Politik, Unternehmen und Verbraucher als Klimaschutzgemeinschaft der Zukunft

Veranstaltungsinformationen

Seit langem wird gestritten, ob für Umwelt- und Klimaschutz das Verhalten oder die Verhältnisse geändert werden müssen - der Konsum oder die gesetzlichen Rahmenbedingungen, und was zuerst?

Fahren viele erst mit dem Fahrrad, wenn die Radwege gut und sicher sind, oder wird die Radinfrastruktur erst ausgebaut, wenn viele radeln? Produzieren Unternehmen energieeffiziente Haushaltsgeräte, weil es dafür eine große Nachfrage der Konsumenten gibt, oder reagieren die Konsumenten erst auf ein entsprechendes Angebot? Am Beispiel von Innovationen wird gezeigt, dass sie durch gesellschaftliche und technische Änderungen in mehreren Bereichen zustande kommen: bei den gesellschaftlichen Werten, Informationen und Bildung, dem Bewusstsein und Verhalten der Konsumenten, der Entwicklung von Technologien und Produkten, den Infrastrukturen und natürlich auch durch Gesetze, Steuern und Fördermaßnahmen. Innovationen zu Umwelt- und Klimaschutz sind besonders dann erfolgreich, wenn Initiativen und Aktivitäten gleichzeitig in mehreren dieser Bereiche erfolgen und sich gegenseitig verstärken.
Der Dozent ist Senior Adviser des Öko-Instituts e.V. Freiburg und Bestsellerautor.

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AnmeldungEine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Eintritt

5,00 Euro

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