Wer war das?

Der ASP kämpft gegen illegale Müllablagerungen an Recyclingstellen.

© ASPMit einer Plakataktion möchte der ASP auf das Problem der illegalen Müllablagerung aufmerksam machen.

Entsorgungsengpass? Der nächste Glascontainer nicht fußläufig erreichbar? Nicht in Paderborn, denn mit den rd. 190 Recyclingstellen, an denen im Stadtgebiet Paderborns Wertstoffe wie Glas, Alttextilien und teilweise auch Papier abgegeben werden können, hat der ASP ein engmaschiges Entsorgungsnetz für die Bürger*innen geschaffen. Das Angebot wird entsprechend rege genutzt.

Leider wurden in der Vergangenheit nicht nur Wertstoffe in die Container geworfen, sondern zunehmend auch Sperr- und Restmüll an den Recyclingstellen abgelagert. Eine Entwicklung, die den stellvertretenden Leiter des ASP, Dr. Dietmar Regener, teilweise sprachlos macht: „wir haben in Paderborn zwei Recyclinghöfe mit nutzerfreundlichen Öffnungszeiten, an denen sechs Tage die Woche viele Wertstoffe größtenteils kostenlos entsorgt werden können, zudem bieten wir regelmäßig Sperrmüllabfuhren an. Warum manche Bürger*innen ihre Abfälle jetzt zusätzlich und dazu noch illegal an den Recyclingstellen abladen, kann ich nicht nachvollziehen“. Der Aufwand, die Plätze sauber zu halten, wird immer größer. „Manche Recyclingstellen säubern wir neben der regulären Straßenreinigung bereits regelmäßig. Das sind Mehrkosten, die einfach vermieden werden könnten“.  

Mit einer neuen Plakataktion soll Aufmerksamkeit für die Problematik geschaffen werden.
Der Aufruf lautet: Bitte legen Sie keine Abfälle an den Recyclingstellen ab. Helfen Sie mit, unser Paderborn sauber zu halten, denn ein aufgeräumtes Umfeld erhöht die Lebensqualität und gibt zudem das Gefühl von Sicherheit.

Dreck-weg-Hotline

Haben Sie eine vermüllte Recyclingstelle gesehen oder illegal entsorgte Abfälle im Stadtgebiet entdeckt? Mit Ihrer Hilfe rücken wir groben Verunreinigungen auf öffentlichen Flächen noch schneller zu Leibe. Sie können uns solche Dreckecken telefonisch oder per E-Mail melden.