Der Herbst ist da, die Blätter färben sich bunt und der Laubfall beginnt

Nun startet für viele die Zeit des Laubentfernens - nicht nur des eigenen Laubes, sondern auch des Laubes von städtischen Bäumen vor ihren Grundstücken. Dies bedeutet zusätzliche Arbeit und es stellt sich jedes Jahr erneut die Frage: Bin ich überhaupt dazu verpflichtet?

26. Oktober 2021 - Der Laub- und Fruchtfall der Bäume kann schnell zu einer Gefahr werden, gerade im Herbst, wenn es feucht wird und die Temperaturen sinken. Dann kann feuchtes Herbstlaub den Bürgersteig in eine rutschige Fläche verwandeln und ein Unfall ist schnell passiert.

In vielen Kommunen ist die Zuständigkeit, wer für die Reinigung der Bürgersteige verantwortlich ist, in den jeweiligen Satzungen festgeschrieben. Auch die Stadt Paderborn hat die Reinigung der Bürgersteige in den meisten Fällen auf die Anlieger übertragen. Danach sind sie verpflichtet, den Gehweg vor ihren Grundstücken zu reinigen sowie die Winterwartung nach den entsprechenden Vorschriften durchzuführen. Dr. Dietmar Regener, stellvertretender Betriebsleiter des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebs Paderborn (ASP) erläutert: „Gefallenes Laub und Früchte auf den Gehwegen sollen zeitnah aufgekehrt werden, und zwar unabhängig davon, ob es Laub von städtischen Bäumen oder von eigenen Bäumen ist. Das Laub darf auch nicht vom Gehweg einfach in den Rinnstein gefegt werden, da dadurch die Straßeneinläufe verstopft werden, so dass Regen nicht schnell genug ablaufen kann". In der Biotonne, der Saisonbiotonne, dem Komposthaufen oder einem einfachen Laubhaufen im Garten kann das Laub entsorgt werden. Bürger*innen, die das Laub in der Biotonne oder auf dem Grundstück nicht unterbringen können oder wollen, bieten die Recyclinghöfe des ASP An der Talle und Driburger Straße kostenlose Abgabemöglichkeiten. Hier kann Laub bis zur Menge von 1 Kubikmeter bequem abgegeben werden.

Da in einigen Bereichen Paderborns ein großer und alter Baumbestand vorhanden ist und sehr viel Laub anfällt, unterstützt auch das Amt für Umweltschutz und Grünflächen die betroffenen Anlieger bei der Laubentsorgung der städtischen Bäume.

Jessica Schütte, Amtsleiterin des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen erklärt: „Die Anlieger können selbst eigenverantwortlich Sammelbehälter in der betroffenen Grünanlage oder im Straßenbeet aufstellen, in denen das Laub der städtischen Bäume gesammelt wird, ich betone: nur das Laub von der öffentlichen Fläche! Die städtischen Mitarbeiter leeren dann – je nach Kapazität – diese Behälter“. Ein Anspruch auf regelmäßige und termingerechte Leerung kann nicht gewährt werden.
Diese Unterstützung ist im Vorfeld beim Amt für Umweltschutz und Grünflächen anzufragen. Neue Standorte können aber auf Grund von Kapazitäten nur noch in Ausnahmefällen an besonders betroffenen Stellen aufgenommen werden. Gestartet ist dieser Service einmal mit 15 Standorten, mittlerweile sind es über 150. Die Stadt hofft diesen freiwilligen Bürgerservice auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können.

Wenn sie weitere Fragen zum Thema haben, können sie sich über die Homepage und das digiport an das Amt für Umweltschutz und Grünflächen und den Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASP) der Stadt Paderborn wenden.

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