
Nachdem durch den Angriffstrupp in der Brandwohnung eine Abluftöffnung geschaffen worden war, konnte ein Hochleistungslüfter vor dem Hauseingang in Betrieb genommen werden, der zu einer schnellen Verbesserung der Sichtverhältnisse in der völlig verrauchten Wohnung führte.
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden.
Noch während die Wohnung nach Personen durchsucht wurde, hatten sich die Bewohner der Brandwohnung beim Rettungsdienst gemeldet und berichteten von 6 Haustieren, die sich noch in der Wohnung aufhalten sollten.
Während das junge Paar mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gefahren wurde, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr 3 Kaninchen und 3 Meerschweinchen lebend aus der Brandwohnung retten.
Übergangsweise wurden die Tiere mit einem nachalarmierten Mannschaftstransportfahrzeug ins Tierheim gebracht.
Das Transportfahrzeug war ursprünglich zur Aufnahme weiterer unverletzter Bewohner gedacht und war nicht mehr zu diesem Zweck erforderlich, da die übrigen Wohnungen ausreichend vor Raucheintritt geschützt werden konnten und die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück konnten nachdem Schadstoffmessungen durch die Feuerwehr dies zuließen.
Nach Beendigung der Einsatzmaßnahmen durch die Feuerwehr musste in der Straße erneut Tausalz gestreut werden, da austretendes Löschwasser gefror.
Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Bei dem Brand entstand erheblicher Sachschaden.
Die Küche brannte völlig aus und durch die enorme Wärmeentwicklung platzte der Deckenputz in der Küche und dem Wohnungsflur davor fast vollständig ab.
Auch in angrenzenden Zimmern verflüssigte sich ein Deckenbelag aus Kunststoff und war auf das Mobiliar abgetropft.
Dichte Rußablagerungen erstreckten sich über die gesamte Wohnung.
Mirko Bursian - Feuerwehr Paderborn
Unterstützt wurden sie durch ehrenamtliche Kräfte des Kernstadtzuges Mitte/Ost.
Aus bisher nicht abschließend geklärter Ursache kam es im 2. Obergeschoss eines 6-Parteienhauses zu einer Brandentstehung in der Küche.
Die beiden Bewohner der Brandwohnung hatten den Brand so spät bemerkt, dass Eigenlöschversuche erfolglos blieben und die Feuerwehr gerufen wurde.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, war bereits durch die geschlossenen Rollläden Feuerschein und eine dunkle Rauchentwicklung aus dem 2. Obergeschoss zu erkennen.
Da zunächst nicht klar war, ob das junge Paar sich aus der Brandwohnung selbstgerettet hatte, ging ein Angriffstrupp der Feuerwehr mit dem Auftrag der Menschenrettung und Brandbekämpfung unter umluftunabhängigen Atemschutz ins 2. Obergeschoss vor, während bereits Bewohner aus dem Mehrparteienhaus durch den Rettungsdienst in die geheizten Rettungswagen aufgenommen wurden.
Parallel zum Innenangriff wurde vor dem Gebäude eine Drehleiter in Stellung gebracht, um einen zweiten Rettungsweg einerseits sicherzustellen und andererseits eine möglichen Brandausbreitung über Dach verhindern zu können.
Auf der Gebäuderückseite wurde ein Feuerwehrmann postiert, um Veränderungen der Einsatzlage beobachten und hilfesuchende Personen ausfindig machen zu können.
Nachdem durch den Angriffstrupp in der Brandwohnung eine Abluftöffnung geschaffen worden war, konnte ein Hochleistungslüfter vor dem Hauseingang in Betrieb genommen werden, der zu einer schnellen Verbesserung der Sichtverhältnisse in der völlig verrauchten Wohnung führte.
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden.
Noch während die Wohnung nach Personen durchsucht wurde, hatten sich die Bewohner der Brandwohnung beim Rettungsdienst gemeldet und berichteten von 6 Haustieren, die sich noch in der Wohnung aufhalten sollten.
Während das junge Paar mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gefahren wurde, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr 3 Kaninchen und 3 Meerschweinchen lebend aus der Brandwohnung retten.
Übergangsweise wurden die Tiere mit einem nachalarmierten Mannschaftstransportfahrzeug ins Tierheim gebracht.
Das Transportfahrzeug war ursprünglich zur Aufnahme weiterer unverletzter Bewohner gedacht und war nicht mehr zu diesem Zweck erforderlich, da die übrigen Wohnungen ausreichend vor Raucheintritt geschützt werden konnten und die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück konnten nachdem Schadstoffmessungen durch die Feuerwehr dies zuließen.
Nach Beendigung der Einsatzmaßnahmen durch die Feuerwehr musste in der Straße erneut Tausalz gestreut werden, da austretendes Löschwasser gefror.
Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Bei dem Brand entstand erheblicher Sachschaden.
Die Küche brannte völlig aus und durch die enorme Wärmeentwicklung platzte der Deckenputz in der Küche und dem Wohnungsflur davor fast vollständig ab.
Auch in angrenzenden Zimmern verflüssigte sich ein Deckenbelag aus Kunststoff und war auf das Mobiliar abgetropft.
Dichte Rußablagerungen erstreckten sich über die gesamte Wohnung.
Mirko Bursian - Feuerwehr Paderborn
Zum Thema
- Dorffest in Benhausen
- Girlsday 2012
- Feuer Im Samtfelde
- Brand in einer Druckerei
- Zimmerbrand Löffelmannweg
- Zimmerbrand Dorfstraße
- Garagenbrand Wewelsburger Weg
- Gasalarm Abtsbrede
- Ausbildung bei der Feuerwehr Paderborn
- Eingeklemmte Person
- Saunabrand Bürener Weg
- Verkehrsunfall Münsterstraße
- Verkehrsunfall Wewerstraße
- Brandeinsatz Sporckweg
- Brandeinsatz Westernstrasse
- Kellerbrand Andreasstraße
- Osterlauf 2012
- Brandeinsatz Pontanusstraße
- Zimmerbrand Wewer
- Zimmerbrand Sande

