Modellprojekt Öffnungen im Sport

Aufgrund des Inzidenzwertes im Kreis Paderborn kann das Modellprojekt für Öffnungen im Sport nicht wie geplant am 19. April starten, sondern erst, wenn die Inzidenzzahlen an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 lagen. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

Beteiligte warten auf Startschuss

10.05.21

Mit dem Sinken der Inzidenzzahlen rückt auch der Startschuss für die Sport Modellregion Paderborn immer näher. Die Vorbereitungen mit allen Beteiligten laufen auf Hochtouren, damit man so schnell wie möglich loslegen kann. Stadt und Kreis Paderborn können beginnen, wenn die Inzidenz für das Kreisgebiet an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 gelegen und das Land dem Start zugestimmt hat.

„Wir sind auf einem guten Weg und konnten in den letzten Wochen Vieles abstimmen und klären“, sagten Projektleiter Dirk Happe vom Sportservice der Stadt Paderborn und Edith Rehmann-Decker vom Kreis Paderborn. Es gebe jedoch weiterhin einige Details mit den unterschiedlichen beteiligten Institutionen abzustimmen und auch die aktuellen Entwicklungen und Verordnungen erfordern immer wieder eine Anpassung des Konzeptes.

Fest steht mittlerweile, dass die Kontaktverfolgung mittels LUCA App erfolgen soll. Man bietet jedoch auch eine Möglichkeit an, wie Menschen ohne Handy an dem Modellprojekt teilnehmen können. Geplant ist die Öffnung des Ahorn-Sportparks, der Schwimmoper, der Westfalen-Therme, sowie von Schwimmbädern in Altenbeken, Bad Wünnenberg, Büren Delbrück, Lichtenau, Salzkotten. Zudem wird es eine Laufveranstaltung geben und Hallensport in Hövelhof soll teilweise wieder möglich sein. Das Modellprojekt soll voraussichtlich mindestens vier Wochen, aber bis maximal zum Beginn der Sommerferien andauern.

Ziel der Sportmodellregion Paderborn ist es wirksame Konzepte und Handlungsanweisungen für Öffnungen im Sport zu Verfügung zu stellen, die auch von anderen Kreisen und Kommunen für die Öffnungen ihrer Sportbereiche genutzt werden können.


Radiosendung „Mit Sport gegen Corona“ bei WDR 5: Link zur Sendung

23. April 2021

Stadtgespräch aus Paderborn: Mit Sport gegen Covid-19? Hier gibt es die Sendung vom 22.04. zum nachhören und downloaden.


Radiosendung „Mit Sport gegen Corona“ bei WDR 5: Diskussionsrunde am 22. April zu Sport während der Pandemie

22. April 2021

Am 22. April findet von 20:04 Uhr bis 21:00 Uhr bei WDR 5 eine Live-Sendung zum Thema „Sport gegen Corona“ statt. Teilnehmende der Diskussion sind Professor Hans-Joachim Schmid, Aerosolforscher bei der Universität Paderborn, Daniel Sieveke, Landtagsabgeordneter und NRW-Innenausschussvorsitzender, Dirk Happe, Projektleiter Modellregion Sport Paderborn und Anke Feller, Breitensportkennerin und WDR-Sportreporterin. Moderiert wird die Sendung von Matthias Bongard.

Der Breitensport befindet sich seit geraumer Zeit im Lockdown. Gleichzeitig ist Sport für die Gesundheit sehr wichtig. Als Modellregion für Sport möchte Paderborn zukünftig Öffnungen unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen. In der Live-Sendung „Sport gegen Corona“ sollen Fragen wie „Welche Strategie hilft uns im zweiten Corona-Jahr?“ oder „Wie verhalten sich Ansteckungsgefahr, körperliche Fitness und soziale Vereinsamung zueinander?“ diskutiert werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, während der Sendung unter der Rufnummer 0800 5678555 mitzudiskutieren.

