Aktuelles

Die Paderseeumflut ist ein dynamisches Projekt. Hier bleiben Sie auf dem Laufenden und können zugleich die bisherige Entwicklung nachverfolgen.

Zweiter Bauabschnitt abgeschlossen!

29.11.2017 - Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt konnten jetzt  fristgerecht abgeschlossen werden. Letzte Gestaltungen betrafen die Hochwasserschutzverwallung entlang der Anliegergrundstücke an der Fürstenallee sowie ein weiteres kurzes Stück der NEUEN PADER.

Der dritte und letzte Bauabschnitt wird voraussichtlich im April 2018 beginnen. Dann werden unter anderem das Umflutprofil der NEUEN PADER im Bereich des Padersees gestaltet, neue Brücken errichtet und das Abschlagbauwerk im Bereich des Paderseezulaufes hergestellt.

Arbeiten an der Hochwasserschutzverwallung liegen im Zeitplan!

09.11.2017 - Nachdem die Arbeiten an der NEUEN PADER weitestgehend abgeschlossen sind, hat der Bau einer flachen Verwallung zum Hochwasserschutz der Anliegergrundstücke an der Fürstenallee begonnen. Die einzelnen Lagen werden schichtweise eingebaut und verdichtet. Etwa ein Viertel des Damms wurde trotz der schwierigen Bodenverhältnisse bereits fertig gestellt.

Das regnerische Wetter hat aufgrund der Baustraße keine Probleme verursacht, sodass alle Arbeiten bisher gut im Zeitplan liegen. Die Baustraße wird mit fortschreitendem Bau der Verwallung nach und nach zurückgebaut.

In der Zwischenzeit nimmt das Schilf bereits die Gewässerufer der NEUEN PADER und bauzeitlich befahrene Flächen (wieder) in Besitz.

Neues Paderprofil nimmt Gestalt an!

12.10.2017 - Rund zwei Drittel des neuen Paderprofils innerhalb der Schilffläche ist hergestellt. Bereits in der nächsten Woche werden Aushub und Totholzeinbau weitgehend abgeschlossen werden können. Der fertige Abschnitt vermittelt bereits jetzt einen Eindruck davon, wie die NEUE PADER zukünftig aussehen wird.

Trotz schwieriger Bodenverhältnisse gehen die Arbeiten gut voran. Möglich macht das die Baustraße aus Stahlplatten. Nur so können Bagger, Schlepper und LKW den extrem nassen, schlammigen Boden passieren.

Im Anschluss an die Herstellung des Paderprofils wird der zweite Bauabschnitt mit der Errichtung einer Hochwasserschutzverwallung entlang der Anliegergrundstücke fortgesetzt.

NEUE PADER aus der Luft!

© Ing.-Büro KleinNeues Paderprofil (in Fließrichtung; links Padersee, rechts Bebauung Fürstenallee)

05.10.2017 - Die NEUE PADER nimmt jetzt auch im Bereich der Schilffläche östlich des Padersees Gestalt an. Hier sehen Sie das im Bau befindliche Gewässerprofil aus der Luft!

Die Bilder wurden am 04.10.2017 aufgenommen.

© Ing.-Büro KleinNeues Paderprofil (gegen die Fließrichtung; im Hintergrund HNF und Kernstadt, Padersee rechts)

Trasse geräumt - Baustraße hergestellt!

15.09.2017 - Mit der Herstellung einer Baustraße aus Stahlplatten wurden jetzt die vorbereitenden Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt abgeschlossen. Somit können jetzt die eigentlichen Profilierungsarbeiten beginnen.

Dazu wird das Flussbett der NEUEN PADER rückschreitend, im Bereich zwischen Paderseezulauf und HNF beginnend, ausgehoben. Da sich die Baugrube sehr schnell mit Grundwasser füllen wird, sollen sofort auch Wurzelstöcke und Totholz als Strukturelemente eingebaut werden.

Der Bodenaushub wird abgefahren und an anderer Stelle weiterverwendet. Parallel wird geeigneter Boden für die Herstellung der Verwallung entlang der Anliegergrundstücke herantransportiert.

