Kurzdarstellung
Nach mehr als einjähriger Vorarbeit beschloss der Schulausschuss der Stadt Paderborn im April 2001, in einem drei Jahre umfassenden Projekt eine flächendeckende und nachhaltige Infrastruktur für den Einsatz digitaler Medien in allen Paderborner Schulen aufzubauen. Durch netzgestütztes Arbeiten sollen Formen des Einsatzes digitaler Medien sowohl im Unterricht wie auch im häuslichen Bereich ermöglicht werden. Dazu erhalten Schüler/innen ebenso wie die Lehrenden eine eigene Zugangskennung und einen persönlichen Arbeitsbereich.
Die Administration und Wartung wird vom kommunalen Rechenzentrum (GKD Paderborn) zentral übernommen, um die Lehrenden zu entlasten. Die Vernetzung der Schulen baut auf dem Paderborner Bildungsnetz (PBBN) auf, bei dem über das Ampelnetz der Stadt eine breitbandige Anbindung erfolgt. Über die schulinterne Vernetzung werden alle Klassenräume erschlossen. Die gerätetechnische Umsetzung erfolgt auf Basis des Sun@School Konzeptes mit besonders wartungsarmen Endgeräten (Ultra Thin Clients). Die Ausstattung der Schulen folgt den Empfehlungen der e-nitiative.nrw zur Ausstattung mit Medienecken ergänzt um 14 Fachräume in weiterführenden Schulen.
In Abstimmung mit den Schulen werden auch die Eltern umfassend informiert und eingebunden. In Einklang mit den Projektzielen soll der Lernraum Schule schrittweise auf den häuslichen Bereich erweitert werden.
Zusammen mit dem Aufbau der Infrastruktur sollen neue Formen der Nutzung und Erschliessung digitaler Medien entwickelt und erprobt werden, die teilweise weit über die unmittelbare Projektlaufzeit hinausreichen.
Insbesondere in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn soll der Projektansatz "StarOffice 4 Kids" weiterentwickelt und evaluiert werden. Getreu dem Motto "Die Welt ist meine Schultasche" sollen sowohl Werkzeuge als auch Materialien jeweils altersstufengerecht anpassbar über einen Browser zur Verfügung gestellt werden.
In Zusammenarbeit mit der webwasher AG werden Lösungen zum Thema Internetsecurity und -filterung erarbeitet und umgesetzt. Das Projekt wird durch den Verein Schulen ans Netz e.V. evaluiert.
