Coronavirus: Städtische Mitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der Stadt Paderborn im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus im Überblick. Weitere Informationen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 finden Sie auf der Website des Kreises Paderborn.

Videobotschaft von Bürgermeister Michael Dreier

© Stadt PaderbornVideobotschaft von Bürgermeister Michael Dreier an die Paderborner*innen zur aktuellen Corona-Lage

Mit Herz und Verstand gegen das Virus

2. April 2020

Abstand halten und zuhause bleiben, auch wenn es warm wird

"Mit Herz und Verstand gegen das Virus. Das muss unsere Maxime sein", betont Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung des vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing entwickelten Motivs auf vielen Großflächen in der Stadt. Der dort zu lesende Appell "Wir in Paderborn gemeinsam gegen das Virus - mit Abstand!" sollte das Handeln der Paderbornerinnen und Paderborn auch über die Osterfeiertage bestimmen, so Dreier. Angesichts der vorhergesagten wärmeren Temperaturen erinnert der Bürgermeister an die Verhaltensregeln zur Eindämmung des Corona-Virus. Die Ansteckungsgefahr sei auch bei dem vorausgesagten schönen Wetter nicht zu unterschätzen.

Spiel- noch Bolzplätze dürfen nicht betreten werden, Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind genauso wie das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Anlagen untersagt. Dem Bußgeldkatalog des Landes zufolge müsse beispielsweise mit einer Strafe von 200 Euro gerechnet werden, wenn sich in der Öffentlichkeit mehr als zwei Personen treffen.

Das Paderborner Ordnungsamt hatte bei Kontrollen auf den Spielplätzen am Padersee und an den Fischteichen festgestellt, dass die Verbote nicht eingehalten werden. Gerade auf Spielplätzen ist die Ansteckungsgefahr hoch, deshalb ist die Stadt im Interesse der Gesundheit aller leider gezwungen, bei Nichteinhaltung dieser Regeln auch hier Bußgelder zu verhängen.

Bürgermeister Michael Dreier bittet die Paderbornerinnen und Paderborn, gebührenden Abstand zu Personen zu halten und am besten zuhause zu bleiben, auch wenn es gerade bei schönem Wetter sicherlich schwerfalle.

© Stadt Paderborn"Mit Herz und Verstand gegen das Virus. Das muss unsere Maxime sein", betont Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung des vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing entwickelten Motivs auf vielen Großflächen in der Stadt.

Stadt Paderborn sagt den Lunapark ab

25. März 2020

Schausteller bekommen bereits gezahlte Standgebühren erstattet

  Die Stadt Paderborn sagt die Lunapark-Kirmes ab. Sie sollte vom 18. bis 26. April als Auftakt der diesjährigen Kirmessaison auf dem Maspernplatz stattfinden. „Aufgrund der Gefahren für die Gesundheit der Besucher und Beschicker angesichts der aktuellen Corona-Virus-Situation blieb uns gar keine andere Wahl“, so Bürgermeister Michael Dreier, der gemeinsam mit der Vorsitzenden des Marktausschusses Ulrike Heinemann einen entsprechenden Dringlichkeitsbeschluss unterzeichnete.Dieser beinhaltet die vollständige Erstattung der bereits Anfang März gezahlten Standgebühren für die Schausteller aufgrund der aktuellen Situation. Außerdem wird darin festgelegt, dass die Zahlungspflicht für Beschicker der Wochenmärkte, die sich aufgrund der Covid-19-Pandemie temporär von den Wochenmärkten zurückziehen, ausgesetzt wird.

Bürgermeister Michael Dreier hatte bereits vor Tagen in einer Gesprächsrunde mit den Vorstandsmitgliedern Hans-Otto Bröckling und Bethel Thelen des Paderborner Schaustellervereins, an der auch der Vizepräsident für Marketing des Deutschen Schaustellerbundes Kevin Kratzsch teilnahm, auf die schwierige Situation hingewiesen und eine mögliche Absage der Kirmes in Aussicht gestellt.

Bedingt durch die Winterpause und durch den Wegbruch fast aller bislang in diesem Jahr geplanten Veranstaltungen ist ein massives Liquiditätsproblem bei den Schaustellern erkennbar. Dieses ist so weitreichend, dass ohne den Verzicht auf Standgebühren seitens der Kommunen von sehr vielen Insolvenzen ausgegangen werden muss.

Das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing als Veranstalter des Lunaparks hatte sich im Vorfeld Informationen auch aus anderen Städten geholt. In Hamburg und Münster beispielsweise wurden bei den dortigen Frühlingsveranstaltungen die Standgebühren voll erstattet. Der Ausfall an Standgebühren wird sich voraussichtlich auf etwa 50.000 Euro belaufen.

Die Wochenmärkte der Stadt Paderborn sind als Teil der Grundversorgung für die Einwohnerinnen und Einwohner nicht gänzlich von der Schließung durch die Rechtsverordnung des Landes zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus betroffen. Einzelne Beschicker, wie zum Beispiel die Betreiber der Imbissmeile, mussten aufgrund der Verordnung Ihre Stände jedoch aufgeben. Andere haben aufgrund der Covid-19-Pandemie freiwillig von einer Teilnahme abgesehen. Diesem Personenkreis sollen auch die Standgebühren erlassen werden, da diese Betriebe ohne die Teilnahme an den Wochenmärkten keine Einnahmen erzielen und somit zwangsläufig in Liquiditätsprobleme geraten werden.

