Wirtschaft & Standort
66. Paderborner Firmenforum in Michel's Cafe im Fachwerk
Auf Einladung des bekannten Paderborner
Unternehmerehepaares Astrid und Horst Michel trafen sich mehr als 60
Paderborner Unternehmerinnen und Unternehmer in Michel's Cafe in der Hatzfelder
Straße in Schloß Neuhaus.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Moderator Dr. Hans-Joachim Herbermann erzählte die Gastgeberin Astrid Michel sehr anschaulich über den unternehmerischen Werdegang des Unternehmens Michel. Bei Nixdorf gründete die gebürtige Rheinländerin 1973 den hausinternen Schreibdienst und war dort bis zur Geburt der Tochter Schreibdienstleiterin. Bereits 1977 gründete sie ihr eigenes Schreibbüro in Paderborn und betrieb fast 25 Jahre den Copyshop auf allen internationalen Messen in Hannover. Ihr Mann - einer der ersten Jungingenieure bei Nixdorf - unterstützte sie bald und gemeinsam bauten sie das kleine Schreibbüro zu einem innovativen Lettershop mit hochmodernem technischem Equipment aus. In 2008 - nach dem Erreichen des offiziellen Ruhestands - verkauften sie den Lettershop an die Stiftung Bildung & Handwerk, die den Betrieb als Integrationsfirma weiterführte. Als aktive Ruheständler erwarben sie mehrere Kutschen und übernahmen das kleine gemütliche Antik-Café in einem alten Fachwerkhaus von 1864. Nach mehr als 30 aktiven Unternehmerjahren haben nun beide noch Lust auf Neues und werden in Kürze ins Allgäu ziehen, um ihren Ruhestand endgültig zu genießen. Die Gäste des Paderborner Firmenforums - von jungen Unternehmern bis zu langjährigen Weggefährten der Familie Michel - lauschten gespannt der Schilderung eines bewegten Unternehmerlebens.
Dann stand die Etikette auf dem Programm. Martin Fryburg, Leiter der Paderborner Knigge-Akademie erläuterte auf humorvolle Art die Grundlagen des Miteinanders. "Jeder Mensch hat ein Anrecht darauf, dass Sie ihm mit Respekt, Wertschätzung und Toleranz begegnen." Mit vielen Nachfragen zeigten die Anwesenden ihr großes Interesse an diesem Thema. Fryburg erläuterte auch, dass sich manche Regeln im Berufsleben gegenüber dem Privatleben geändert haben. Da Frauen heute nicht mehr nur "schmückendes Beiwerk" der Männer sind (Privat Etikette), sondern gleichberechtigte Geschäftspartner (Business-Etikette), entfallen die Damenregeln aus dem Privatbereich im Business heute. Im Business gelten heute mehr die Regeln nach der jeweiligen Rangfolge des Gegenübers. Die Knigge-Akademie bietet seit 2008 Umgangsformen-Trainings zur Erfolgssteigerung in Paderborn an.
Das Paderborner Unternehmen medrias | meine werbeagentur stellte anschließend ihr Konzept zum Dialogmarketing vor. Da in diesem Firmenforum bewusst auf Veranstaltungstechnik verzichtet wurde, ergänzten die Referenten ihren Vortrag durch große Pappschilder mit den wichtigsten Kernbotschaften. Powerpoint unplugged! Verena Anke und Daniel Kröger von medrias erläuterten, warum sich ihre Agentur so leidenschaftlich für das Instrument des Dialogmarketings einsetzt. Weil es gerade für mittelständische Unternehmen darauf ankäme, kostengünstig und effektiv mit Kunden im Gespräch zu bleiben. Dabei helfen z. B. pfiffige Mailings ebenso wie gut vorbereitete Messeauftritte, wenn sie in eine ganzheitliche Kommunikationsstrategie eingebunden werden.
Geschichten aus dem Unternehmerleben gab es abschließend noch von Jutta Landwehr-Jordan, Inhaberin von Pfiffikus, einem Fachgeschäft für Wohn- und Tieraccessoires und einer Stickerei. Nach technischer Ausbildung und langjähriger Tätigkeit bei Nixdorf gründete sie nach einer kurzen Familienpause das Stoffgeschäft Pfiffikus am Querweg. Als der Verkauf von Meterware zunehmend schwieriger wurde, zog sie in kleinere Räumlichkeiten in die Brüderstraße um. Dort startete sie mit der Stickerei, dann kamen Wohnaccessoires und einzelne Stoffe hinzu. In 2009 wurde der Laden komplett umgebaut und die Verkaufsfläche verdoppelt. Heute finden auch Hunde-, Katzen- und Pferdeliebhaber schöne und nützliche Dinge: vom Halsband mit Strasssteinen über Hundemäntelchen, bestickte Pferdedecken bis hin zu originellen Katzennäpfen.
