Little Voice

von Jim Cartwright, neu übersetzt von Philipp Löhle

Little Voice

von Jim Cartwright, neu übersetzt von Philipp Löhle

im Großen Haus

Ihr Mutter nennt sie "L.V." - die Kurzform für Little Voice. Aber eigentlich heißt sie Laura. Seit dem Tod ihres Vaters ist L.V. so verschüchtert, dass sie, wenn überhaupt, nur ganz leise spricht. Am liebste sitz L.V. ohnehin alleine in ihrem Zimmer und hört Schallplatten an, die ihr Vater ihr hinterlassen hat. Der war ein großer Fan von Judy Garland. Shirley Bassey, Marlene Dietrich und Marilyn Monroe. Und nach Jahren des Zuhörens kann L.V. all diese berühmten Sängerinnen richtig gut imitieren.

Ihre Mutter Mari nervt das: Immer dieses Gedudel und Gesinge, das stört erheblich, wenn Mari mal wieder einen Mann abgeschleppt hat. Einer ihrer Lover, der selbsternannte Talent-Scout Ray Say, findet allerdings, dass L.V. eine tolle Stimme hat und wittert die große Chance, mit diesem verschüchterten Mädchen ganz groß raus zu kommen. Er überredet L.V., in einem Nachtclub aufzutreten. Sie willigt nach langem Zögern ein. Allerdings unter einer Bedingung: Kein Licht! Sie will nur im Stockdunklen singen. Das stiftet natürlich einige Verwirrung.

Veranstaltungsort

Vorverkaufsstelle