Stadt appelliert: Spielplätze nicht betreten

25. März 2020

Ordnungsamt stellt Nichtbeachtung der Verbote fest

Spiel- und Bolzplätze sind aufgrund der Corona-Virus-Gefahren geschlossen, auch der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist untersagt. Daran erinnert das Paderborner Ordnungsamt und appelliert an alle, diese Verbote zu beachten und einzuhalten. Bei Kontrollen, unter anderem an den Spielplätzen am Padersee und an den Fischteichen, wurden Eltern mit ihren Kindern angetroffen. "Gerade auf Spielplätzen ist die Ansteckungsgefahr hoch, deshalb sind wir im Interesse der Gesundheit aller leider gezwungen, bei Nichteinhaltung dieser Regeln Bußgelder zu verhängen", so Udo Olschewski, Leiter des Paderborner Ordnungsamtes, der angesichts von mehr als 9500 Infizierten in NRW und über 60 Toten an den Ernst der Lage erinnert.

Aufgefallen ist dem Paderborner Ordnungsamt auch, dass Hundehalter mitunter in größerer Zahl zusammenstehen. Olschewski: "Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind untersagt". Dem Bußgeldkatalog des Landes zufolge müsse beispielsweise mit einer Strafe von 200 Euro gerechnet werden, wenn sich in der Öffentlichkeit mehr als zwei Personen treffen.

Erleichterungen für Eltern und Unternehmen

24. März 2020

Kitabeiträge sollen nicht mehr gezahlt werden müssen / Stundung der Gewerbesteuer

Gute Nachrichten für die Familien, die aufgrund der Schließung von städtischen Betreuungseinrichtungen ihre Kinder derzeit zu Hause betreuen: „Die Zahlung der Elternbeiträge für die Kitas und für die offenen Ganztagsschulen sollen vorerst nicht mehr erhoben werden“, sagt Paderborns Bürgermeister Michael Dreier. Dies gelte, sofern kein Notbetreuungsplatz in Anspruch genommen werde und vorbehaltlich einer landesweiten Regelung, die derzeit in Düsseldorf verhandelt werde. „Entsprechende Dringlichkeitsbeschlüsse werden derzeit vorbereitet“, so Dreier weiter. Der Bürgermeister hat eine einheitliche Regelung für Stadt und Kreis Paderborn im Blick, weswegen sich die Details noch in der Abstimmung befinden.

Auch für Unternehmen plant die Stadtverwaltung Erleichterungen: „Das Stadtsteueramt wird den Betrieben die Zahlung der Gewerbesteuer auf Antrag stunden, wobei keine Stundungszinsen erhoben werden“, informiert Dreier.

Aus gegebenem Anlass weist die Stadt Paderborn zudem darauf hin, dass mit der Schließung der Sportstätten selbstverständlich auch keine Nutzungsgebühren mehr gezahlt werden müssen. Dies wurde Nutzern und Vereinen bereits vor längerer Zeit mithilfe eines Rundschreibens mitgeteilt.

Trauerfeiern nur im engsten Familienkreis

24. März 2020

Regelung zum Schutz vor Coronavirus auch bei Eheschließungen

Die Stadt Paderborn weist darauf hin, dass Trauerfeiern auf Friedhöfen ab sofort nur noch im engsten Familienkreis stattfinden. Dabei sind die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern einzuhalten. Mit der Regelung setzt die Stadt Paderborn die neue Rechtsverordnung der Landesregierung um, die umfassende Regeln zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus enthält.

Bei Trauungen im Paderborner Standesamt ist der Teilnehmerkreis ebenfalls zu beschränken. Zugelassen sind das Brautpaar, der Standesbeamte oder die Standesbeamtin sowie gegebenenfalls ein Dolmetscher oder eine Dolmetscherin.

Bürgermeister Michael Dreier: Regeln mit Sinn und Verstand einhalten

23. März 2020

Corona-Virus: Stadt hebt Allgemeinverfügung auf – Rechtsverordnung des Landes gilt

Die Stadt Paderborn hat am Montag, 23. März, ihre Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhinderung der Verbreitung der Atemwegserkrankung „Covid-19“ durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2 aufheben können, da die NRW-Landesregierung mit Hilfe einer neuen Rechtsverordnung, die bereits heute in Kraft getreten ist, landesweit eine schnelle Verbreitung der um sich greifenden Virusinfektion eindämmen möchte. Da diese Rechtsverordnung umfassende Regelungen zum Schutz vor Neuinfizierungen enthält, konnte mit sofortiger Wirkung die städtische Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhinderung der Verbreitung der Atemwegserkrankung „Covid 19“ durch den Corona-Viruserreger SARS CoV-2 aufgehoben werden.

„Ich halte es für sehr wichtig, dass die jetzt vom Land beschlossenen Regeln konsequent eingehalten werden, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen“, betont Paderborns Bürgermeister Michael Dreier und bittet alle Paderbornerinnen und Paderborner ihre Verhaltensweisen entsprechend anzupassen.

Die Rechtsverordnung des Landes (vollständig unter https://www.paderborn.de/guiapplications/newsdesk/publications/Stadt_Paderborn/109010100000168371.php.media/168416/Verordnung_Land_NRW.pdf ) sieht unter anderem vor:

Reiserückkehrer

Sie kommen aus einem Risikogebiet nach Klassifizierung des Robert-Koch-Instituts zurück, dann dürfen Sie die folgenden Einrichtungen für 14 Tage nicht betreten:

• KiTas
• Schulen
• Kinderheime und ähnliche Einrichtungen
• Krankenhäuser
• Vorsorge- und Reha-Einrichtungen
• Tageskliniken
• Dialyseeinrichtungen
• Stationäre Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Wiedereingliederung und besondere Wohnformen im Sinne des Sozialgesetzbuches XII sowie ähnliche Einrichtungen
• Berufsschulen
• Hochschulen

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen müssen jetzt Folgendes beachten:

• Maßnahmen ergreifen, um das Infektionsrisiko zu senken
• Patienten und Personal bestmöglich schützen
• Schutzausrüstung sparen
• Besuche von Patienten/Bewohnern sind untersagt, es sei denn sie sind aus Gründen der medizinischen und pflegerischen Versorgung oder aus Rechtsgründen zwingend erforderlich
• Ausnahmen nur unter Schutzmaßnahmen und Hygieneunterweisung, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist

Geschlossen werden müssen:

• Kantinen
• Cafeterien
• Generell alle der Öffentlichkeit zugänglichen Einrichtungen

Verboten sind:

• Vorträge
• Lesungen
• Informationsveranstaltungen o.ä.

Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten

Geschlossen bleiben müssen:

• Bars, Clubs, Diskotheken
• Theater, Oper, Konzerthäuser
• Kinos
• Museen und ähnliche Einrichtungen
• Messen, Ausstellungen
• Freizeit-, Tierparks sowie alle Freizeiteinrichtungen drinnen und draußen
• Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen
• Fitnessstudios
• Sonnenstudios
• Schwimmbäder, Spaßbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen
• Spiel- und Bolzplätze
• Volkshochschulen
• Musikschulen sowie sonstige öffentliche und private außerschulische Bildungseinrichtungen
• Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen
• Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
• Private Sportanlagen und sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen
• Zusammenkünfte in Vereinen sind ebenfalls verboten


Bibliotheken, Hochschulbibliotheken müssen Folgendes beachten:

• Zugang beschränken
• Einhaltung strenger Schutzauflagen, dies sind:
o Besucherregistrierung mit Kontaktdaten
o Reglementierung der Besucherzahl
o Vorgaben für Mindestabständen zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von 2 Metern
o Hygienemaßnahmen
o Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen

Handel

Geöffnet bleiben:

• Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel
• Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Betrieben
• Wochenmärkte (nur mit Anbietern aus oben genannten Bereichen)
• Getränkemärkte
• Abhol- und Lieferdienste
• Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien
• Tankstellen
• Banken
• Sparkassen
• Poststellen
• Reinigungen
• Waschsalons
• Kioske sowie Zeitungsverkaufsstellen
• Tierbedarfsmärkte
• Einrichtungen des Großhandels
• Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten bleibt zur Versorgung von Gewerbetreibenden und Handwerkern zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal); unter diesen Voraussetzungen dürfen auch Floristen ihren Betrieb fortsetzen.
• Einkaufszentren, Shopping Malls, Factory-Outlets, wenn sich dort oben genannte Einrichtungen befinden und zu diesem Zweck besucht werden


Alle Einrichtungen, müssen die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen treffen!


Für das Handwerk und sonstige Dienstleister gilt Folgendes:

• Tätigkeit darf unter Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin ausgeführt werden

Geschlossen bleiben:

• Friseure
• Nagelstudios
• Tattoo-Studios
• Massagesalons
• Alle weiteren Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann

Geöffnet bleiben:

• Praxen von Physio- und Ergotherapeuten
• Therapeutische Praxen
• obenstehende Einrichtungen bleiben nur für Kunden geöffnet, die mit einem ärztlichen Attest die medizinische Notwendigkeit für die Behandlung nachweisen können
• Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, orthopädische Schuhmacher
o der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren ist untersagt, notwendiges Zubehör ausgenommen
• Für oben genannte Einrichtungen gilt: Es müssen strenge Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Infektionen getroffen werden
o Erforderliche Vorkehrungen zur Hygiene
o Zur Steuerung des Zutritts
o Zur Vermeidung von Warteschlangen
o Zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern

Tourismus

Untersagt sind:

• Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken
• Reisebusreisen

Gastronomie

Geschlossen sind:

• Restaurants
• Gaststätten
• Imbisse
• Mensen
• Kantinen
• Kneipen
• Cafés
• Eiscafés
• Shisha-Bars
• Alle anderen gastronomischen Einrichtungen

Geöffnet bleiben:

• Lieferdienste für Speisen und Getränke
• Außer-Haus-Verkauf durch oben genannte gastronomische Einrichtungen
o der Kontakt von Kunden untereinander sowie Personal und Kunden ist auf das Minimum zu beschränken
o die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände sind einzuhalten
o der Verzehr der gekauften Speisen ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomischen Einrichtungen untersagt

Veranstaltungen/Versammlungen/ Gottesdienste/ Beerdigungen

Untersagt sind:

• alle Versammlungen und Veranstaltungen
• Versammlungen zur Religionsausübung

Erlaubt sind:

• Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis (Hygienevorkehrungen und 1,5 Meter Schutzabstand sind zu gewährleisten)

Ansammlungen, Aufenthalt im öffentlichen Raum

Untersagt sind:

• Alle Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen
• Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen

Erlaubt sind:

• Ansammlungen von Verwandten in gerader Linie
• Ansammlungen von Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen
• Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen
• Zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen sowie prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen
• Nutzung des ÖPNV

Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von mindestens 200 Euro bis 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt.

Michael Dreier: Stehen voll hinter den Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte

22. März 2020

Strengere Vorgaben nötig, um Coronavirus zu stoppen
„Wir stehen voll hinter den von Bund und Länder am Wochenende beschlossenen Erweiterungen zu den am 12. März in Kraft getretenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.“ Das betont Paderborns Bürgermeister Michael Dreier.