© Stadt Paderborn

Modellprojekt für Öffnungen im Sport - Start verzögert sich durch gestiegene Inzidenz

13. April 2021

Aufgrund des aktuell steigenden Inzidenzwertes im Kreis Paderborn kann das Modellprojekt für Öffnungen im Sport nicht wie geplant am 19. April starten, sondern erst, wenn die Inzidenzzahlen an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 lagen. Dies bedeutet aber nicht, dass das Modellprojekt jetzt vom Tisch ist. In der Sitzung am Montagabend mit allen beteiligten Experten und Verantwortlichen aus Sport, Medizin, Wissenschaft und Verwaltung im Paderborner Rathaus sagte Landrat Christoph Rüther: „Wir werden die Zeit, die wir jetzt leider zusätzlich gewonnen haben, für eine gute Vorbereitung nutzen, damit wir das Projekt umgehend starten können, wenn die Zahlen es zulassen. Wir haben hier eine hervorragende Projektidee vorliegen, die wir selbstverständlich weiterhin umsetzen möchten“.

Über sechs bis acht Wochen soll das Modellprojekt laufen, eine Zwischenbilanz soll nach den ersten vier Wochen gezogen werden. „Die Sicherheit steht für uns an oberster Stelle. Wir wollen den Sportbetrieb so risikoarm wie möglich abwickeln. Dafür ist es wichtig, dass wir erstmal mit kleinen, abgrenzbaren, steuer- und kontrollierbaren Bereichen beginnen“, erläutert Bürgermeister Michael Dreier. Darüber haben sich Landrat und Bürgermeister auch bereits mit Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beauftragter für Informationstechnologie des Landes (CIO) abgestimmt.

Viele Bewerbungen von diversen Sportvereinen und Fitnessstudios seien bei Stadt und Kreis Paderborn seit letztem Freitag eingegangen, jedoch werden zunächst keine weiteren Einrichtungen neben dem Ahorn-Sportpark, der Schwimmoper und der Westfalen Therme sowie weiteren Bädern im Kreisgebiet, hier läuft die Abstimmung zwischen Kreis und Kommunen gerade, hinzugenommen, um das Modellprojekt überschaubar zu halten und auch eine intensive wissenschaftliche und medizinische Begleitung zu ermöglichen. Die Begleitung erfolgt durch die Universität Paderborn und das Zuse Institut Berlin sowie durch das Praxisnetz Paderborn und die lokalen Krankenhäuser. Die Öffnung ausgewählter Fitnessstudios werde frühestens im zweiten Schritt, nach einer positiven Zwischenbilanz hinzukommen, stellten Landrat und Bürgermeister klar.

„Unser Ziel ist es jetzt schnellstmöglich mit der Umsetzung des Projektes zu beginnen, damit wir wirksame Konzepte und Handlungsanweisungen für Öffnungen im Sport in Land, Kreis und Stadt zur Verfügung stellen können“, sagte Projektleiter Dirk Happe, Leiter des Paderborner Sportservice. Bis dahin sind allerdings noch viele Details abzustimmen. Was schon feststeht ist, dass einzelne Sportvereine die Möglichkeit bekommen sollen, im Zeitraum des Modellprojektes und bei entsprechender Verfügbarkeit von geeigneten Flächen im Ahorn-Sportpark zu trainieren. Die genauen Details werden auch hier in den nächsten Tagen abgestimmt. Auch für die sportwissenschaftliche Begleitung und organisatorische Umsetzung des Modellprojektes wurde bereits in der Sitzung am Montagabend ein erstes wissenschaftliches Konzept vorgestellt, welches jetzt weiter verfeinert wird.

In kleineren Arbeitsgruppen zu den unterschiedlichen Themenbereichen des Modellprojektes und unter Einbindung des Gesundheitsamtes werden in den nächsten Tagen die Details für die Umsetzung erarbeitet. So muss zum Beispiel unter anderem noch geklärt werden welche Angebote im Ahorn-Sportpark geöffnet werden, wann und wo die geplante Laufveranstaltung stattfinden kann, wie die Zugangskontrolle in den Sportstätten und Bädern erfolgen soll und wie genau die Testpflicht umgesetzt wird. Auch Kriterien für den Abbruch des Projektes müssen entwickelt werden und technische Details, wie zum Beispiel welche Apps jetzt zur Kontaktnachverfolgung eingesetzt werden.

Auch wenn mit der Umsetzung des Modellprojektes nicht so schnell begonnen werden kann, ist die Unterstützung weiterhin groß: Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes sagte am Montagabend die Unterstützung und Kooperation des Landessportbundes zu.


