Feuerwehr Paderborn mit Fahrzeugen
Feuerwehr Paderborn

Explosionsfähige Gaskonzentration wurde gemessen

Am Montag, 30. April 2012 um 7:53 Uhr meldete sich ein Passant bei der Feuerwehr und meldete Gasgeruch im Bereich der Benediktiner Str. Die Feuerwehr rückte mit einem Löschfahrzeug, einen Gerätewagen Messtechnik, einem Rettungswagen sowie dem Einsatzführungsdienst zur Benediktiner Str. aus.

Bei ersten Messungen mit Ex-Messgeräten konnte kein Gas nachgewiesen werden. Im Bereich eines Regenwassereinlaufes im Kreuzungsbereich Benediktiner Str/Abtsbrede reagierten die Messgeräte. Eine explosionsfähige Gaskonzentration konnte mit Messgeräten des Gasversorgers Eon und der Feuerwehr nachgewiesen werden.

Aufgrund dieser Gaskonzentration sperrte die Polizei den Bereich Abtsbrede / Benediktiner Str. ab. Linienbusse des Unternehmens Padersprinter mussten umgeleitet werden. Um eine weitere Ausbreitung des Gases in das Kanalnetz zu verhindern, wurde mit einem Entlüftungsgerät der Feuerwehr das Gas aus dem Gully abgesaugt und kontrolliert ableitet. In den umliegenden Wohnhäusern konnte nach Messungen keine Gaskonzentration festgestellt werden. Aufgrund des vorherrschenden Windes und der Eigenschaft, dass Erdgas leichter als Luft ist, wurden zu keiner Zeit eine gefährliche Gaskonzentrationen Bereich der Wohnhäuser gemessen.

Ein von der Fa. Eon beauftragtes Tiefbauunternehmen legt mit Hilfe eines Saugbaggers die Gasleitung frei. Hierbei wurde ein Leck im Bereich des Gullys gefunden. Das Leck wurde vorübergehen provisorisch abgedichtet. Den defekten Leitungsabschnitt wechselte Eon aus. Bei der Gasleitung handelt es sich um eine Niederdruckleitung mit einem Druck von 50 mbar. Während der Arbeiten stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher.

Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr konnten nach insgesamt 4 Stunden beendet werden.

Klaus Thrien - Feuerwehr Paderborn