Die am Wochenende beschlossenen Erweiterungen von Bund und Ländern sehen Folgendes vor:

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die
Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Bund und Länder hatten am Sonntag auch ein Kontaktverbot beschlossen. Das umfasst Ansammlungen von mehr als zwei Personen in allen Bundesländern ausgenommen Angehörige im eigenen Haushalt. Michael Dreier: „Eine Kontaktsperre greift erheblich in die Freiheitsrechte ein. Aber ich stimme der Einschätzung von Bund und Ländern zu, dass wir strengere Vorgaben brauchen, um die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. Wenn es in den kommenden Tagen nicht gelingt, die Fallzahlen radikal zu senken, würde das unsere Krankenhäuser überfordern. Das dürfen wir nicht riskieren.“

Ein Verbot von Ansammlungen von mehr als zwei Personen mit Ausnahme von Familien, strenge Ahndung von Vergehen - die eindeutigen Vorgaben für NRW und Deutschland schaffen Klarheit für alle. „Das ist gut so, denn für einen Flickenteppich an Regelungen hat der Bürger kein Verständnis“, so der Bürgermeister. Das Land schaffe nun mit einer Rechtsverordnung, die am Montag, 23. März 2020 um 0 Uhr in Kraft tritt, Fakten, die auf kommunaler Ebene einheitlich gelten. Das spare bei der Umsetzung der Maßnahmen in den Städten und Gemeinden wertvolle Zeit.

Durch die eindeutigen Regeln sollten auch endlich diejenigen den Ernst der Lage verstehen, die sich in den vergangenen Tagen auf unerträgliche Art und Weise fahrlässig verhalten haben und noch in Gruppen unterwegs waren. Dreier: „Sie können sicher sein: auch unsere Ordnungsbehörden werden konsequent kontrollieren und hart durchgreifen.“

Es macht Hoffnung, dass der allergrößte Teil der Bürgerinnen und Bürger sich schon seit mehreren Tagen verantwortungsbewusst verhält. Diese Menschen haben verstanden, dass sie sich und andere am besten schützen können, wenn sie Begegnungen auf den engsten Familienkreis beschränken.

„Der Umgang mit der Epidemie verlangt auch unseren Beschäftigten alles ab. Wir müssen die Umsetzung der Notmaßnahmen bewerkstelligen. Wir überprüfen die Lage auf den Straßen, Plätzen und Parks und sind erste Anlaufstelle für Gewerbetreibende und Eltern, die für ihre Kinder einen Platz in der Notbetreuung brauchen“, so Michael Dreier. Das alles zu leisten, während die Lage und die rechtlichen Vorgaben sich ständig ändern, sei nicht einfach.

Klar sein müsse aber auch, dass es weiterhin auf jeden Einzelnen ankomme. Selbst bei einer Ausgangssperre werden die Infektionsketten nur zu sprengen sein, wenn sich jeder verantwortlich verhalte. Dann werde sich hoffentlich in wenigen Tagen die Zahl der Neu-Infektionen deutlich verringern.

Bürgermeister Michael Dreier: Jetzt Hand in Hand mit der Wirtschaft

20. März 2019

Mit offener Kommunikation gemeinsam durch die Coronarvirus-Krise

„Angesichts der aktuellen Entwicklung durch das Coronavirus und der schwerwiegenden Folgen auch für die Paderborner Wirtschaft ist es mir wichtig, schnell und direkt zu informieren und mögliche Auswirkungen klar zu benennen. Deshalb habe ich gemeinsam mit Frank Wolters, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn Spitzen der Paderborner Wirtschaft zu einer Telefonkonferenz eingeladen“, so Bürgermeister Michael Dreier. Teilgenommen haben Uwe Seibel, Vorsitzender der Paderborner Werbegemeinschaft, Melanie Cramer, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Paderborn, Jürgen Behlke, Geschäftsführer und Leiter der IHK-Zweigstelle Paderborn, Kai Buhrke, Geschäftsführer Handesverband OWL für die Kreise Paderborn und Höxter, Sebastian Placke, Mitglied der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Paderborn, Prof. Johannes Beverungen, Vorsitzender des Handelsverbandes OWL, Peter Gödde, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn und Horst-Hermann Müller, Geschäftsführer des Jobcenters des Kreises Paderborn. Außerdem waren der I. Beigeordnete Carsten Venherm und Stadtkämmerer Bernhard Hartmann sowie Wirtschaftsförderer Frank Wolters bei der Konferenz dabei. Dazu geschaltet war aus aktuellem Anlass auch aus Berlin der Paderborner Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Linnemann.

Seitens der Wirtschaftsvertreter wurde sehr deutlich gemacht, dass in vielen Branchen derzeit viel Unsicherheit herrscht. Unternehmerinnen und Unternehmer stünden angesichts der Einschränkungen durch das Coronavirus vor nie dagewesenen Herausforderungen. Die Wirtschaft wünsche sich jetzt klare und abgestimmte Sachverhalte. Dazu bedürfe es einer engen Absprache zwischen den Verantwortlichen Akteuren aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Politik.

Um hier einen ersten Schritt zu machen, hatte Bürgermeister Michael Dreier zu dieser Telefonkonferenz eingeladen. Gemeinsam sprach man über eine geeinte Kommunikationsstrategie für in Not geratene Unternehmen und Selbstständige. Es wurde vereinbart, dass man in nächster Zeit mindestens wöchentlich, bedarfsweise auch tagesaktuell, miteinander sprechen werde, um allen Anfragen gerecht zu werden und die Wirtschaft entsprechend informieren zu können.

Gebündelt werden die Maßnahmen bei der Wirtschaftsförderung Paderborn, die in enger Abstimmung mit dem Bürgermeister die Maßnahmen koordiniert und als Ansprechpartnerin für in Not geratene Unternehmen bereitsteht. Zu diesem Zweck hat die städtische Tochtergesellschaft auf ihrer Internetseite www.wfg-pb.de eine Mailadresse sowie ein Formular eingerichtet, über welches betroffene Unternehmen Kontakt aufnehmen können. „Unsere Beraterinnen und Berater arbeiten mit Hochdruck daran, alle Anfragen zeitnah zu beantworten“, macht Wolters deutlich.