2. Bauabschnitt der Paderseeumflut beginnt!

© NZO-GmbHPaderaue: Hier entsteht ab August 2017 die NEUE PADER

22.08.2017 – Am Montag, 04.09.2017, werden die Bauarbeiten an der Paderseeumflut mit dem 2. Bauabschnitt fortgesetzt: Im Bereich der Paderaue östlich des Padersees wird das neue Profil der Pader hergestellt. Der Auftrag dazu wurde jetzt an die Michael Richter Tiefbau GmbH aus Paderborn-Elsen vergeben.

Der Aushub wird teilweise zur Gestaltung des Flussbettes im Bereich des Padersees verwendet. Dort wird zwischen dem im 1. Bauabschnitt errichteten Damm und dem Seeufer Bodenmaterial eingebracht und profiliert.

Der 2. Bauabschnitt sollte eigentlich nach der zum Schutz seltener und geschützter Vogelarten eingehaltenen Sommerpause am 15.08. starten. Aufgrund von Verzögerungen im Ausschreibungsverfahren geht es jetzt etwas später los. Spätestens Ende Februar 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Ab dem Frühjahr 2018 werden dann noch zwei Brücken über die NEUE PADER sowie ein Abschlagbauwerk errichtet, das bei Hochwasserabflüssen über 8 Kubikmeter pro Sekunde Teilmengen in den Padersee abführt. Dieser 3. Bauabschnitt umfasst auch die abschließende Gestaltung der Fußwege im Bereich von Umflut und Nordufer.

1. Bauabschnitt beendet - Trenndamm fertig!

© NZO-GmbHFertig: Trenndamm und Kanaldüker aus der Luft
© Stadt PaderbornPaderaue: Hier entsteht ab August 2017 die NEUE PADER

27.06.2017 - Mit der Deckschicht für die seeseitige Böschung des Trenndamms wurde jetzt der 1. Bauabschnitt der Paderseeumflut abgeschlossen. Mit der Gestaltung des neuen Flussverlaufs zwischen Damm und See geht es weiter, sobald auch die Profilierung im Bereich der Paderaue beginnen kann. Um geschützte Brutvögel nicht zu stören, starten die Arbeiten in der Aue ab Mitte August. Dann wird der Boden für die NEUE PADER ausgehoben und teilweise im Seebereich zwischen Trenndamm und Nordufer eingebaut. Größere Teilmengen werden auch abgefahren.

Das obere Luftbild zeigt den fertigen Trenndamm mit dem Auslaufbauwerk des Padersees und, direkt darüber erkennbar, der Baugrube des fertiggestellten Kanaldükers. Zwischen Damm und Ufer, im Bereich des abgetrennten Seeteils, wird zukünfig die NEUE PADER fließen. Im Bildmittelgrund ist am Ufer das Padercafe zu erahnen. Bei dem hinterliegenden Waldbereich handelt es sich um das Naherholungsgebiet "Fischteiche". Den Horizont bildet die Egge.

Im Bild darunter markiert die zentrale Achse mit den im hellen Grün erkennbaren Hochstauden und Schilfpflanzen den zukünftigen Verlauf der NEUEN PADER. Links erkennt man die Wohnbebauung an der Fürstenallee, rechts im Bild den Padersee. Hinter der Paderaue schweift der Blick über die Kernstadt mit dem Dom hinweg zur Paderborner Hochfläche.

Dammaufbau nahezu abgeschlossen!

© IQG-GmbHlaufende Oberbodenandeckung (Damm von Südwesten)
© IQG-GmbHDamm mit seeseitiger Oberbodenandeckung von Nordosten

08.06.2017 - Der Aufbau des Trenndammes zwischen Padersee und zukünftiger NEUER PADER ist nahezu abgeschlossen. Auf die Basis aus gebrochenem Fels wurde in den letzten Wochen lehmiges Bodenmaterial aus der Region aufgebracht, seeseitig bereits Oberboden angedeckt. In Kürze kann daher die äußere Dammböschung eingesät werden. Auf der Dammkrone wird derzeit in Form einer Schotterlage die Grundlage für den späteren Fußweg gelegt.

