HNF-Sonderausstellung | Aufbruch ins All - Raumfahrt erleben

Veranstaltungsinformationen

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© HNF

5. Juli 2019 bis 19. April 2020
50 Jahre nachdem Neil Armstrong und Buzz Aldrin den Mond betraten, widmet sich diese große Ausstellung der Eroberung des Weltraums.

Auf 800 Quadratmetern bietet die Ausstellung in einer beeindruckenden Kulisse aus Dunkelheit, Planeten und Raumfahrzeugen einen umfassenden Einblick in die Eroberung des Weltraums durch den Menschen.

Am Anfang steht Mondgestein
Am Anfang des Rundgangs befindet sich ein außergewöhnliches Exponat. In einer Vitrine können die Besucher ein kleines Stück Mondgestein berühren.

In einer Kuppel wird der Sternenhimmel projiziert und die Beziehung des Menschen zum All dargestellt. Eine Nachbildung der Himmelsscheibe von Nebra, ein Astrolabium und ein Fernrohr demonstrieren, wie sich die Menschheit den Sternen genähert hat.

Die Anfänge der Raketenwissenschaft in Peenemünde sind mit Krieg und Tod verknüpft, wie die zerstörte Brennkammer einer V2-Rakete verdeutlicht. Zu sehen ist aber auch ein „Mischgerät“ der V2, das als erster Bordrechner angesehen werden kann.

Sputnik-Schock und Apollo-Triumph
Das Apollo-Programm bildet einen Schwerpunkt der Ausstellung. Spektakulär ist sicherlich für jeden, wie die Astronauten von Apollo 17 mit dem Moon Rover über die Oberfläche des Erdtrabanten zu fahren oder wie Armstrong und Aldrin im Cockpit der Landefähre von Apollo 11 zu stehen. Zu sehen ist nicht nur ein verkleinertes Modell der kompletten Landefähre, sondern auch ein Original-Computer- und zwei Steuerpaneels aus Saturn-Raketen.

Ein im All schwebender Astronaut und ein Flug durch das Planetensystem sind mithilfe von Deep Frame dreidimensional zu sehen, eine einzigartige Attraktion, die ohne 3D-Brille auskommt.

Raumstation, Raketen und Astronautenkleidung
Zahlreiche Raumstationen, Sonden und Raketen sind als Modelle zu sehen, von der Saturn V über den Space Shuttle bis zur zeitweiligen Heimat von Alexander Gerst, der ISS. Aber auch die Brennkammer einer Ariane 5, die erste auf einem Kometen gelandete Sonde sowie Raumanzüge von Astronauten sind ausgestellt. Bei einem Modell können die Besucher die Schichten des Anzugs mit Augmented Reality erkunden.

Einen konkreten Alltagsbezug bietet der Bereich zur Satellitennavigation, die anschaulich erläutert wird.

Zukunft und Spielplatz
Wie wird eine Reise des Menschen zum Mars oder eine Siedlung auf dem Mond aussehen? Ein Rover, ein „Maulwurf“ und ein Laufroboter zur Erkundung der Marsoberfläche stehen für die wissenschaftliche Erforschung des roten Planeten.

Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Astro-Spielplatz, das Lunar Lander Land. Hier fühlen sich Kinder wohl, die durch die Mondlandefähre klettern, ein Mondauto lenken oder ihren Fußabdruck in Mondstaub drücken können. Anhand von Konservendosen wird deutlich, welche Schwerkraft auf den Planeten unseres Sonnensystems herrscht.

Feuerlöscher und Mondkarte im Foyer
Einen ersten oder ergänzenden Eindruck zur Eroberung des Weltraums erhalten die Museumsbesucher im Foyer des HNF. Dort ist das Modell der im nächsten Jahr startenden Ariane 6 ausgestellt. Außerdem sind ein Original-Feuerlöscher aus der Apollo-Mission sowie der Handschuh eines Kosmonauten zu sehen. Tatsächlich im Weltraum war die Borduhr des Raumschiffs Sojus 18 von 1975 und eine Mondkarte, die die Besatzung von Apollo 12 im November 1969 nutzte und die der Astronaut Richard „Dick“ Gordon signierte.

Eintritt

Erwachsene 5 Euro
ermäßigt 3 Euro
Familienkarte 10 Euro
Gruppen ab 10 Personen 3 Euro,
Gruppen ab 10 Personen ermäßigt 2 Euro

Kombikarte mit Dauerausstellung:

Erwachsene 10 Euro
ermäßigt 6 Euro
Familienkarte 20 Euro
Gruppen ab 10 Personen 6 Euro
Gruppen ab 10 Personen ermäßigt 4 Euro

Return-Ticket: Kombitickets (außer Gruppentickets) berechtigen dazu, innerhalb von 12 Monaten die Dauerausstellung noch einmal zu besuchen.

Allgemeinbildende und berufliche Schulen, Universitäten und Fachhochschulen, Kindergärten und Kitas in Gruppen haben freien Eintritt nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 05251-306-660 oder service(at)hnf.de

Veranstaltungsort