Sozialdezernent Wolfgang Walter weist Kartum-Kritik zurück

Corona-Virus: Stadt hat Gemeinschaftsunterkünfte im Blick

© Stadt PaderbornGerade auch aufgrund der hohen Ansteckungsgefahren durch das Corona-Virus haben wir natürlich unsere Gemeinschaftsunterkünfte im Blick und sorgen dort mit den notwendigen Maßnahmen für die erforderliche Hygiene.“ Das betont der städtische Sozialdezernent Wolfgang Walter und weist damit eine entsprechende Kritik von Verani Kartum zurück.

Mittwoch, 25. März 2020 | Stadt Paderborn - „Gerade auch aufgrund der hohen Ansteckungsgefahren durch das Corona-Virus haben wir natürlich unsere Gemeinschaftsunterkünfte im Blick und sorgen dort mit den notwendigen Maßnahmen für die erforderliche Hygiene.“ Das betont der städtische Sozialdezernent Wolfgang Walter und weist damit eine entsprechende Kritik von Verani Kartum zurück. Der Bürgermeister-Kandidat der Volt-Partei hatte behauptet, dort seien zusätzliche Toilettenanlagen nötig und die Menschen seien vor Ansteckungen nicht geschützt.

„Das ist Panikmache, die Realität sieht zum Glück anders aus“, so Walter. Insbesondere in den sieben eher größeren Gemeinschaftsunterkünften (einschl. Containeranlagen) seien gerade in der letzten Zeit verstärkt Maßnahmen von der Stadt ergriffen worden. So seien zum Beispiel Dienstleister vor Ort mit der regelmäßigen Kontrolle von Hygiene und symptomatischen Auffälligkeiten bei Bewohnern im Hinblick auf mögliche Corona-Infektionen beauftragt worden. In den Unterkünften sind zugleich Informationen über die Verhaltensweisen ausgehängt worden.

Die Stadt erhält tägliche Berichte, auf die nötigenfalls umgehend reagiert wird.
Darüber hinaus werden - nicht erst seit Eintreten der Corona-Pandemie - regelmäßig Reinigungsmittel an die Bewohner herausgegeben, um Räumlichkeiten in den Unterkünften zu säubern. Bei Bedarf werden flankierend Fremdreinigungen eingesetzt.

Zum Vorschlag Kartums, die Sozialleistungen gestaffelt auszuzahlen, stellt Sozialamtsleiter Ludwig Koch fest, dass eine derartige Regelung eine Diskriminierung dieser Personengruppen bedeute. Es gehe darum, die Eigenverantwortlichkeit von Menschen in Asylunterkünften in der Frage von Geldeinteilung und Kaufverhalten nicht einzuschränken. Schließlich gehe es nicht um den Missbrauch oder eine zweckwidrige Verwendung von Hilfeleistungen, bei denen die Behörde durchaus Sanktionsmöglichkeiten habe.

Zum Vorwurf Kartums, dass eine Bündelung des gemeinsamen Krisenmanagements erfolgen müsse, stellt die Stadt Paderborn fest, dass diese längst erfolgt sei und die Fachleute in diesem Rahmen mit Hochdruck arbeiten.

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