Erster Spatenstich für modernsten Recyclinghof

Größer, moderner und kundenfreundlicher – so soll die Abgabe von Wertstoffen zukünftig beim Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) An der Talle ablaufen.

Nach Erweiterung noch kundenfreundlicher

Dazu wird der beliebte Recyclinghof um ca. 4.000 qm erweitert und bietet den Kunden demnächst doppelt so viel Raum für die Wertstoff-Anlieferung.

© ASPBei schönstem Sonnenschein krempelten (v. l.) Detlef Schake (Firma Immig), Michael Neitemeier (Firma Immig), Reinhard Nolte (ASP-Betriebsleiter) und Dr. Michael Turk (Ingenieurbüro Turk), Dr. Dietmar Regener (Stv. ASP-Betriebsleiter) und Manfred Rose (ASP) die Ärmel hoch und setzten den symbolischen ersten Spatenstich für die Erweiterung des ASP-Recyclinghofes An der Talle.

„Neben mehr Platz dürfen sich die Paderborner Bürgerinnen und Bürger zukünftig vor allem über bequemere Entsorgungsmöglichkeiten freuen“, berichtet ASP-Betriebsleiter Reinhard Nolte. Kernstück des neuen Areals wird ein überdachter Annahmebereich auf zwei Ebenen in Modul-Bauweise sein. So können die Kunden künftig mit ihren PKWs über eine Rampe auf eine überdachte Plattform fahren und von dort barrierefrei u. a. Grünschnitt, Altholz und Metallschrott entsorgen. Eine weitere Anforderung an den neuen Recyclinghof war, den Komfort bei der Anlieferung zu verbessern und eine kundenfreundlichere Verkehrsführung zu schaffen. „Zukünftig wird der Werksverkehr noch deutlicher vom Kundenverkehr getrennt sein“, berichtet der stv. ASP-Betriebsleiter Dr. Dietmar Regener, der maßgeblich für die Planungen des neuen Recyclinghofes verantwortlich ist. So sollen vor allem an stark frequentierten Tagen die Besucherströme sicher und zügig abgewickelt werden können.

Der Aufbau des Modul-Systems und die Anbindung an den bestehenden Teil sollen bis zum Frühsommer 2019 abgeschlossen sein. „Dann werden wir in Paderborn eine Wertstoff-Annahmestelle bieten können, die sowohl beim Service als auch ökologisch gesehen Maßstäbe für einen modernen Recyclinghof setzen wird“, ist Nolte überzeugt. Denn geplant ist u.a. die Installation einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, die einen Großteil des Energiebedarfs des neuen Recyclinghofes deckt.

Die Bauarbeiten auf der Erweiterungsfläche laufen derzeit auf Hochtouren, gut abgegrenzt von dem bestehenden Recyclinghof, so dass der laufende Betrieb nicht beeinträchtigt wird.