ASP erreicht Spitzenwerte bei Kundenumfrage

Bei einer repräsentativen Umfrage zur Zufriedenheit mit seinen Leistungen hat der ASP sehr gute Ergebnisse erzielt. Ob Abfallentsorgung oder Stadtsauberkeit, die Ergebnisse konnten im Vergleich zu 2011 noch einmal deutlich verbessert werden und stellen sich auch im Vergleich zu anderen Betrieben hervorragend dar [...]

Ergebnisse der Kundenumfrage 2017

Über die Ergebnisse berichtete die Betriebsleitung des ASP in der vergangenen Woche im Rahmen einer Sitzung des Betriebsausschusses und erhielt daraufhin viel Lob von den politischen Vertretern.

© ASPDie telefonische Kundenbetreuung beim ASP ist gut: Durchweg ist man mit der Freundlichkeit und Abwicklung sehr zufrieden.

Anhand von 25 Fragen wurden im Mai 400 repräsentative Paderborner Haushalte telefonisch interviewt. Beauftragt war damit ein Marktforschungsinstitut, das ähnliche Umfragen auch im Auftrag anderer Entsorgungsbetriebe durchführt, wodurch zusätzlich ein überörtlicher Vergleich möglich wurde.
Die Antworten belegen, dass der ASP in Paderborn ein sehr gutes Image hat. 95 % der Paderborner sind zufrieden mit dem Betrieb, 42 % sogar sehr zufrieden. Als besondere Eigenschaften werden dem ASP vertrauenswürdig, zuverlässig und kompetent bescheinigt. Gute Noten stellen die Befragten den Mitarbeitern der Abfallentsorgung aus: Pünktlichkeit bei der Abfuhr und Freundlichkeit der Mitarbeiter werden besonders positiv wahrgenommen. Hier schneidet Paderborn viel besser ab, als andere Städte in ihren Umfragen.  Auch im Vergleich zur ersten Befragung in 2011 gibt es noch einmal eine erfreuliche Verbesserung in der Beurteilung.
Bei den Entsorgungsleistungen erfährt die Wertstofftonne schon ein Jahr nach ihrer Einführung große Zustimmung. Dazu Betriebsleiter Reinhard Nolte: “Das Ergebnis zeigt, dass der Schritt vom Gelben Sack zur Wertstofftonne auch unter dem Aspekt der Kundenzufriedenheit absolut richtig war. Schade nur, dass der Gesetzgeber das sinnvolle Modell Wertstofftonne im gerade verabschiedeten Verpackungsgesetz nicht in ausreichendem Maße verankert hat.“

Verwunderung beim ASP löste das Ergebnis aus, dass sich 20 % der Befragten nicht gut genug über die Entsorgungsmöglichkeiten bei den Recyclinghöfen und der Schadstoffsammlung informiert fühlten. „Im Abfallkalender 2018 und im Internet werden wir deshalb diese Themen ausführlicher behandeln als bisher“, verspricht Abfallberaterin Mechthild Hopmeier eine der möglichen Maßnahmen gegen das gefühlte Informationsdefizit.

Mit der Sauberkeit ihrer Stadt sind 83% der Paderborner zufrieden, eine erfreuliche Verbesserung gegenüber den Ergebnissen von 2011 mit 67%. Zwar sind Hinterlassenschaften von Hunden sowie herumliegenden Zigarettenkippen und Verpackungen immer noch Kritikpunkte, aber die Häufigkeit der Nennungen ist kräftig zurückgegangen. Darauf ist Nolte stolz, vor allem weil dies auch im Vergleich zu anderen Städten bemerkenswert ist: „Überzeugungsarbeit bei Verursachern, systematische Kontroll- und Meldesysteme sowie flexible Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter zeigen ihre Wirkung“  fasst er die Bemühungen des Betriebes für eine saubere Stadt zusammen. Gemeint sind damit z.B. der jährliche Frühjahrsputz, die Dreck-Weg-Hotline, aber auch die softwaregestützte Qualitätskontrolle sowie flexible, bedarfsgerechte Schichtpläne.

In den kommenden Jahren sollen die guten Ergebnisse gehalten und die Hinweise auf Verbesserungen intensiv angegangen werden.