Die Arbeiten am Trenndamm sollen bis zum 20.06.2017 abgeschlossen sein. Ab August beginnen dann voraussichtlich die Arbeiten am 2. Bauabschnitt mit der Profilierung der NEUEN PADER im Bereich der östlich des Padersees gelegenen Schilffläche.

Spundwand abgedeckt - weiterer Dammaufbau läuft!

18.05.2017 - Mit dem Einbau der Dichtschicht zwischen Felsdamm und Spundwand sowie der Abdeckung der Spundwand ist ein weiterer wichtiger Zwischenschritt beim Aufbau des Trenndammes erreicht. Die Basis aus Fels wurde darüber hinaus planiert und die Böschungen beiderseits unter Wasser profiliert.

Ab sofort geht es mit dem Einbau von Lehmmaterial zur Erhöhung des Dammes weiter.

Die folgende Bildergalerie gibt einen Eindruck vom derzeitigen Zustand.

Trenndamm wird weiter aufgebaut!

© NZO-GmbHnoch offener Dichtschlitz
© NZO-GmbHverfüllter Dichtschlitz

04.05.2017 - Nachdem die Trenndamm-Basis aus Felsbruch sowie die Spundwand hergestellt sind, erfolgt nunmehr der weitere Aufbau des Dammes. Dazu wird zunächst ein Schlitz zwischen Spundwand und Felsdamm mit bindigem Bodenmaterial verfüllt. Dieser Boden wird in den folgenden Wochen zusammen mit dem übrigen Damm noch höher aufgebaut und dient abschließend als Dichtung des Sees gegebenüber der Umflut.

Paderseerundweg wieder geöffnet!

© NZO-GmbHFußweg im Bereich des Auslaufbauwerks

05.04.2017 - Der Rundweg um den Padersee im Abschnitt zwischen Padercafe und Auslaufbauwerk ist seit einigen Tagen wieder geöffnet. Er wurde zunächst provisorisch für die Bauzeit hergerichtet. Ein Bauzaun sichert den Weg zur Baustelle hin ab. Direkt neben dem Wege befindet sich die Baugrube des bereits fertiggestellten Kanaldükers unter der späteren NEUEN PADER.

Nachdem auch die Spundwand mittlerweile hergestellt ist, wird in nächsten Wochen der weitere Aufbau des Trenndammes zwischen Padersee umd Umflut erfolgen.

Spundwand bald fertig - Paderseerundweg bis Ostern wieder geöffnet!

© Stadt PaderbornEinbau der letzten Meter Spundwand

23.03.2017 - Die Herstellung der Spundwand geht dem Ende entgegen. Aufgrund der Arbeiten ist der Weg um den Padersee noch teilweise gesperrt. Eine Umleitung über die Wege an der Fürstenallee und dem Heinz-Nixdorf-Ring sowie dem Emilie-Rosenthal-Weg ist ausgeschildert. In den nächsten drei Wochen soll die Sperrung aufgehoben werden: „Der Rundweg ist voraussichtlich bis Ostern wieder geöffnet“, so Axel Schröder vom federführenden Amt für Umweltschutz und Grünflächen. Das Padercafé ist während der gesamten Arbeiten erreichbar.

In einem zweiten Bauabschnitt soll dann mit dem Bau der NEUEN PADER begonnen werden. „Der Starttermin für diese Arbeiten steht noch nicht endgültig fest“, sagt Schröder.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 4,3 Millionen Euro.

Neuer Kanaldüker fertiggestellt!

03.03.2017 - Der neue Schmutzwasserkanal, der zukünftig die NEUE PADER unterqueren wird, ist fertiggestellt. Dieser sogenannte Düker hat eine deutlich geringere Bauhöhe als das bisherige Betonrohr. Drei parallel verlaufende Rinnen stellen den Schmutzwasserabfluss sicher.

Das gesamte Bauteil besteht aus Edelstahl. Zum Schutz vor Erosionschäden durch die darüber hinweg strömende NEUE PADER und zur Sicherung einer ökologisch verträglichen Gewässersohle wurde der Düker mit einer Gabione abgedeckt. Dabei handelt es sich um mit Natursteinen gefüllten Drahtkorb.

Der neue Kanal wird in Kürze in Betrieb genommen, so dass dann bauzeitliche "Abwasserumleitung" zurückgebaut werden kann.

