2. Kammerkonzert

Wien - Die Wiege des Streichquartetts im Wandel

Veranstaltungsinformationen

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und ist bereits Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.


© Thomas Stimmel

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett B-Dur KV 589

Anton Webern: Langsamer Satz (1905)

Franz Schubert: Streichquartett G-Dur D. 887

Begeistert vom Schaffen des „Vaters des Streichquartetts“, Joseph Haydn, brachte Wolfgang Amadeus Mozart die Gattung des klassischen Streichquartetts, das man der Leipziger Allgemeinen Musikalischen Zeitung von 1801 nach „nirgends besser und an den meisten bedeutenden Orten nicht so richtig, fein und schön ausführen hört als in Wien“, zur Vollendung. In dieser Traditionslinie sieht sich auch Anton Webern, Mitglied der so genannten Zweiten Wiener Schule, eines in Wien am Anfang des 20. Jahrhundert gebildeten Komponistenkreises um Arnold Schönberg. Auch Franz Schuberts G-Dur-Quartett – der krönende Abschluss unseres Wiener Quartett-Abends  – entstand anno 1826 in diesem Zentrum des musikalischen Europas.

Um 17.30 Uhr gibt es eine Einführung mit Lars Wolfram.

Ensemble

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und ist bereits Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Auf den Gewinn des Wettbewerbs der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main im Herbst 2014, folgte im Frühjahr 2016 der 3. Preis im Fach Streichquartett beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin sowie im Oktober 2016 der 2. Preis beim internationalen Streichquartett-Wettbewerb der Irene Steels-Wilsing Stiftung in Berlin. 2018 erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim Internationalen Mozartwettbewerb Salzburg und gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit drei Sonderpreisen. Es folgten - ebenfalls 2018 - der 2. Preis bei der Melbourne International Chamber Music Competition und der 1. Preis und der Sonderpreis für die beste Aufführung des Stückes von Karol Szymanowski beim „Karol Szymanowski International Music Competition in Katowice.Im August 2016 war das Quartett im Rahmen der Kammermusikwoche der Thüringische Sommerakademie als Quartett in Residence zu Gast. Im September 2017 wurde das Eliot Quartett im Rahmen des „Singing Summer“ der Hochschule für Musik Mainz mit dem Akademiepreis für Nachwuchsförderung der Akademie der Wissenschaften Mainz ausgezeichnet. Noch im gleichen Jahr wurden die vier Musiker in die Stipendiaten-Förderung der Villa-Musica Rheinland-Pfalz aufgenommen. Im November 2018 wird das Eliot Quartett die Streichquartetttage im Holzhausenschlößchen in Frankfurt am Main eröffnen, wo es 2019 als erstes Quartett in Residence eine eigene Konzertreihe gestalten wird.

Das Quartett studiert im Studiengang Master Streicherkammermusik an der HfMDK Frankfurt am Main in der Klasse von Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Klasse von Günter Pichler. Darüber hinaus erhielten die vier jungen Musiker musikalische Anregungen von Hubert Buchberger, dem Mandelring Quartett, Valentin Erben und Alfred Brendel.

Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk, "Four Quartets", inspi­rieren ließ.



Aus der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats

© BAKJK

Informationen

Beginn18:00 Uhr

Eintritt

18,00 / 16,50 / 12,00 € Ermäßigt: 12,00 / 11,00 / 8,00 €

Veranstaltungsort

Vorverkaufsstelle

Veranstalter