Gelungene Architektur für zwei neue Kindergärten

Erfolgreicher Wettbewerb des städtischen Gebäudemanagements

© Stadt PaderbornBei der Preisverleihung: (v.l.) Volker Hermann, Betriebsleiter des Gebäudemanagement Paderborn (GMP), Swetlana Rinas, "architektur-werk-stadt", Architekt Martin Gasse, Uwe Balhorn, "architektur-werk-stadt", Christian Vennemann, Jana Fiedrich, Marius Puppendahl (alle Architekturbüro Puppendahl), Prof. Jean Flammang, Vorsitzender des Preisgerichts, sowie Beigeordneter Wolfgang Walter.

Donnerstag, 12. Oktober 2017 | Stadt Paderborn - "Wir wollen nach außen spiegeln, dass es hier um gute Pädagogik geht. Und das ist aus meiner Sicht eindrucksvoll gelungen." Dieses Lob zollte der für die städtischen Kindergärten zuständige Beigeordnete Wolfgang Walter allen Beteiligten des Architekturwettbewerbs für den Neubau der Kindergärten "Fontanestraße" am Berliner Ring und "Bohlenweg" in Elsen.
Das städtische Gebäudemanagement (GMP) hatte diesen Wettbewerb ausgelobt. Wie der mit der Betreuung beauftrage Architekt Martin Gasse zur Preisverleihung im Foyer des GMP im Technischen Rathaus an der Pontanusstraße 55 berichtete, hätten 15 Architekturbüros teilgenommen, die jeweils einen Entwurf für die beiden Kindergärten einreichten. Das Preisgericht habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, was auch schon an der Dauer der Sitzung von 12 Stunden deutlich werde.
Der erste Preis im Wettbewerb für den Kindergarten "Fontanestraße" ging an den Entwurf des Architekturbüros von Marius Puppendahl aus Olfen. Als rationalstes aller Projekte bezeichnete Prof. Jean Flammang, Vorsitzender des Preisgerichts, den Entwurf. Er sei in hohem Maße bescheiden, ohne arm zu sein. Der Geist, den das Projekt atme, sei noble Zurückhaltung. Vorgesehen ist dort eine kreuzförmige Gebäudeform in Holzrahmenbauweise, der so platziert ist, dass gut dimensionierte Freiflächen entstehen. Das dort zum viergruppigen Kindergarten geplante Familienzentrum ist problemlos abtrennbar. Der jetzt dort stehende Kindergarten, der 45 Jahre alt ist, soll Anfang 2018 abgerissen werden. Als Ersatzunterkunft für die Kinder soll die Förderschule Meinwerk an den Lothewiesen genutzt werden.
Der erste Preis beim Wettbewerb zum Neubau des Kindergartens am Bohlenweg in Elsen in der Nähe des Bürgerhauses hinter dem Friedhof ging an die Paderborner "architektur-werk-stadt Balhorn, Wewer, Karhoff". Der Entwurf des Gebäudes in der Form eines Bumerangs nehme die städtebauliche Situation auf und binde den Freiraum am besten ein, so Prof. Jean Flammang. Die Orientierung der Räume sowie deren innere Organisation seien geschickt gewählt und ermöglichten einen großen, zusammenhängenden, gut einsehbaren und geschützten Außenbereich. Das GMP rechnet damit, dass der für den Neubau notwendige Bebauungsplan bis Anfang 2018 rechtskräftig wird. Im Frühjahr soll dann mit dem Bau begonnen werden. Es wird angestrebt, dass beide Kindergärten noch 2019 fertiggestellt werden.
Die eingereichten Entwürfe sind ab sofort im Technischen Rathaus an der Pontanusstraße 55, im Foyer des GMP bis zum 25. Oktober zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr.

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