Zum Abschluss dieses ereignisreichen Firmenforums gab es passend zum Ambiente "Hausmacher Schnittchen" und Bier. Es wurde noch lange über die neuen Eindrücke geplaudert. Dabei wurden auch neue Geschäftskontakte geknüpft bzw. bestehende weiter gepflegt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Moderator Dr. Hans-Joachim Herbermann erzählte die Gastgeberin Astrid Michel sehr anschaulich über den unternehmerischen Werdegang des Unternehmens Michel. Bei Nixdorf gründete die gebürtige Rheinländerin 1973 den hausinternen Schreibdienst und war dort bis zur Geburt der Tochter Schreibdienstleiterin. Bereits 1977 gründete sie ihr eigenes Schreibbüro in Paderborn und betrieb fast 25 Jahre den Copyshop auf allen internationalen Messen in Hannover. Ihr Mann - einer der ersten Jungingenieure bei Nixdorf - unterstützte sie bald und gemeinsam bauten sie das kleine Schreibbüro zu einem innovativen Lettershop mit hochmodernem technischem Equipment aus. In 2008 - nach dem Erreichen des offiziellen Ruhestands - verkauften sie den Lettershop an die Stiftung Bildung & Handwerk, die den Betrieb als Integrationsfirma weiterführte. Als aktive Ruheständler erwarben sie mehrere Kutschen und übernahmen das kleine gemütliche Antik-Café in einem alten Fachwerkhaus von 1864. Nach mehr als 30 aktiven Unternehmerjahren haben nun beide noch Lust auf Neues und werden in Kürze ins Allgäu ziehen, um ihren Ruhestand endgültig zu genießen. Die Gäste des Paderborner Firmenforums - von jungen Unternehmern bis zu langjährigen Weggefährten der Familie Michel - lauschten gespannt der Schilderung eines bewegten Unternehmerlebens.
Dann stand die Etikette auf dem Programm. Martin Fryburg, Leiter der Paderborner Knigge-Akademie erläuterte auf humorvolle Art die Grundlagen des Miteinanders. "Jeder Mensch hat ein Anrecht darauf, dass Sie ihm mit Respekt, Wertschätzung und Toleranz begegnen." Mit vielen Nachfragen zeigten die Anwesenden ihr großes Interesse an diesem Thema. Fryburg erläuterte auch, dass sich manche Regeln im Berufsleben gegenüber dem Privatleben geändert haben. Da Frauen heute nicht mehr nur "schmückendes Beiwerk" der Männer sind (Privat Etikette), sondern gleichberechtigte Geschäftspartner (Business-Etikette), entfallen die Damenregeln aus dem Privatbereich im Business heute. Im Business gelten heute mehr die Regeln nach der jeweiligen Rangfolge des Gegenübers. Die Knigge-Akademie bietet seit 2008 Umgangsformen-Trainings zur Erfolgssteigerung in Paderborn an.
Das Paderborner Unternehmen medrias | meine werbeagentur stellte anschließend ihr Konzept zum Dialogmarketing vor. Da in diesem Firmenforum bewusst auf Veranstaltungstechnik verzichtet wurde, ergänzten die Referenten ihren Vortrag durch große Pappschilder mit den wichtigsten Kernbotschaften. Powerpoint unplugged! Verena Anke und Daniel Kröger von medrias erläuterten, warum sich ihre Agentur so leidenschaftlich für das Instrument des Dialogmarketings einsetzt. Weil es gerade für mittelständische Unternehmen darauf ankäme, kostengünstig und effektiv mit Kunden im Gespräch zu bleiben. Dabei helfen z. B. pfiffige Mailings ebenso wie gut vorbereitete Messeauftritte, wenn sie in eine ganzheitliche Kommunikationsstrategie eingebunden werden.
Geschichten aus dem Unternehmerleben gab es abschließend noch von Jutta Landwehr-Jordan, Inhaberin von Pfiffikus, einem Fachgeschäft für Wohn- und Tieraccessoires und einer Stickerei. Nach technischer Ausbildung und langjähriger Tätigkeit bei Nixdorf gründete sie nach einer kurzen Familienpause das Stoffgeschäft Pfiffikus am Querweg. Als der Verkauf von Meterware zunehmend schwieriger wurde, zog sie in kleinere Räumlichkeiten in die Brüderstraße um. Dort startete sie mit der Stickerei, dann kamen Wohnaccessoires und einzelne Stoffe hinzu. In 2009 wurde der Laden komplett umgebaut und die Verkaufsfläche verdoppelt. Heute finden auch Hunde-, Katzen- und Pferdeliebhaber schöne und nützliche Dinge: vom Halsband mit Strasssteinen über Hundemäntelchen, bestickte Pferdedecken bis hin zu originellen Katzennäpfen.
Zum Abschluss dieses ereignisreichen Firmenforums gab es passend zum Ambiente "Hausmacher Schnittchen" und Bier. Es wurde noch lange über die neuen Eindrücke geplaudert. Dabei wurden auch neue Geschäftskontakte geknüpft bzw. bestehende weiter gepflegt.
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