Kreis und Stadt Paderborn werden Modellprojekt - Konzept für sichere Lockerungen im Sportbereich wurde vom Ministerium ausgewählt

09. April 2021

Kreis und Stadt Paderborn werden kommunales Modellprojekt unter dem Titel „Digitalisierung hilft bei der Öffnung des gesellschaftlichen Lebens“. Mit einem Konzept für sichere Lockerungen im Sportbereich setzten Kreis und Stadt Paderborn sich gegen 45 Mitbewerber aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens durch, wie das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt bekannt gab. „Sport ist unglaublich wichtig, nicht nur für unsere körperliche, auch für die seelische Gesundheit. Ich denke da auch gerade an die Kinder und Jugendlichen, die seit Monaten auf so vieles verzichten müssen. Wir haben das Ministerium bei einer hohen Anzahl von Mitbewerbern überzeugt. Das zeigt, dass wir zusammen ein durchdachtes und vor allem auch sicheres Konzept auf die Beine gestellt haben“, freut sich Paderborner Landrat Christoph Rüther.

Das in nur kurzer Zeit erarbeitete Konzept sieht vor zunächst ausgewählte Bäder in Stadt und Kreis Paderborn sowie den Ahorn- Sportpark zu öffnen. Dies geschieht unter strenger Einhaltung von Hygienevorschriften, dem Einsatz von Apps zur Kontaktnachverfolgung und unter Einsatz von mobilen Testbussen an den Zugängen zu den Sportstätten. Das Konzept wird wissenschaftlich und medizinisch begleitet, um stets zu überwachen, ob und wie sich die Öffnungen im Sportbereich auf die Inzidenzwerte in Kreis- und Stadt Paderborn auswirken. „Es macht mich unglaublich stolz, dass sich in so kurzer Zeit ein so kompetentes Netzwerk aus Wissenschaft, Sport und Verwaltung zusammengefunden hat, dass so engagiert daran gearbeitet hat, die erste Idee in ein funktionierendes Konzept umzusetzen“, sagt Paderborns Bürgermeister Michael Dreier. „Ich bedanke mich herzlich bei dem Stadtsportverband, dem Kreissportbund, dem Ahorn-Sportpark, der Universität Paderborn, dem heimischen Krankenhaus- und Ärzte-Netzwerk sowie dem SC Paderborn 07, der die Patenschaft für das Modellprojekt übernommen hat“, sagt Dreier weiter. Besonderer Dank gilt hierbei auch den Paderborner Landtagsabgeordneten Bernhard Hoppe-Biermeyer, Daniel Sieveke und Marc Lürbke, die im knapp bemessenen Bewerbungszeitraum sehr unterstützt haben und Stadt und Kreis stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Es sei für Kreis und Stadt eine große Ehre als Modellprojekt ausgewählt worden zu sein. Es gelte jetzt, viele wichtige Erkenntnisse im Umgang mit Lockerungen im Sportbereich während der Pandemie zu sammeln, die auch anderen Städten und Kreisen helfen, den Sportbereich langsam wieder zu öffnen, so Landrat und Bürgermeister.

Ab dem 19. April dürfen Kreis und Stadt mit dem Projekt beginnen, allerdings nur wenn die Inzidenz mindestens sieben Tage lang unter 100 gelegen hat. Die Sieben-Tages-Inzidenz für den gesamten Kreis Paderborn lag das letzte Mal am 13. Januar über 100. In den nächsten Tagen wird es nun darum gehen, zusammen mit allen Projektbeteiligten an der zügigen und auch sicheren Umsetzung des Konzeptes zu arbeiten. In den letzten Tagen haben sowohl der Landessportbund NRW sowie der Fußball und Leichtathletikverband Westfalen ihre Unterstützung zugesagt.