Die folgenden Bilder geben eine Eindruck vom Einbau des neuen Edelstahl-Kanals.

Sohle für Kanaldüker fertig

© NZO-GmbHBaugrube Kanalumbau mit Betonsohle
© NZO-GmbHbauzeitlicher Schmutzwasserkanal und Baugrube

16.01.2017 - Die Betonsohle, auf der demnächst der neue Schmutzwasserkanal verlegt wird, ist fertig. Sie füllt die vorhandene Baugrube auf der ganzen Fläche aus. Die gespundete Baugrube selbst markiert den Bereich, in dem zukünftig der Schmutzwasserkanal die NEUE PADER unterqueren wird.

Das Schmutzwasser wird aktuell über eine Stahlrohrkonstruktion an der Baugrube vorbeigeführt.

Kanalarbeiten schreiten voran

© NZO-GmbHBaustelle Kanalumbau
© NZO-GmbHBaugrube Kanalumbau

08.12.2016 - Die Arbeiten zum Umbau des querenden Schmutzwasser-Kanals im Bereich des Auslaufbauwerks sind in vollem Gang. Zunächst wurde an zwei Stellen der bestehende Kanal freigelegt. Mit Hilfe eines sogenannten Hamburger Hebers, einer speziellen Rohrkonstruktion, die im Betrieb ohne Pumpen auskommt, werden die Abwässer demnächst an der Baugrube für den neuen Düker vorbeigeführt.

Die Baugrube selbst muss noch vertieft und rundherum mit Hilfe von Spundwänden gesichert werden. Der eigentliche Kanalbau findet dann im nächsten Jahr statt und soll im März abgeschlossen werden.

Kanalarbeiten: Weg um den Padersee teilweise gesperrt

© NZO-GmbHJetzt ganz gesperrt: Rundweg zwischen See-Auslauf und Padercafe

28.11.2016 - Ab Montag, 28. November, wird der Fuß- und Radweg um den Padersee zwischen dem Auslaufbauwerk und dem Café am Padersee gesperrt. Eine Umleitung über die Wege an der Fürstenallee und dem Heinz-Nixdorf-Ring sowie dem Emilie-Rosenthal-Weg ist ausgeschildert. Der Rundweg um den Padersee verlängert sich durch die Umleitung um circa 850 Meter.

Die Sperrung des Wegbereiches steht im Zusammenhang mit den Arbeiten für die Paderseeumflut. Der vorhandene Abwasserkanal muss im Kreuzungsbereich mit der Neuen Pader umgebaut werden. Damit die Neue Pader in Zukunft über dem Abwasserkanal fließen kann, muss der momentan noch in einem runden Rohr mit 60 cm Durchmesser fließende Abwasserkanal in ein speziell hergestelltes flaches Rechteckprofil verlegt werden. Da der Abwasserkanal aber während der Arbeiten die ganze Zeit in Betrieb bleiben muss, wird zunächst ein provisorischer Abwasserkanal hergestellt. Hierfür wird ein „Hamburger Heber“ eingebaut, der als Antriebsenergie die Wasserspiegeldifferenz zwischen Ein- und Auslauf nutzt und so das Wasser vom alten Kanal durch den provisorischen Kanal pumpt. Fließt das Abwasser durch den provisorischen Kanal, wird der neue flache Kanal an der Stelle des alten Kanals gebaut.

Da für die Arbeiten große Baumaschinen und auch große, sperrige Materialien wie Stahlspundbohlen verbaut werden, ist es aus Sicherheitsgründen notwendig, den Fuß- und Radweg in dem Abschnitt zwischen Auslaufbauwerk und dem Padersee-Café zu sperren. Die Arbeiten sollen bis Anfang März beendet sein.

Die Stadt Paderborn bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für den entstehenden Umweg und die Beeinträchtigungen.

Herstellung der Spundwand geht zügig voran!

23.11.2016 - Von der Arbeitsebene des Felsdammes aus wird derzeit die vorgelagerte Spundwand eingebracht. Rund die Hälfte der Strecke konnte bereits fertiggestellt werden. Zuvor war der Felsdamm im Bereich des Auslaufbauwerks am Westufer des Padersees angeschlossen worden. Direkt nachgelagert zum Einbau wird die Spundwand zur Stützung beidseitig mit Felsmaterial angefüllt.