Im späteren Gesprächsverlauf hat Carsten Linnemann angeboten, Informationen direkt aus der Bundespolitik bereitzustellen und regelmäßig im Rahmen der Telefonkonferenz aus Berlin zu berichten. „Wir müssen jetzt Hand in Hand gehen, um unserer lokalen Wirtschaft zu signalisieren, dass sie nicht alleine ist“, sagt Bürgermeister Dreier.

Dringender Appell des Bürgermeisters Michael Dreier

19. März 2020

Ernsthaftigkeit der Lage bedenken

Seit Veröffentlichung der landesweit und in der Stadt Paderborn allen Bürgerinnen und Bürgern aufgegebenen Verpflichtungen zu den zwingend notwendigen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des SARS-CoV -2 ab dem 18.03.2020 rufen viele Bürger bei der Stadtverwaltung an, um persönliche Unterstützung bei der Klärung der sich daraus für sie ergebenden rechtlichen und tatsächlichen Fragestellungen zu erhalten.

Der Bürgermeister der Stadt Paderborn, Michael Dreier, appelliert in diesem Zusammenhang nochmals dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, bei der persönlichen Umsetzung der aufgegebenen Verpflichtungen die Ernsthaftigkeit der Lage zu bedenken und im Auge zu behalten, dass es zum Schutz der Gesundheit aller Bürger darum geht, für die nächsten Wochen unsere persönlichen Kontakte und unsere Aktivitäten außer Haus auf das unbedingt Notwendige zu beschränken.

Intention des Gesundheitsministeriums ist, weitere Infizierungen zu vermeiden und Infektionsketten zu unterbrechen. Darüber hinaus sollen Menschenansammlungen vermieden werden. Deshalb sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen für das gesamte Stadtgebiet untersagt.

Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass bei Restaurants und Speisegaststätten (auch Imbissbetriebe), die ab 15 Uhr zu schließen sind, nach diesem Zeitpunkt kein „Außer-Haus-Verkauf“ – also das persönliche Abholen der Speisen und Getränke durch die Kunden – mehr zulässig ist.

Soweit Geschäfte zur Deckung des dringenden und täglichen (Spezialbedarfs) noch geöffnet haben dürfen, ist sicherzustellen, dass seitens der Geschäftsinhaber die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen“ getroffen werden. Bürgermeister Dreier mahnt eindringlich: „Jeder einzelne Betrieb, der jetzt noch geöffnet hat - egal ob Drogerie, Baumarkt, Tierfuttermarkt oder Supermarkt -, muss sich an diese Vorschriften halten.“ Der Bürgermeister appelliert weiter auch dringend, noch geöffnete Tattooläden oder ähnliche Einrichtungen zu schließen.

Soweit eine zusätzliche Öffnung von Geschäften an Sonn- und Feiertagen zwischen 13.00 und 18.00 Uhr gestattet ist, bezieht sich dies nach dem Erlass nur auf die Sicherstellung der notwendigen Grundversorgung mit Lebensmitteln, Getränken und Speisen, auf die alle Bürger angewiesen sind.

Dienst- und Handwerksleistungen sind grundsätzlich erlaubt. So sind beispielsweise zur Aufrechterhaltung der eigenen persönlichen Mobilität Reparaturmaßnahmen an Fortbewegungsmitteln wie z. B. Fahrrädern, Autos etc. möglich.

In den Grünanlagen der Stadt, wie dem Paderquellgebiet, Paderauen oder dem Schloß- und Auenpark, halten sich immer noch zahlreiche Gruppen auf, was nach der städtischen Allgemeinverfügung zur Verhinderung der Verbreitung des SARS-CoV -2 unzulässig ist („Veranstaltungen oder sonstige Ansammlungen sind für das gesamte Gebiet der Stadt Paderborn grundsätzlich untersagt“). Auch auf den Spielplätzen tummeln sich Eltern mit ihren Kindern.
Wir müssen auch feststellen, dass auch in Geschäften sich die Kunden sprichwörtlich „Ferse an Ferse“ bewegen. Die angeordneten Maßnahmen richten sich nicht nur an die Betreiber des Einzelhandels, solche Zustände durch entsprechende Maßnahmen zu vermeiden, sondern auch an jeden Einzelnen, sie zu beachten.

Daher appelliert Bürgermeister Michael Dreier erneut dringend an die Vernunft der Paderbornerinnen und Paderborner: „Nur wenn jeder seine sozialen Kontakte auf ein Minimum reduziert und nach Möglichkeit zu Hause bleibt, können wir es schaffen, dass sich die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt“.

„Ein ernsthaftes Berücksichtigen der Hinweise soll auch dazu führen, dass weitergehende Verschärfungen bis hin zur Ausgangssperre vorerst verhindert werden können“, so Bürgermeister Dreier abschließend.

Parkhäuser schließen früher

19. März 2020

Ab Freitag, 20. März

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Corona-Krise schließen die Tiefgarage Königsplatz und die Parkhäuser der Stadt Paderborn am Neuhäuser Tor und am Rolandsweg ab Freitag, 20. März 2020 bis auf Weiteres abends bereits um 20 Uhr. Die Ausfahrt ist in diesen Parkstätten allerdings noch bis 22 Uhr möglich. Das teilt der ASP mit, der für die Bewirtschaftung der Parkstätten verantwortlich ist. In den Morgenstunden öffnen die Parkhäuser wie gewohnt. 

