Tatort Paderborn
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Projektionen, Installationen

*1956 in Bergneustadt, lebt in der Nähe von Düsseldorf

Eva Maria Joeressen Strom: "Passerelle", Kunst-und-Bau-Konzept für die Glaspassage des Amtsgerichts in Bensberg, Fertigstellung 2004
Eva Maria Joeressen Strom: "Passerelle", Kunst-und-Bau-Konzept für die Glaspassage des Amtsgerichts in Bensberg, Fertigstellung 2004

Arbeitsweise

Eva-Maria Joeressen verfolgt einen konzeptionellen Ansatz. Die Grundlagen ihrer temporären oder auch dauerhaften Licht- und Raumarbeiten für öffentliche Räume und Gebäude bilden immer die genaue Analyse der vorgefundenen Strukturen sowie die Geschichte, Nutzung und Rezeption etc. der konkreten Orte. Die künstlerische Aneignung ist demzufolge eine Art Entbindung von bereits vorhandenen Bedeutungsebenen. Dies gilt auch für die seit 2002 in Zusammenarbeit mit Klaus Kessner entstandenen transmedialen Inszenierungen. Dabei ist es nahe liegend, dass - falls die Eingriffe 'mehr' als reine Umordnungen oder Verschiebungen sind - Formen, Farben, Materialien und/oder Klänge zumeist den Orten selbst entnommen werden. Beispielhaft seien hier die Arbeiten "Passerelle, 2003" und "102 Meter üNN, 1997" erwähnt. In "Passerelle" wurde auf der Grundlage von geschredderten Amtsgerichtsakten eine vielschichtige Glasarbeit entwickelt, in der einer möglichen Überhöhung des Ortes durch die benutzen Motive entgegengearbeitet wird, und in "102 Meter üNN", einer zweiteiligen Lichtarbeit für die U-Bahnstation Lohring in Bochum, werden die raum-zeitlichen Dimensionen eines derartigen Verkehrsbaus sinnlich und intellektuell erfahrbar. Die nach einer fast 10 jährigen Bauzeit Anfang 2006 eröffnete U-Bahnstation wurde international publiziert und mit mehreren namhaften Preisen ausgezeichnet (u.a. Renault Traffic Design Award)

Biografie/ Preise/ Ausstellungen

1985
Meisterschülerin von Timm Ulrichs
Arbeitsschwerpunkte: Lichtobjekte, Raumarbeiten im Innen- und Außenraum

1987
Förderpreis des Landschaftsverbandes Westf.-Lippe,
Westfälisches Museumsamt: Studiogalerie 10

1990/91
einjähriges Künstlerstipendium der Stadt Soest

1994
Erster Preis im Kunst-am-Bau-Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung der
Fortbildungsakademie des Ministeriums für Bauen und Wohnen NRW
in Gelsenkirchen

1996
Zweiter Preis im »Space Art Wettbewerb« des Presse- und Informationsamtes der
Bundesregierung im Rahmen der â??Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellungâ??,
Berlin

1998
Erster Preis im Wettbewerb U-Bahn-Station Lohring, Bochum,
mit Rübsamen+Partner Architekten und Ingenieure, Bochum

Seit 1998
Professur für Wahrnehmungs- und Gestaltungslehre, FH Düsseldorf, FB Architektur (Peter Behrens School of Architecture)

Seit 2000
Zusammenarbeit mit Klaus Kessner zur Entwicklung audio-visueller Systeme

2001
Erster Preis im Kunst-am-Bau-Wettbewerb zur Gestaltung des Innenhofs
im Neubau des Arbeitsamtes Magdeburg

2003
Erster Preis im Kunst-am-Bau-Wettbewerb zur Gestaltung der Glaspassage im
Amtsgericht Bergisch-Gladbach in Bensberg

Eva Maria Joeressen: "102 Meter üNN", Lichtarbeiten für die U-Bahnstation Lohring in Bochum, Entwurf 1997, Realisierung bis 2006
Eva Maria Joeressen: "102 Meter üNN", Lichtarbeiten für die U-Bahnstation Lohring in Bochum, Entwurf 1997, Realisierung bis 2006