Tag des offenen Denkmals

Veranstaltungsinformationen

© Stadt Paderborn

Europaweit wird der Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr am 9. September durchgeführt. 

Für den diesjährigen Tag wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz das Thema „Entdecken , was uns verbindet“ als Motto ausgewählt. 

Die Stadt Paderborn wird an diesem Tag wieder kostenlose Führungen anbieten.

Führungen zum Tag des offenen Denkmals am 09.09.2018 

Wie in den Jahren zuvor, halten wir uns auch diesmal an das Thema, welches von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) vorgegeben wird. 

Für dieses Jahr wurde das Thema „Entdecken, was uns verbindet“ gewählt, weshalb wir nach der Eröffnung durch eine Tanz- und Kunstperformance in der Michaelstraße / Am Rothoborn, insbesondere in Sande das Thune Aquädukt, in Paderborn die Stümpelsche Mühle, Frühe Verkehrsverbindungen, in Schloß Neuhaus den Unteren Paderlauf und die Kaiserpfalz in Zusammenarbeit mit dem Museum in der Kaiserpfalz vorstellen. 

Die Führungen werden jeweils in Gruppen mit einer begrenzten Teilnehmerzahl stattfinden. 

Stadt, Land, Fluss – Wasser verbindet grenzenlos 

Eigens für den Tag des offenen Denkmals und des Europäischen Kulturerbejahres ECHY 2018 haben die Künstlerinnen Christine Candolin (Helsinki) und Birgit Aßhoff (Berlin) zusammen eine Tanz- und Kunstperformance erarbeitet. Vor der Kulisse der historischen Paderquellen reflektieren sie auf ganz eigene Art das Thema Historische Stadt am Wasser - Wasser als verbindendes Element.

Eröffnung:      11.00 Uhr
Organisation:  Karla Krieger
Treffpunkt:      Michaelstraße / Am Rothoborn 2 

Anschließend beginnen die weiteren Veranstaltungen zum „Tag des offenen Denkmals“. 

Boker-Heide-Kanal – Thuneaquädukt in Sande 

Führung:           11.30 und 14.00 Uhr

Referent:          Ferdinand Westerhorstmann

Treffpunkt:       Parkplatz gegenüber dem Spielplatz Lippesee / Georg-Lucas-Weg 

Das Gebiet auf dem sich das Technische Kulturdenkmal Boker-Heide-Kanal befindet, liegt zwischen Ems und Lippstadt, beginnt unterhalb Schloß Neuhaus und reicht bis Cappel/ Stadt Lippstadt. Am 21. Oktober 1853 begann der Staubetrieb des Kanals. Diese Bewässerungsanlage ist die älteste, größte und heute noch bedeutendste Anlage nicht nur in Westfalen-Lippe, sondern in ganz Norddeutschland. Die Thuneüberführung ist eine dreibogige Überspannung des Thunebettes. Das Thuneaquädukt wird in diesem Jahr aufwendig instandgesetzt. Die Sanierungsarbeiten werden vorgestellt.

 

Wehranlage, Mühlrad und Mühlenmuseum, sogen. „Stümpelsche Mühle“ 

Führungen:     12.00, 14.00 und 15.00 Uhr (jeweils 45 Minuten)

Referent:        Willi Ernst

Treffpunkt:      Spitalmauer 27 auf dem Hof (nur aus Richtung Kisau) 

Die Stauanlage, Wehre und Bruchsteinmauern, samt Rad dokumentieren in hervorragender Weise die geschichtliche Entwicklung der Wehranlage „Stümpelsche Mühle“. Die Mühlenrechte wurden 1809 erteilt. Teile des Wasserrades, mit dem in der Wiederaufbauzeit in der Mühle erstmals wieder Mehl produziert wurde, stammen aus dem Jahre 1956. Mit dem wieder sichtbaren Wasserrad wird ein Stromgenerator betrieben, der für die Energiever-sorgung des Gebäudeensembles und des Mühlencafés sorgt. Das Mühlenmuseum ist noch im Aufbau, etliche alte Geräte und Maschinen können aber schon besichtigt werden. 


Führungen zum Tag des offenen Denkmals am 09.09.2018 

Frühe Verkehrsverbindungen „Durch diese hohle Gasse …“ 

Führungen:     12.00, 15.00 und 16.00 Uhr (festes Schuhwerk - nicht barrierefrei)

Referent:        Horst Brand

Treffpunkt:      Luise-Hensel-Pavillon gegenüber dem Ostfriedhof,    Luise-Hensel-Str. / Ecke Driburger und Benhauser Str. 

Hohlwege - kaum bekannt sind die alten Verkehrsverbindungen, die aus dem nahen und weiten Umland nach Paderborn führten. Horst Brand, ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger, kennt sie alle und weiht uns ein in die Geheimnisse des alten Straßennetzes, dass sich in der Umgebung von Paderborn noch erkennen lässt. 

 

Die Pader - Spannendes am Unteren Paderlauf in Schloß Neuhaus 

Das Paderquellgebiet und das derzeit in Umgestaltung befindliche mittlere Paderquellgebiet rund um die Stadthalle ist vielen bekannt. Dass aber auch der Abschnitt zwischen dem Padersee und dem historischen Stadtkern von Schloß Neuhaus spannende Einblicke in die Wasserlandschaft von Paderborn gewährt, zeigt uns der Referent auf seiner gewohnt kenntnisreichen Führung entlang des Unteren Paderlaufs. 

Rundgang:      14.00 bis ca. 15.30 Uhr

Referent:        Michael Pavlicic

Treffpunkt:      Padercafé, Fürstenallee 53, 33102 Paderborn,      Parkplatz Fürstenallee/ Heinz-Nixdorf-Ring (Westseite)

 

Museum in der Kaiserpfalz – Europa zu Gast im Palast 

Führung:       15.00 Uhr        für Familien mit Kindern ab 10 Jahren

Mus.-Pädagoge: Thorsten Hoppe-Hartmann

Treffpunkt:    Museumsfoyer 

Die Stelle war gut ausgesucht. Die Paderquellen boten frisches Wasser für Mensch und Tier. Hier ließ der fränkische König Karl "der Große" auch der "Vater Europas" genannt, eine Burg im Land der Sachsen anlegen: die „Karlsburg“. Im Inneren ließen sich Vorräte, Waffen und Kostbarkeiten aller Art sicher verwahren. Die Pfalz war der Ort, wo Macht zur Schau gestellt wurde. Neue Ideen und Technik aus anderen Ländern Europas brachten die Eroberer mit. Den einheimischen Sachsen muss die Pfalz vorgekommen sein wie von einem anderen Stern. Handwerker und Künstler von weit her schufen steinerne Mauern, nie gesehene Wandmalereien und edlen Schmuck.

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei der Stadt Paderborn - Untere Denkmalbehörde:
Herr Güse - Tel. 05251 / 88 – 1961