„PaderPfau“ am Stadtmuseum enthüllt

Skulptur ist Teil der neuen „Kultour-Caching-App“

© Stadt PaderbornPräsentierten am Donnerstag neben dem "PaderPfau" auch die neue "Kultour-Caching-App" (v.l.): Markus Runte, Leiter des Stadtmuseums, Bürgermeister Michael Dreier, Künstler Manfred Webel sowie Anne-Kathrin Bittner und Stefan Hermanns vom Kulturamt der Stadt Paderborn.

Freitag, 19. Juni 2020 | Stadt Paderborn - Der Pfau hat in Paderborn eine ganz besondere Bedeutung: Als Zeichen für die älteste Städtepartnerschaft in Europa – zwischen Paderborn und Le Mans – ist er nicht nur zu Libori überall in der Stadt präsent. Mit dem „PaderPfau“ von Künstler Manfred Webel wird das Stadtbild jetzt um eine markante Pfau-Skulptur ergänzt. Das 2,50 Meter hohe Stahl-Kunstwerk, das sich neben dem Eingang des Stadtmuseums befindet, wurde am Donnerstag enthüllt.

„Gerade in Zeiten von Corona setzt das Kunstwerk ein Zeichen dafür, dass Kultur auch weiterhin stattfindet“, sagte Bürgermeister Michael Dreier, der die Skulptur gemeinsam mit dem Künstler präsentierte. Er sei dankbar für die Initiativen, die sich derzeit für die Kultur in Paderborn einsetzten. „Der Pfau ist ein tolles Symbol für das Miteinander in Europa“, erläuterte Manfred Webel, der vor einiger Zeit bereits ein kleineres Modell des PaderPfaus geschaffen hat. Zwischen Dom und Paderquellgebiet, am Paderborner Stadtmuseum, solle er nun auch in Groß zu sehen sein. „Ich freue mich über den PaderPfau von Manfred Webel, ein modernes Kunstwerk, dass das Konzept des Stadtmuseums wunderbar ergänzt und den Bogen von der Vergangenheit bis in unsere Gegenwart schlägt“, betonte Markus Runte, Leiter des Stadtmuseums.

Geplant war die Skulptur als Teil eines größeren Projektes während der Veranstaltung Pader-Kultour 2020, die aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. Mit der neuen „Kultour-Caching-App“ finden Kunst und Kultur nun auch in digitaler Form ihren Weg in den öffentlichen Raum. „In der App wird Manfred Webel das Kunstwerk auch digital erklären“, so Stefan Hermanns, Leiter des Veranstaltungsteams beim Kulturamt, der am Donnerstag einen ersten Einblick in die Kultour-Caching-App gab.

Die Kultour-Caching-App ist die Antwort des Kulturamtes auf die Frage nach der Digitalisierung von Veranstaltungsformaten in Zeiten von Corona. Seit Mitte Mai entwickeln Stefan Hermanns und Anne-Kathrin Bittner aus dem Veranstaltungsteam die App, die ab dem 26. Juni im Apple App Store und im Google Play Store verfügbar sein wird. Auf derzeit vier verschiedenen Routen können die Nutzerinnen und Nutzer digitale Kulturerlebnisse im öffentlichen Raum genießen. Sei es für eine kurze Verweildauer auf dem Franz-Stock-Platz oder einen ausgedehnten Spaziergang von Paderborn nach Schloß Neuhaus: Für jeden ist etwas dabei. Weitere Routen kommen bis zum Spätsommer hinzu. „Die App ist ein wichtiges Instrument, Kultur für Menschen sichtbar zu machen. Als Leitkommune der digitalen Modellregion OWL freuen wir uns über dieses einzigartige Projekt“, so Bürgermeister Michael Dreier.

So funktioniert die App: Entlang verschiedener Routen und an einzelnen Orten in Paderborn werden sogenannte „Trigger“ platziert, die mit dem Smartphone eingescannt werden können. Die App spielt anschließend den für diesen Standort hinterlegten Inhalt ab, indem sie die durch die Smartphone-Kamera betrachtete Realität mit freigestellten Videos ergänzt. Auf diese Weise werden die reale und die virtuelle Welt miteinander verschmolzen und es entsteht ein besonderes, digitales Kulturerlebnis. Der Künstler selbst wird im Display des Smartphones sichtbar und performt zum Beispiel auf einer Wiese, mitten im Grünen. Doch nicht nur optisch wird die Realität erweitert, sondern auch akustisch. So dürfen sich die Nutzerinnen und Nutzer der App neben Schauspiel und Straßenkunst auch auf Erzählungen und Musik freuen, die über Audiodateien eingespielt werden. Für die Daheimbleibenden gibt es eine „Sofavariante“, mit der die Künstler im heimischen Wohnzimmer, Badezimmer, Garten etc. auftreten können.

Weitere Infos gibt es unter http://www.kultour-caching.de.

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