Nördlich des Auslaufs wurde parallel bereits die Baufläche für den bevorstehenden Kanalumbau vorbereitet.

Zum Durchblättern von aktuellen Bildern bitte links oder rechts auf das folgende Bild klicken.

  • © NZO-GmbHSpundwand: Rund die Hälfte ist geschafft!
  • © NZO-GmbHRammen der Spundwand
  • © NZO-GmbHDie Montage der Spundbohlen erfordert Fingerspitzengefühl.
  • © NZO-GmbHFelsdamm am Auslaufbauwerk
  • © NZO-GmbHfür den Kanalumbau vorbereitete Baufläche

Zahlreiche Interessierte beim Vortrag zur Paderseeumflut!

16.11.2016 - Rund 90 interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich am gestrigen Abend (15.11.2016) im Neuhäuser Schloss über die Paderseeumflut. Auf Einladung des Naturwissenschaftlichen Vereins Paderborn stellte Ralf Kloke vom Planungsbüro NZO das Projekt vor. Dabei ging er anschaulich auf die Entwicklung und Qualität der Pader und des Padersystems ein. Die Auswirkungen des Sees waren ein weiterer wichtiger Schwerpunkt. Über die erforderlichen Voruntersuchungen und Genehmigungsunterlagen spannte der Vortrag den Bogen bis zur laufenden Umsetzung. Die digitale Fassung der vorgestellten Präsentation finden Sie zum Download unten auf der Seite. Im Anschluss an den Vortrag wurde das Video "Pader und Paderquellen" mit zahlreichen Unterwasseraufnahmen gezeigt (zum Video).

Vortrag zur Paderseeumflut in Schloss Neuhaus

10.11.2016 - Am Dienstag, dem 15.11.2016, findet auf Einladung des Naturwissenschaftlichen Vereins Paderborn ein Vortrag zur Paderseeumflut im Audienzsaal des Schlosses in Schloß Neuhaus statt. Nähere Informationen finden Sie im Veranstaltungskalender.

Trenndamm-Aufstandsfläche: Hälfte geschafft!

04.11.2016 - Rund die Hälfte der Felsdammvorschüttung ist bereits geschafft. Die Fotos zeigen den aktuellen Stand.

  • © NZO-GmbHZiel vor Augen: Felsdamm wächst weiter
  • © NZO-GmbHSchon auf Höhe Padercafe: Vorschüttung des Felsdamms
  • © NZO-GmbHKommt näher: Felsdamm auf dem Weg zum Auslauf

Trenndammvorschüttung läuft, Bauschilder informieren vor Ort

© NZO-GmbHFelsvorschüttung
© Stadt PaderbornEinschieben des Felsmaterials. Bojen weisen den Weg.
© NZO-GmbHDer Seerundweg bleibt begehbar. Bitte Vorsicht wegen des LKW-Verkehrs!

27.10.2016 - Seit einigen Tagen wird Fels im See als Arbeitsebene für den Trenndamm vorgeschüttet. Zahlreiche LKW bringen in kurzer Folge Schüttmaterial, das von einer Raupe in den See geschoben wird.

Um Straßenverschmutzungen zu minimieren, wurde eine Reifenwaschanlage installiert. Das dafür benötigte Wasser wird wiederverwendet und gelangt nicht in den See. Zur Vermeidung von Gefahren  regelt ein eigens dafür abgestellter Sicherheitsposten den Baustellen- und Fußgängerverkehr. Die Stadt bittet um besondere Vorsicht und hofft auf Rücksicht und Verständnis.

An zwei markanten Orten sind darüber hinaus Bauschilder aufgestellt worden. Sie informieren zum einen über Projektbeteiligte, erläutern aber auch anschaulich das Vorhaben Paderseeumflut insgesamt.

Errichtung des Trenndamms beginnt, Paderseerundweg bleibt begehbar!

