Das stille Licht der Stadt

Fotografien von Kalle Noltenhans. Noch bis zum 19. Juli 2020

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Alle Bilder auch unter www.qalle.nrw

Das stille Licht der Stadt.

Das Licht in den Fotografien von Kalle Noltenhans besitzt ein großes Spektrum an Spielarten, die in der Dämmerung die Phänomene einer Stadt kaleidoskopartig beschreiben. Es sind ungewöhnliche und überraschende Bilder, in denen uns ein Ort entgegentritt, der nicht von seiner Geschichte oder seinen Flaneuren erzählt, sondern sich dem Betrachter in einer stillen und ungeahnten Poesie offenbart. Von 1983 an hat Noltenhans seine Heimatstadt in »6x6« auf Ektachrome- und Fujichrome Material fotografiert. Die zahlreichen Fotografien, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten und Lichtstimmungen entstanden sind, verdichten sich zu einem Werk geheimnisvoller Anspielungen. Paderborn wird zu einer Stadt, die unbekannte und neue Geschichten erzählt, die dem Betrachter Raum und Angebot schafft, in das stille Licht seltener Momente einzutauchen. Das Stadtmuseum Paderborn zeigt eine Auswahl der Fotografien als eindrucksvolle C-Prints. „Achtung! Nach dem Besuch der Ausstellung werden Sie Paderborn mit anderen Augen sehen. Und das ist gut so!“ (Markus Runte, Kurator).

© noltenhans paderbornDas Hotel Krawinkel im Karlsviertel (1980er Jahre)

© Barbara Dietl für Lisa DanulatDie Berliner Autorin Lisa Danulat hat ihren Vortrag verfilmt - eindrucksvoll! (ca. 30 Minuten)

Der Film Hell

Die Autorin Lisa Danulat und der Bildende Künstler und Theatermacher Michael Graessner begeben sich im Kurzfilm „hell“ auf eine dokumentarische Bilderreise zwischen Licht und Dunkelheit. Text und Bild beleuchten frei und assoziativ gehalten verschiedene Aspekte des Lichtbegriffs und versuchen spielerisch fragend einen Bogen vom Licht in der Philosophie,in Film und der Kunst, bis hin zu den Stimmungen in den Fotografien des Paderborner Fotografen Kalle Noltenhans zu schlagen. Die Schauspielerin Stella Adorf gibt den Fragen des Textes eine Stimme. Die Filmszenen entstanden 2017 in Kyoto, Osaka und Tokyo, Japan und im Januar 2020 in Hurghada,Ägypten. Mit freundlichem Dank an das Goethe-Institut, Kyoto und an Ali für die langen Fahrten durch Stadt und Wüste.


Text: Lisa Danulat
Regie und Idee: Michael Graessner, Lisa Danulat
Sprecher*in: Stella Maria Adorf, Robert Danulat
Schnitt, Bilder und Gestaltung: Michael Graessner
Beratung/Schnitt: Dirk Lütter
Darsteller*innen (in order of appearance:
Mika Shigemori
Akira Ichikawa
Kenzohiro Onishi
Fumi Takenouchi
Ai Oe
Shingo Takaguchi
Meg Mazaki

Sumoringer des Gewerbevereins Osaka: Firma SetsuSoko

Bei der im Film verwendeten Musik handelt es sich um eineVertonung des Gedichtes „Spinne“ von Lisa Danulat durch Mika Shigemori.