Feuerwehr Paderborn
Chemische Reaktion
Am Dienstag, 17. Mai 2011 um kurz nach 16:00 Uhr, wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr
Paderborn zum Bauteil K der Universität Paderborn alarmiert, wo die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst
hatte. Neben den hauptamtlichen Wachen wurden auch Einheiten der Kernstadtzüge Mitte/Ost und Süd/West
alarmiert.
Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten die Ebene 2 des neuen Uni-Bauteils, in dem Chemielabore untergebracht sind und wo die automatische Brandmeldung herrührte.
Durch Glasausschnitte von Labortüren konnte man bereits eine zunehmende Verrauchung in zwei Laborräumen feststellen.
Da zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss war, ob es sich um einen Brand handelte und welche Stoffe zu der Rauchentwicklung führten, wurde zunächst ein Angriffstrupp der Feuerwehr unter Umluftunabhängigem Atemschutz zur Erkundung mit einem Kleinlöschgerät in die Laborräume geschickt, während Einsatzkräfte des zweiten hauptamtlichen Löschzuges einen Löschangriff vorbereiteten.
Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten die Ebene 2 des neuen Uni-Bauteils, in dem Chemielabore untergebracht sind und wo die automatische Brandmeldung herrührte.
Durch Glasausschnitte von Labortüren konnte man bereits eine zunehmende Verrauchung in zwei Laborräumen feststellen.
Da zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss war, ob es sich um einen Brand handelte und welche Stoffe zu der Rauchentwicklung führten, wurde zunächst ein Angriffstrupp der Feuerwehr unter Umluftunabhängigem Atemschutz zur Erkundung mit einem Kleinlöschgerät in die Laborräume geschickt, während Einsatzkräfte des zweiten hauptamtlichen Löschzuges einen Löschangriff vorbereiteten.
Der im Gebäude befindliche Einsatztrupp der Feuerwehr durchsuchte das Labor nach eventuell hilfebedürftigen
Personen, fand jedoch keine vor.
Stattdessen konnte er als Quelle für die Rauchentwicklung mehrere Glasbehälter auf Wärmeplattenausfindig machen, in denen unbekannte Stoffe chemisch miteinander reagierten.
Um eine Schadensausbreitung zu verhindern, wurden die Behälter in vollverglaste Kabinen gestellt, die für derartige Reaktionsabläufe konzipiert sind und über eine eigene Absaugung mit integrierter Filteranlage verfügen.
Mit Auslösen der Brandmeldeanlage wurde diese Absaugung außer Betrieb genommen, sodass zunächst die Brandmeldeanlage zurückgestellt werden musste, um eine Entrauchung maschinell wieder in Gang zusetzen.
Unterdessen konnten Laboranten ausfindig gemacht werden, die Auskunft über die Gefährlichkeit der bei der Reaktion frei werdenden Stoffe Auskunft geben konnten.
So wurde in Zusammenarbeit zwischen Fachleuten der Universität und der Einsatzleitung der Feuerwehr entschieden, dass die abschließenden Lüftungsmaßnahmen über Hochleistungslüfter der Feuerwehr und öffenbare Fenster bewerkstelligt werden konnte.
Im Anschluss wurde die Laborluft mit speziellen Prüfröhrchen der Feuerwehr auf eventuelle Schadstoffe durch die chemische Reaktion untersucht.
Der Betrieb der Laborräume konnte wieder aufgenommen werden und die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle an die Laboranten der Universität.
Das Fahrzeugaufkommen belief sich zwischenzeitlich auf 3 Löschfahrzeuge, zwei Drehleitern, einen Rettungswagen, sowie den Kommandowagen mit dem Beamten vom Einsatzführungsdienst.
Mirko Bursian - Feuerwehr Paderborn
Stattdessen konnte er als Quelle für die Rauchentwicklung mehrere Glasbehälter auf Wärmeplattenausfindig machen, in denen unbekannte Stoffe chemisch miteinander reagierten.
Um eine Schadensausbreitung zu verhindern, wurden die Behälter in vollverglaste Kabinen gestellt, die für derartige Reaktionsabläufe konzipiert sind und über eine eigene Absaugung mit integrierter Filteranlage verfügen.
Mit Auslösen der Brandmeldeanlage wurde diese Absaugung außer Betrieb genommen, sodass zunächst die Brandmeldeanlage zurückgestellt werden musste, um eine Entrauchung maschinell wieder in Gang zusetzen.
Unterdessen konnten Laboranten ausfindig gemacht werden, die Auskunft über die Gefährlichkeit der bei der Reaktion frei werdenden Stoffe Auskunft geben konnten.
So wurde in Zusammenarbeit zwischen Fachleuten der Universität und der Einsatzleitung der Feuerwehr entschieden, dass die abschließenden Lüftungsmaßnahmen über Hochleistungslüfter der Feuerwehr und öffenbare Fenster bewerkstelligt werden konnte.
Im Anschluss wurde die Laborluft mit speziellen Prüfröhrchen der Feuerwehr auf eventuelle Schadstoffe durch die chemische Reaktion untersucht.
Der Betrieb der Laborräume konnte wieder aufgenommen werden und die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle an die Laboranten der Universität.
Das Fahrzeugaufkommen belief sich zwischenzeitlich auf 3 Löschfahrzeuge, zwei Drehleitern, einen Rettungswagen, sowie den Kommandowagen mit dem Beamten vom Einsatzführungsdienst.
Mirko Bursian - Feuerwehr Paderborn
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