Aktualisierte Allgemeinverfügung

18. März 2020

Gültig ab Donnerstag, 19. März

Die Stadt Paderborn hat eine aktualisierte Allgemeinverfügung „zum Zwecke der Verhinderung der Verbreitung der Atemwegserkrankung „Covid-19“ durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2“ erarbeitet. Die Allgemeinverfügung wird am 19.03.2020 Gültigkeit erlangen und ist zunächst befristet bis zum 19.04.2020 um 24:00 Uhr. Damit setzt die Stadt Paderborn den gestrigen Erlass des Gesundheitsministeriums um.
Sie hat unter anderem zum Inhalt, welche Einrichtungen und Angebote, darunter Kneipen, Cafés, Bars, Clubs, Diskotheken, Kinos, Fitness-Studios, Schwimmbäder, Sportanlagen, Spielplätze sowie auch Spielhallen und Wettannahmestellen zu schließen bzw. einzustellen sind.
Darüber hinaus enthält sie Auflagen, die für den Zugang zu den Angeboten von Restaurants, Speisegaststätten und Hotels gelten. Nach den Vorgaben des Gesundheitsministeriums dürfen Restaurants und Speisegaststätten frühestens um 6:00 Uhr öffnen und sind spätestens ab 15:00 Uhr zu schließen.
Weitere Auflagen gelten unter anderem zur Besucherregistrierung mit Kontaktdaten für die Reglementierung der Besucherzahl und hinsichtlich Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen.
Nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel.
Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen.
Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.
Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Apotheken sowie Geschäften des Großhandels ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonntagen von 13 bis 18 Uhr gestattet.
Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen werden darauf hingewiesen, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen zu treffen sind.
Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
Veranstaltungen oder sonstige Ansammlungen sind für das gesamte Gebiet der Stadt Paderborn grundsätzlich untersagt.
Die Allgemeinverfügung kann online unter https://amtsblatt.paderborn.de/termine abgerufen werden.

Stadt Paderborn schließt Dienststellen für Publikumsverkehr

17. März 2020

Bürgerservice soll - so gut es geht - aufrechterhalten werden

Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schließt die Stadt Paderborn ab Mittwoch, 18. März, bis auf weiteres alle Dienststellen für den Publikumsverkehr. Der Dienstbetrieb für die Bevölkerung wird jedoch aufrechterhalten: So sind die einzelnen Ämter auch weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger telefonisch und per E-Mail erreichbar.
„Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Corona-Virus sind diese Schritte unumgänglich, damit wir als Kommune auch auf lange Sicht handlungsfähig bleiben“, sagt Paderborns Bürgermeister Michael Dreier. „Wir appellieren daher an alle Bürgerinnen und Bürger, Ihre Anliegen auf das Nötigste zu beschränken.“ Die Schließung der Verwaltung für den Publikumsverkehr habe außerdem zum Ziel, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, so Dreier.
Das Einwohneramt am Marienplatz steht für dringende Angelegenheiten weiter zur Verfügung. Über das Telefonische Service-Center unter Tel. 05251/88-0 können entsprechende Termine vereinbart werden. Auch an der Pontanusstraße und am Hoppenhof bleiben die Ansprechpartner für dringende Terminvereinbarungen an den jeweiligen Standorten erreichbar.
Eheschließungen finden weiterhin statt, allerdings dürfen zusätzlich zum Brautpaar lediglich zwei weitere Personen anwesend sein. „Diese Maßnahme ist sehr bedauerlich, lässt sich aber leider nicht mehr vermeiden“, sagt der Bürgermeister.
Als Digitale Modellkommune empfiehlt die Stadt Paderborn grundsätzlich, die Online-Dienstleistungen der Stadtverwaltung zu nutzen. Viele Anliegen, wie etwa die Beantragung von Urkunden, Meldebescheinigungen oder Parkausweisen, können über das digitale Serviceportal unter www.mein-digiport.de von zuhause aus abgewickelt werden. Darüber hinaus steht die Stadtverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin per Mail, per Post sowie über das Telefonische Service-Center unter Tel. 05251/88-0 zur Verfügung.
Von der Schließung der Dienststellen für den Publikumsverkehr sind neben dem Rathaus sowie den drei Hauptstandorten der Stadtverwaltung am Abdinghof, am Hoppenhof und in der Pontanusstraße auch die Verwaltungsnebenstelle Elsen und der Bürgerservice in Schloß Neuhaus betroffen. Hinzu kommen Zweigstellen wie beispielsweise die Zweigstelle des Ordnungsamtes am Marienplatz oder das B.O.S.S-Büro in der Marienstraße.
Abschließend appelliert Bürgermeister Dreier nochmals an die gesamte Bevölkerung, sich an die äußerst wichtigen Anweisungen von Bund, Land und Kommune zu halten. „Jeder Einzelne kann und muss jetzt seinen Beitrag leisten“, so der Bürgermeister.

Aktualisierte Allgemeinverfügung

16. März 2020

Gültig ab Dienstag, 17. März

Die Stadt Paderborn hat eine aktualisierte Allgemeinverfügung „zum Zwecke der Verhinderung der Verbreitung der Atemwegserkrankung „Covid-19“ durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2“ erarbeitet. Die Allgemeinverfügung wird am 17. März 2020 Gültigkeit erlangen. Damit setzt die Stadt Paderborn den gestrigen Erlass des Gesundheitsministeriums um.

Zu finden ist die Allgemeinverfügung online unter https://amtsblatt.paderborn.de/termine.

