Jugendamt
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Selbstbehauptung für Jungen

Neue Trainingskurse zur Stärkung von Jungen

Jungen befinden sich immer wieder in Konfliktsituationen. Sie provozieren, fordern heraus, überschreiten Grenzen. Sie werden gemobbt, angegriffen, gedemütigt. Sie stehen dabei und wissen nicht, wie sie anderen beistehen können. Und sie befürchten, selber Zielscheibe zu sein.

Jungen wollen nicht ohnmächtig sein. Sie fühlen sich bedroht und hilflos. Um sich zu schützen, wählen sie verschiedene Wege. Die einen ziehen sich zurück, werden übervorsichtig - und fühlen sich dann oft als Jungen zweiter Klasse. Andere treten die Flucht nach vorne an: sie verdrängen ihre Ängste - und gehen in den Angriff über, mit Worten oder Fäusten.

Jungen haben dann eines gemeinsam: Sie finden keinen Weg, sich angemessen zu behaupten. Sie brauchen Unterstützung darin, weder zu provozieren noch zu passiv zu sein. Und sie müssen ermutigt werden, sich selbst in ihrer Persönlichkeit anzunehmen und die eigenen Fähigkeiten unabhängig zu entwickeln.

Was Jungen beim Selbstbehauptungstraining lernen können:

  • Einen positiven Umgang mit männlicher Kraft und Aggression: Die Jungen lernen mit Fairness, mit ganzer Kraft und ohne Verlierer zu kämpfen.
  • Eine Stärkung des Selbstvertrauens und Handlungsfähigkeit: Die Jungen lernen, sich bei Bedrohung und Anspannung wach und angemessen der Herausforderung zu stellen.
  • Eine Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen: Selbstachtung und Stolz, aber auch Angst vor Gesichtsverlust und Scham.
  • Die Erfahrung von Respekt und den positiven Auswirkungen, andere für sich zu gewinnen ohne sie zu ängstigen.

Der Trainer Andreas Haase wohnt in Detmold und ist seit vielen Jahren in der Männer- und Jungenarbeit tätig. Neben seinen Trainingskursen arbeitet er noch als Coach und Teamentwickler und ist Mitherausgeber der einzigen deutschen Zeitschrift für Männer- und Jungenarbeit.

 

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