Mit 17 ... Jugend in Paderborn

Wie lebt es sich im Paderborner Mikrokosmos? Welche Freiräume finden Jugendliche in der ostwestfälischen Provinz / Metropole?

© Stadt Paderborn

Das Projekt ‚Mit 17 ... Jugend in Paderborn' will mit ca. 16-20-Jährigen herkömmliche Herangehensweisen an die ‚Stadt‘ auf ihre Gültigkeit hinterfragen und alternative Ansätze ausprobieren.

Es gilt, mit den Jugendlichen zu ermitteln, zu welchen Anlässen und an welchen Stellen und Orten die Stadt Paderborn eine Relevanz für sie hat, welche geografischen und mentalen Zuschreibungen vorgenommen und welche Veränderungsprozesse angeregt werden. Dabei finden alle Prozesse vor dem Hintergrund historischer Verortungen und im Austausch mit Akteuren der Kulturszene statt.

Mit dieser Vorgehensweise wird im Projekt ‚Mit 17 ... Jugend in Paderborn' auch das althergebrachte Konzept des ‚Stadtmuseums‘ erweitert. Es geht nicht mehr nur darum, historische Objekte der Stadtgeschichte zu sammeln, zu bewahren, zu erforschen und zu vermitteln. Vielmehr soll versucht werden, das Stadtmuseum als lebendiges Zentrum einer jugendlichen Kommunikation über die Konzepte der ‚Stadt‘ und des Bewahrenswerten im ‚Museum‘ zu verorten. Dabei werden herkömmliche Herangehensweisen an die ‚Stadt‘ auf ihre Gültigkeit hinterfragt und möglicherweise alternative Ansätze ausprobiert.

© KULTURSTIFTUNG DES BUNDESGefördert im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes

Das Projekt besteht aus zwei Teilen: zum einen aus Workshops, die mit Projektpartnern realisiert werden und die in der zweiten Jahreshälfte 2017 sowie Anfang 2018 stattfinden werden; zum anderen aus einer Ausstellung im Stadtmuseum vom 14. April bis zum 1. Juli 2018, in die mögliche Ergebnisse der Workshops einfließen werden.