Abfallentsorgung soll gewährleistet bleiben

16. März 2020

ASP ergreift Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden
Auch beim Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn werden ab dieser Woche besondere Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden vor dem Corona-Virus ergriffen. Denn für die Stadthygiene ist es besonders wichtig, dass die regelmäßige Abfallentsorgung und Stadtreinigung auch in schwierigen Zeiten möglichst gewährleistet bleibt.
Die Mitarbeiterinnen des Service-Centers An der Talle 21 sind aus diesem Grund ab Dienstag, 17. März, nicht mehr persönlich anzutreffen. Die Anliegen werden aber möglichst telefonisch oder per E-Mail bearbeitet.
Sperrmülltermine werden ab nächster Woche nur noch eingeschränkt durchgeführt.
Die operativen Mitarbeiter (Entsorgung und Stadtreinigung) sind auf zwei Standorte aufgeteilt worden. Die Hälfte der Mitarbeiter hat seit Montagmorgen ihren Standort beim Freibad Schloß Neuhaus bezogen. Von dort brechen sie jetzt jeden Morgen auf, ohne in Kontakt mit ihren Kollegen An der Talle zu kommen.
Die Recyclinghöfe bleiben bis auf weiteres noch geöffnet. Allerdings bittet der ASP die Kundschaft, die Anlieferungen trotz des schönen Wetters einzuschränken.
Der für die kommenden Wochen geplante Frühjahrsputz wird in diesem Jahr vollständig abgesagt. Einige Gruppen hatten ihre Anmeldung von sich aus in den vergangenenTagen zurückgezogen. Mit der Absage entspricht der ASP nicht zuletzt den Empfehlungen seines Verbandes kommunaler Betriebe.

Trauerhallen auf städtischen Friedhöfen geschlossen

16. März 2020

Mit sofortiger Wirkung
Das Amt für Umweltschutz und Grünflächen teilt mit, dass mit sofortiger Wirkung alle Trauerhallen auf den Friedhöfen im Stadtgebiet Paderborns geschlossen bleiben.
Diese Maßnahme ist erforderlich, um einer Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken.
Abschiedszeremonien auf den Friedhöfen können somit nur noch im Freien stattfinden.

Öffentliche Stadtführungen abgesagt

16. März 2020

Bis Ende Mai keine Termine
Angesichts der aktuellen Situation rund um das Coronavirus sagt die Tourist Information Paderborn vorsorglich alle öffentlichen Stadtführungen bis Ende Mai ab.
Bereits erworbene Teilnahmetickets werden selbstverständlich erstattet.
„Im Mai werden wir die Situation neu bewerten und gegebenenfalls die Absage der Führungen verlängern“, erklärt Geschäftsführer Karl Heinz Schäfer.

Gremiensitzungen der Stadt Paderborn abgesagt

15. März 2020

Einschließlich der Ratssitzung am 2. April
Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat Bürgermeister Michael Dreier entschieden, alle Gremiensitzungen der Stadt Paderborn einschließlich der Sitzungen der Fachausschüsse, Bezirksausschüsse, Arbeitsgruppen und der Sitzung des Rates am 2. April mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres abzusagen.
Nachdem am Samstag bereits alle städtischen Veranstaltungseinrichtungen geschlossen wurden, appelliert Bürgermeister Michael Dreier eindringlich auch an private Veranstalter, sich den Empfehlungen der Landesregierung anzuschließen und Veranstaltungen abzusagen. Er appelliert zudem eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, soziale Kontakte so weit wie möglich zu vermeiden.

Städtische Veranstaltungseinrichtungen ab 14. März geschlossen

14. März 2020

Stadtverwaltung hat Allgemeinverfügung erarbeitet
Nach der kurzfristig ergangenen Entscheidung der Landesregierung zur Schließung von Schulen, Kitas, Kultureinrichtungen sowie zur Absage von Veranstaltungen hat Bürgermeister Michael Dreier in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Paderborn entschieden, den Empfehlungen von Ministerpräsident Armin Laschet zu folgen und alle städtischen Veranstaltungseinrichtungen ab Samstag, 14. März zu schließen. Darunter fallen Einrichtungen aus den Bereichen Bildung (zum Beispiel VHS, Musikschule), Kultur (zum Beispiel Theater, Paderhalle, Museen, Kulturwerkstatt), Sport (wie etwa Schwimmbäder, Sporthallen) und Jugendeinrichtungen.
Bürgermeister Michael Dreier appelliert auch an private Veranstalter eindringlich, sich den Empfehlungen der Landesregierung anzuschließen und Veranstaltungen abzusagen. Er appelliert zudem eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, soziale Kontakte so weit wie möglich zu vermeiden.
Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung eine Allgemeinverfügung zum Thema Veranstaltungen erarbeitet. Die Allgemeinverfügung wird am Samstag, 14. März, Gültigkeit erlangen und zunächst bis zum 19. April gelten.
Sie hat zum Inhalt, dass alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen privater Veranstalter mit mehr als 100 Personen untersagt sind. Ausgenommen von dieser Regelung sind Veranstaltungen in kirchlichen Einrichtungen, Wochenmärkte sowie der laufende Betrieb in Arbeits- und Betriebsstätten, Geschäften (zum Beispiel Handels-, Waren- und Dienstleistungsgeschäften) sowie Gaststätten- und Freizeiteinrichtungen, sofern sichergestellt ist, dass dort nicht mehr als 100 Menschen zeitgleich Zugang haben.
Unter Berücksichtigung des angekündigten Erlasses durch das Land Nordrhein-Westfalen soll die Allgemeinverfügung Anfang kommender Woche gegebenenfalls angepasst werden.