© NZO-GmbHBauzufahrt zur Padersee
© NZO-GmbHUmfluttrasse in der Aue

13.10.2016 - Ab Montag, 17.10.2016, beginnt mit der Vorschüttung von grobem Gestein die Errichtung des Trenndamms am Nordufer des Padersees. Das Felsmaterial wird bis etwa einen halben Meter über derzeitigem Wasserspiegel-Niveau eingebaut. Es dient als Arbeitsebene für das Einbringen einer Stahlspundwand auf der Seeseite. Herstellung der Arbeitsebene und Einbau der Spundbohlen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Später erfolgt dann der weitere Aufbau des Damms mit Boden- und Dichtmaterial.

Zur Kennzeichnung der Achse der Arbeitsebene wird in den nächsten Tagen eine Bojenkette im See installiert. Sie wird bereits eine Vorstellung vom späteren Dammverlauf vermitteln. Aktuell laufen vorbereitende Arbeiten zur Einrichtung der Baustelle. Unter anderem wird die Baustellenzufahrt an der Fürstenallee angelegt und eine Reifenwaschanlage installiert.

Während der Vorschüttung werden rund 60 LKW Anlieferungen pro Tag erfolgen. Der Rundweg um den Padersee bleibt jedoch begehbar. An der Baustellenzufahrt besteht dann eine Verkehrsregelung.

In den letzten Tagen waren umfangreiche Rodungsarbeiten vorgenommen worden. Abschnittsweise mussten für die Trenndammerrichtung Ufergehölze am See gefällt werden. Ferner wurde der weitere Verlauf der Neuen Pader in der Aue nordöstlich des Padersees freigemacht. Durch die Rodung zum jetzigen Zeitpunkt sollen dort Beeinträchtigungen insbesondere für Vögel während der Brutsaison im kommenden Frühjahr vermieden werden. In der Paderaue werden die Erdarbeiten im Sommer nächsten Jahres beginnen.

Baubeginn für die Paderseeumflut!

© Stadt PaderbornBauschild Paderseeumflut

22.09.2016 - Anfang Oktober 2016 beginnen die Arbeiten zur Errichtung der Paderseeumflut mit dem Bau eines Trenndammes für die NEUE PADER im Padersee. Dieser soll bis Februar 2017 fertiggestellt sein. Nach einer artenschutzbedingten Sommerpause wird ab Ende August 2017 mit der Profilierung der NEUEN PADER östlich des See begonnen. Ab Anfang 2018 soll die Pader um den See herumfließen.

Bereits in dieser Woche starten mit der Absenkung des Wasserspiegels des Padersees um 60 cm die ersten sichtbaren Vorarbeiten zur Errichtung der Paderseeumflut. Die Absenkung ist zur Errichtung des Trenndammes im See für die Dauer der Bauzeit notwendig.

Mit der Absenkung werden Teile des Seebodens, insbesondere im Zulaufbereich, vorübergehend trockenfallen.

Achtung: Die Seesedimente sind extrem weich und nicht tragfähig - bitte auf keinen Fall betreten! Lebensgefahr!

Ab dem 04.10.2016 wird zunächst das Baufeld freigemacht. Dazu ist es unvermeidbar, insbesondere Bäume und Ufergehölze zwischen Auslaufbauwerk und Padercafe zu fällen. Im Winter 2016/2017 werden dann auch Gehölze östlich des Sees, insbesondere im dort gelegenen Pappelforst sowie im Zulaufbereich des Sees, soweit notwendig gerodet. Ein Großteil der zu fällenden Bäume wird in der NEUEN PADER als Totholz zur Strukturanreicherung wieder eingebaut.

Die Gehölzrodungen wurden im Zuge der Planfeststellung genehmigt. Der Umfang konnte durch eine geänderte Ausführungsplanung demgegenüber deutlich reduziert werden. So können die meisten der Ufergehölze östlich des Padercafes erhalten werden.

Darüber hinaus wird sich die Aue der NEUEN PADER innerhalb kurzer Zeit wieder von selbst begrünen. Dabei sollen Sichtbeziehungen vom heutigen Paderseerundweg über die Umflut hinweg auf den See erhalten werden. Das Beispiel der Lippeseeumflut in Paderborn-Sande zeigt, wie schnell Weiden und Erlen den neuen Lebensraum in Besitz nehmen (zum Luftbild-Video Lippeseeumflut).

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