Seminar 3

Konzeptkunst - Künstlerische Interventionen in den öffentlichen Raum

© Ruppe KoselleckRuppe Koselleck

Ruppe Koselleck

geboren 1967 in Heidelberg, arbeitet im Bereich der Konzept Kunst und entwickelt dabei Strategien, die sich aus seinen drei Grundbegriffen – der Intriganten Intervention, der Parasitären Publikation sowie der Feindlichen Übernahme des Ölkonzerns BP generieren.

Der Vergeblichkeit seiner Vorhaben setzt er stets eine ebenso große Vergnüglichkeit entgegen.

Über neun Jahre tauschte er unentdeckt bei IKEA die semischwedische Musterfamilie in den Bilderrahmen der Möbelausstellung gegen seine eigene aus. Seine international erfolgreichste Ausstellung – Ikea ! – beschreibt einen substanziellen und mikroinvasiven Eingriff in das corporate design eines Konzerns.

Der Konzeptkurator und Bildende Künstler ist zugleich auch Herausgeber eines kleinen Webzines aus den ersten Tagen des Internets: www.dermeisterschueler.de - wenn er nicht mit seinen 4000 Modelporsche Parkplätze im öffentlichen Raum blockiert.

www.dermeisterschueler.de


Künstlerische Interventionen in den öffentlichen Raum

Wenn etwas im Wege steht, ...kann das ein Baum auf dem Trottoir, ein Mülleimer, ein falsch abgestelltes Auto oder auch Kunst sein. Im Verlauf dieses gestaltungspraktischen Workshops erhalten die Teilnehmer*innen zwischen Upcycling und Aufstand, Performance und Skulptur einen kurzweiligen Überblick über aktuelle Positionen und Strategien von Künstler*innen, die im öffentlichen Raum agieren.

Ausgehend von abseitigen Materialien werden in dem Workshop spielerisch eigene künstlerische Entwürfe, Strategien oder Interventionen für den öffentlichen und halböffentlichen Raum entwickelt und ausgestellt.

So können Installationen, Objekte oder Strukturen entstehen. Konkret wird es um das Erforschen von und Experimentieren mit verschiedenen einfachen Materialien gehen, um den Austausch von Techniken, Möglichkeiten und Erfahrungen, vor allem in praktischer Form. Wie kann ich widersprüchliche Materialien miteinander verbinden? Was hat die Form mit dem Inhalt zu tun und andersherum? Welches Material/Medium passt zu welcher Idee und warum?

Material:

Neben gut eintausend platten Fahrradschläuchen, Absperrbändern oder Pylonen stehen auch ungeschnittene Getränkedosenbleche, Pappen, Benzinstifte oder Papiere für den Workshop zur Verfügung.

Max. 12 Teilnehmer*innen

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