Geänderte Servicezeiten im Einwohner- und Standesamt

13. März 2020

Nebenstelle in Elsen ab Montag geschlossen – Sachbearbeitung nur noch mit Termin
Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat die Stadt Paderborn entschieden, die Servicezeiten im Einwohner- und Standesamt ab Montag, 16. März, bis auf Weiteres zu ändern. Der Bürgerservice in Schloß Neuhaus ist ab Montag zusätzlich montags und dienstags besetzt und somit an fünf Tagen in der Woche erreichbar. Die Verwaltungsnebenstelle in Elsen bleibt dafür ab Montag geschlossen.
Um Wartezeiten im Einwohner- und Standesamt am Marienplatz sowie im Bürgerservice Schloß Neuhaus zu vermeiden, findet die Sachbearbeitung ab Montag zudem nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Termine können online unter www.mein-digiport.de sowie über die Servicenummer der Stadt Paderborn unter 05251/88-0 vereinbart werden. Die Abholung von Ausweisdokumenten ist auch weiterhin ohne Termin möglich.
Bei Eheschließungen rät das Standesamt der Stadt Paderborn dazu, die Anzahl der Gäste während der Trauung nach Möglichkeit auf einen kleinen Kreis zu beschränken.
Grundsätzlich empfiehlt die Stadt Paderborn, die Online-Dienstleistungen der Stadtverwaltung zu nutzen. Viele Anliegen, wie etwa die Beantragung von Urkunden, Meldebescheinigungen oder Parkausweisen, können über das digitale Serviceportal unter www.mein-digiport.de von zuhause aus abgewickelt werden. Darüber hinaus steht die Stadtverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin per Mail, per Post sowie über das Telefonische Service-Center (05251/88-0) zur Verfügung.

Präventive Maßnahmen beim PaderSprinter zum Schutz vor Coronaviren

13. März 2020

Schutzmaßnahmen gelten ab 14. März
Der PaderSprinter beobachtet die Entwicklung des Coronavirus mit Fokus auf den öffentlichen Personennahverkehr sehr aufmerksam. Die Aufgabe des Nahverkehrsbetriebs ist es, auch im Falle einer Pandemie mindestens ein minimales öffentliches Verkehrsangebot für das Paderborner Stadtgebiet sicherzustellen. Dies ist allerdings nur mit genügend gesunden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich. ”Aus diesem Grund hat die Gesundheit unseres Personals und unserer Fahrgäste oberste Priorität”, erklärt Peter Bronnenberg, Geschäftsführer PaderSprinter. Zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat der PaderSprinter daher verschiedene Schutzmaßnahmen beschlossen, die ab Samstag, 14. März 2020 umgesetzt werden.
Vorderste Tür bei den Bussen bleibt geschlossen
Bis auf Weiteres bleibt die vorderste Tür bei den Linienbussen des PaderSprinter geschlossen. Fahrgäste werden mithilfe von Fahrgastinformationen darauf aufmerksam gemacht, die hinteren Türen für den Ein- und Ausstieg zu benutzen. Zusätzlich wird der Raum hinter dem Fahrerarbeitsplatz abgesperrt. Hier weisen Plakate auf den empfohlenen Mindestabstand hin. Damit soll das Risiko einer Übertragung des Coronavirus beim Ticketverkauf sowohl für das Fahrpersonal als auch für die Fahrgäste minimiert werden.
Kein Ticketverkauf mehr durch Fahrpersonal
Damit einher geht auch die Maßnahme, dass Tickets bis auf Weiteres nicht im Bus verkauft werden. Dennoch gilt die Fahrscheinpflicht. Dem PaderSprinter ist bewusst, dass diese Schutzmaßnahme eine Komforteinbuße für seine Fahrgäste bedeutet. Angesichts der außergewöhnlichen Situation und der Pflicht zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrsangebots in Paderborn sei dieses Vorgehen jedoch notwendig. Fahrgäste werden daher gebeten, ihre Tickets vor Fahrtantritt auf anderem Wege zu kaufen. Neben den Fahrscheinautomaten ist dies z.B. über die PaderSprinter-App sowie weitere Apps mit Ticketkauf-Funktion (Beispiel DB Navigator) möglich. Darüber hinaus können Tickets in den Verkaufsstellen, im Kundencenter am Kamp sowie mittels der smilecard gekauft werden. Die smilecard ist eine Chipkarte, auf die im Kundencenter oder in der mobithek Guthaben aufgeladen werden kann. Das Ticket wird dann am Terminal im Bus abgebucht. Auch der vorrätige Kauf von 4er Tickets ist weiterhin möglich, da der Bereich rund um den Entwerter weiter zugänglich ist.

Desinfektion und Intensivierung der Reinigung
Um auch für die Fahrgäste das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren, führt der PaderSprinter bereits täglich Intensivreinigungen in seinen Bussen durch und desinfiziert zusätzlich die Haltestangen und Fahrerarbeitsplätze. Darüber hinaus werden in allen Bussen im Stadtgebiet die Hygienehinweise vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ausgehängt. In diesen wird zum Beispiel auf das gründliche Händewaschen oder die schnelle Entsorgung von Taschentüchern aufmerksam gemacht.

Das Paderborner Verkehrsunternehmen hat unter www.padersprinter.de/coronavirus eine Sonder-Seite auf der Homepage eingerichtet. Sollte es Neuigkeiten zum Busverkehr im Stadtgebiet geben, finden Fahrgäste dort aktuelle Informationen.

Kundenbüro am Betriebshof wird geschlossen. Kundencenter weiter erreichbar
Das Kundenbüro am Betriebshof wird bis auf Weiteres geschlossen. Sollten Fahrgäste etwas im Bus verloren haben, erreichen sie die Kolleginnen und Kollegen aus dem Fundbüro aber weiter telefonisch unter 05251/6997-311 sowie per Mail an fundbueropadersprinterde.
Das Kundencenter am Kamp 41 hat wie gewohnt Montag - Freitag von 09.00 Uhr - 19.30 Uhr sowie samstags von 10.00 Uhr - 16.00 Uhr geöffnet.
Für Fahrgäste, die bei einer Ticketkontrolle Ihren Fahrausweis nicht vorzeigen konnten, steht der Online-Service zum erhöhten Beförderungsentgelt (EBE) zur Verfügung. Unter https://www.padersprinter.de/service/online-ebe besteht die Möglichkeit, das Ticket nachträglich vorzuzeigen, einen Einspruch einzulegen oder eine Ratenzahlung zu vereinbaren.