Libori
Jugendschutzkontrollen auf Libori
Am ersten Samstagabend haben Ordnungsamt, Jugendamt und Polizei im Umfeld der Liborikirmes gemeinsame Jugendschutzkontrollen durchgeführt und rund 100 Jugendliche überprüft. Wie auch in den letzten Jahren haben die zuständigen Behörden im Vorfeld der Kirmes in Besprechungen mit Veranstaltern, Gastwirten und Schaustellern auf die Bestimmungen des Jugendschutzes hingewiesen.
Kriminalkommissarin Sonja Biermann: "Auf dem Kirmesgelände selbst achten die Schankwirte auf die Bestimmungen des Jugendschutzes. Die meisten machen zusätzlich bei unserer Aktion "Stopp wir verkaufen keinen Alkohol an Jugendliche" mit. Entsprechende Hinweise sind an den Ständen ausgehängt". Das bestätigt auch Gastwirt Heinrich Heitmann, der auf dem Liboriberg einen Biergarten betreibt. "Wir fragen konsequent nach Ausweisen, wenn junge Leute alkoholische Getränke bestellen", sagte Heitmann am Samstagabend. Das Jugendschutzgesetz hängt deutlich sichtbar an seinem Stand und die Mitarbeiter sind angewiesen, auf die Altersbeschränkungen zu achten. Ähnlich sehen es die anderen Wirte. In punkto Jugendschutz war nichts zu beanstanden.
Marco de Luca vom Paderborner Jugendamt bestätigt: "Keine Probleme auf dem Berg, aber im direkten Umfeld machen uns einige Jugendgruppen Probleme." So trafen die beiden Mitarbeiter vom B.O.S.S. (Büro für Ordnung, Schutz und Sicherheit) Wolfgang Oppel und Dietmar Sasse, sowie Marco de Luca vom Jugendamt und die beiden Kriminalbeamten vom Kommissaritat Vorbeugung/ Opferschutz, Sonja Biermann und Jürgen Neuhoff am Samstag in den Grünanlagen am Liboriberg auf einige alkoholisierte Jugendliche. Den Schnaps, meistens Wodka, und die Zigaretten nahmen die Ordnungskräfte den 15 bis 17-jährigen ab. Auch im Paderquellgebiet mussten das Quintett einschreiten. Atemalkoholtests ergaben meistens nur geringe Werte unter 0,5 Promille. Anders als bei einem 23-Jährigen, der am Le-Mans-Wall nicht mehr gerade stehen konnte. Der junge Mann kam mit über 3 Promille direkt ins Krankenhaus.
Auch am Königsplatz hatten sich einige Jugendliche und junge Erwachsene zum Alkoholkonsum getroffen. Wieder landeten einige Liter Schnaps im Abfluss. "In einigen Fällen müssen wir uns weiter um die Jugendlichen kümmern und mit den Eltern sprechen", erklärt de Luca, denn mehrere Jungen und Mädchen waren bereits mehrfach aufgefallen.
Die vielen Gespräche während der Kontrollen nutzte das Jugendschutzteam zur intensiven Aufklärung über Suchtgefahren. Gerade junge Erwachsene wurden ermahnt, keine Spirituosen an die Jüngeren abzugeben. Kommissarin Biermann erwähnt einen möglichen Missstand: "Einige Jugendliche haben angeblich ohne Ausweiskontrollen im Supermarkt oder an Kiosken hochprozentige Getränke kaufen können."
Auch am Königsplatz hatten sich einige Jugendliche und junge Erwachsene zum Alkoholkonsum getroffen. Wieder landeten einige Liter Schnaps im Abfluss. "In einigen Fällen müssen wir uns weiter um die Jugendlichen kümmern und mit den Eltern sprechen", erklärt de Luca, denn mehrere Jungen und Mädchen waren bereits mehrfach aufgefallen.
Die vielen Gespräche während der Kontrollen nutzte das Jugendschutzteam zur intensiven Aufklärung über Suchtgefahren. Gerade junge Erwachsene wurden ermahnt, keine Spirituosen an die Jüngeren abzugeben. Kommissarin Biermann erwähnt einen möglichen Missstand: "Einige Jugendliche haben angeblich ohne Ausweiskontrollen im Supermarkt oder an Kiosken hochprozentige Getränke kaufen können."