Kreis und Stadt Paderborn möchten Modellprojekt werden - Gemeinsame Bewerbung für sichere Lockerungen im Sportbereich

01. April 2021

Gemeinsam folgen Kreis und Stadt Paderborn dem Aufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen zur Bewerbung als kommunales Modellprojekt „Digitalisierung hilft bei der Öffnung des gesellschaftlichen Lebens“. Mit einem Konzept für sichere Lockerungen im Sportbereich während der anhaltenden Corona-Pandemie treten Kreis und Stadt zusammen gegen die zahlreichen Bewerbungen aus anderen Städten an. „Als digitale Modellregion werden wir unsere Kreativität, Erfahrung und Netzwerke einsetzen, um übertragbare Beiträge für eine sukzessive Rückkehr im Lebensbereich Sport zu ermöglichen“, erläutert Landrat Christoph Rüther.

Das Konzept sieht vor zunächst ausgewählte Bäder in Stadt und Kreis Paderborn sowie den Ahorn Sportpark zu öffnen. Dies geschieht unter strenger Einhaltung von Hygienevorschriften, dem Einsatz von Apps zur Kontaktnachverfolgung und unter Einsatz von mobilen Testbussen an den Zugängen zu den Sportstätten. Das Konzept wird wissenschaftlich und medizinisch begleitet, um stets zu überwachen, ob und wie sich die Öffnungen im Sportbereich auf die Inzidenzwerte in Kreis- und Stadt Paderborn auswirken. Die in Paderborn gewonnenen Erkenntnisse sollen dann auch auf andere Kreise und Kommunen übertragbar sein und auch hier die sichere Rückkehr im Lebensbereich Sport ermöglichen.

„Mit der Fokussierung auf den Bereich Sport mit den Schwerpunkten Ahorn Sportpark und Bäder haben wir einen abgrenzbaren Bereich für das Modellprojekt ausgewählt, der insbesondere mit Blick auf das Testen, gut zu bewältigen ist. Wir möchten mit unserem Modellprojekt einen Beitrag für das Land NRW leisten, um das Infektionsgeschehen besser verstehen und bewerten zu können“, sagt Paderborns Bürgermeister Michael Dreier.

Die vom Ministerium vorgegebenen Kriterien legen den Fokus unter anderem auf herausragende, abgrenzbare Einzelobjekte aus Bereichen des gesellschaftlichen und öffentlichen Lebens. Gefordert werden eine klare geographische Abgrenzung und eine Zugangssteuerung zu den Objekten. 

Mit dem Fokus auf die Sportregion Paderborn als NRW-Leistungssportregion und dem Ahorn Sportpark als Paderborns größtes, multifunktionales Sportzentrum für Leistungs- und Breitensport sowohl indoor als auch outdoor, möchten sich Kreis und Stadt auch von den Bewerbungen anderer Städte abheben. Gerade jetzt kann der Sport, auch in Hinblick auf seine Bedeutung für die physische und psychische Gesundheit besonders für Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene, einen wichtigen Beitrag leisten, um die Pandemie erfolgreich zu bewältigen. 

Durch ein starkes Team von hochrangigen Partnern aus den Bereichen Sport und Gesundheitswesen sowie die Expertise des SCP 07 möchten Kreis und Stadt mit ihrer Bewerbung überzeugen und den Sport auch in Pandemiezeiten langsam wieder sicher möglich machen. Im Bereich Sport wird das Modellprojekt durch den Ahorn Sportpark, den Stadtsportverband, den Kreissportbund, die Universität Paderborn, vertreten durch Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger und Prof. Dr. Michael Dellnitz sowie das Zuse-Institut Berlin, vertreten durch PD Dr. Tim Conrad, unterstützt. Das Brüderkrankenhaus sowie das Laborzentrum Paderborn LADR vertreten durch Dr. med. Armin Kuhlencord unterstützen unter anderem im Bereich Gesundheitswesen.

Durch die Zusammenarbeit mit dem SC Paderborn 07 kann innerhalb des Modellprojektes auch auf die professionelle Expertise von Paderborns Bundesligaverein in Bezug auf die Organisation des Spiel- und Trainingbetriebs unter strengen Hygienevorschriften in Pandemiezeiten zurückgegriffen werden. 

Die Auswahl der Modellprojekte durch das Ministerium soll in der Woche nach Ostern erfolgen. Die ausgewählten Modellkommunen können ihre Projekte dann in Eigenverantwortung umsetzen. Der Startzeitpunkt für die Umsetzung ist allerdings abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens und ist im Einvernehmen mit dem Land festzulegen.