Brinkschröder-Ausstellung

Bis Sonntag im Stadtmuseum

© PrivatbesitzJosefthomas Brinkschröder in seinem Atelier bei der Arbeit, 1984.

Donnerstag, 14. März 2019 | Stadt Paderborn - Am Sonntag, 17. März, endet die Sonderausstellung mit Arbeiten des Paderborner Bilderhauers Josefthomas Brinkschröder (1909-1992). Brinkschröder gehörte unzweifelhaft zu den Künstlerpersönlichkeiten, die das Paderborn der Nachkriegszeit geprägt haben. Nach einer Bildhauerlehre und dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Bielefeld studierte er von 1934 bis 1939 in Berlin an der Hochschule für freie und angewandte Kunst in der Bildhauerklasse von Ludwig Gies (1887-1966), die er als Meisterschüler verlassen konnte. Als Soldat wurde er 1940 in die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs einbezogen, kam in amerikanische Kriegsgefangenschaft und kehrte 1945 in „sein“ Riemekeviertel nach Paderborn zurück. Hier lebte und arbeitete er als freischaffender Künstler bis zu seinem Lebensende und prägte über Jahrzehnte das Stadtbild sowohl mit seinem Erscheinungsbild mit breitkrempigen Hut, Stock und Fahrrad, als auch mit zahlreichen Skulpturen, die sich auch heute noch in und an Gebäuden, auf Plätzen und Straßen der Stadt finden lassen. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören die repräsentativen Arbeiten am Paderborner Rathaus. Die Ausstellung „Mensch, Brinkschröder!“ konzentriert sich auf eine Auswahl mit Motiven seiner Heimatstadt Paderborn. Einer kleinen Stadtgeschichte gleich, zeigt das Stadtmuseum Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus Privatbesitz noch bis Sonntag, 17. März, täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr.

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