Vermessungstechniker*in (m/w/d)

Die Stadt Paderborn bietet engagierten und an Vermessungstechnik und Geoinformationstechnologie interessierten Menschen eine praxisorientierte Ausbildung zur/zum Vermessungstechniker*in.

Was bietet die Stadt Paderborn?

Die Stadt Paderborn bietet engagierten und an Vermessungstechnik und Geoinformationstechnologie interessierten Menschen eine praxisorientierte Ausbildung zur/zum Vermessungstechniker*in.

Vermessungsarbeiten

Einen guten Überblick über die Ausbildung Vermessungstechniker*in und den Ausbildungsablauf bekommst du in der Panoramatour. (Öffnet in einem neuen Tab)

Was ist Einstellungsvoraussetzung?

  • Hauptschulabschluss

Was erwartet die Stadt Paderborn noch von Ihnen?

  • EDV-Kenntnisse
  • Fähigkeit zum logischen Denken
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Flexibilität
  • Urteilsvermögen

Wie verläuft die Ausbildung?

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.

Die theoretische Ausbildung erfolgt im 1. Ausbildungsjahr an 1-2 Tagen in der Woche am Carl-Severing-Berufskolleg (Öffnet in einem neuen Tab) für Handwerk und Technik in Bielefeld und ab dem 2. Ausbildungsjahr am Fritz-Henßler-Berufskolleg (Öffnet in einem neuen Tab) in Dortmund im Blockunterricht. Die praktische Ausbildung findet im Amt für Vermessung und Geoinformation der Stadt Paderborn statt. Darin enthalten ist ein dreimonatiger Ausbildungsabschnitt beim Katasteramt des Kreises Paderborn.

Ausbildungsinhalte:

Durchführung örtlicher Vermessungsarbeiten im Außendienst wie z. B.

  • Lage- und Höhenvermessungen
  • Vermessungen von Gebäuden und sonstigen topografischen Gegenständen
  • Absteckungen von Bauvorhaben
  • Einbringung von Festpunkten für die Messungen (Vermarkungen)
  • Sicherung von Vermessungspunkten
  • Ausführung topografischer Feldvergleiche (nach Karten und Luftbildern)
  • Mitwirkung bei ingenieurtechnischen Vermessungen und Arbeiten

Arbeiten im Innendienst wie z. B.

  • Durchführung von vermessungstechnischen Berechnungen
  • Anfertigen von Vermessungsrissen
  • Verarbeitung, Verwaltung und Visualisierung von Geodaten
  • Modellierung von Geodaten mit entsprechenden Softwarewerkzeugen und Aufbereitung in unterschiedlichen Formaten für verschiedene Medien

Nach dem ersten Ausbildungsjahr findet eine Zwischenprüfung statt, die schriftlich anhand praxisbezogener Aufgaben und Fälle durchgeführt wird.
Am Ende der Ausbildung wird die Abschlussprüfung abgelegt, die aus einem betrieblichen Auftrag mit Fachgespräch und einer schriftlichen Abschlussprüfung die aus den Themen Geodatenbearbeitung, Öffentliche Aufgaben und technische Vermessungen und Wirtschafts- und Sozialkunde besteht.

© Stadt PaderbornAusbildungsablauf Vermessungstechniker*in

Was verdiene ich während der Ausbildung?

Monatliche Ausbildungsvergütung ab 01.04.2021 brutto pro Monat:

1. Ausbildungsjahr: 1.043,26 EUR
2. Ausbildungsjahr: 1.093,20 EUR
3. Ausbildungsjahr: 1.139,02 EUR

+ Jahressonderzahlung
+ vermögenswirksame Leistungen (auf Antrag)
+ 400,00 EUR Abschlussprämie bei erfolgreicher Abschlussprüfung

Welche Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten habe ich?

Viele Leute denken bei Vermessungstechniker*innen an Arbeiter*innen, die in der Natur mit rot-weiß-gestreiften Stäben arbeiten. Dieses Bild ist vielen Personen noch präsent. Die Realität sieht mittlerweile aber komplett anders aus, obwohl die Fluchtstäbe, so heißen die rot-weiß-gestreiften Stäbe, selten noch zum Einsatz kommen.

Die Arbeit der Vermessungstechniker*innen findet heute mit hochmodernen Messinstrumenten, wie elektrooptischen Tachymetern, digitalen Nivellieren und GNSS-Empfängern, statt.

Diese Berufsausbildung ist im Amt für Vermessung und Geoinformation möglich. Für die Betreuung der Auszubildenden ist ein Ausbilder speziell für den Bereich Vermessung zuständig. Außerdem arbeiten zusätzlich noch zwei Ausbilderinnen aus dem Bereich Geomatik intensiv bei der Ausbildung mit, so dass die Ausbildungsinhalte deutlich umfangreicher vermittelt werden können als durch den Ausbildungsrahmenplan gefordert.

Das Aufgabenprofil der Vermessungstechniker*innen ist umfassend. Vermessungstechniker*innen arbeiten sowohl im Außen- als auch Innendienst. Das bedeutet auch, dass man sich auf Kälte, Nässe und Hitze gut einstellen sollte. Die Kombination aus Außen- und Innendienst macht diesen Beruf aber auch so interessant und vielseitig.
Jede Messstelle bietet wieder neue und andere Herausforderungen. Die Arbeit wird heute mit hochmodernen Vermessungsinstrumenten ausgeführt, aber trotz alledem muss auch zwischendurch noch körperlich gearbeitet werden um z.B. Grenzsteine zu setzen. Der Anteil der körperlichen Arbeiten ist aber relativ gering. Die Arbeit im Außendienst erfolgt immer im Team, dem Messtrupp. Der Messtrupp besteht aus Messtruppleiter*in und Messgehilf*innen.

Nach der Vermessung im Außendienst müssen die dabei gewonnen Daten noch im Innendienst bearbeitet werden. Je nach Auftrag werden dabei Berechnungen erforderlich oder es müssen Skizzen der Vermessung erstellt werden, sogenannte Fortführungsrisse. Hierbei muss man sich an verbindliche Regelungen halten.
Bei anderen Vermessungen ist es erforderlich die Daten in Pläne, sowohl in analoger als auch digitaler Form, zu bringen.
Bei allen Arbeiten kommt es auch immer wieder zu Kontakten mit Auftraggeber*innen, Mitarbeiter*innen der anderen Abteilungen, Bau- und Planungsfirmen und Bürger*innen. Man sollte also kontaktfreudig sein und sich nicht scheuen mit anderen Personen zu kommunizieren.

An wen wende ich mich bei Fragen?

Für weitere Auskünfte zum Ausbildungsberuf steht Herr Schräder (Tel.: 05251/88-11629) gern zur Verfügung. Bei Fragen zum Auswahlverfahren wenden Sie sich bitte an Herrn Pohlmeier (Tel.: 05251/88-11231).

Sie können auch eine E-Mail schreiben: ausbildungpaderbornde