Aktuelles zur Revitalisierung der Königsplätze in Paderborn

Aktuelle Informationen, Ankündigungen von Sperrungen und weiteren Informationen rund um die Revitalisierung der Königsplätze finden Sie hier!

Auch bei starker Hitze nutzbar

© Stadt PaderbornLädt zum Verweilen ein: Das neuen Hochbeetsitzelement auf dem kleinen Königsplatz.

Stadt Paderborn zur Bank mit Beet auf dem kleinen Königsplatz

Nicht die Bank des neuen Hochbeetsitzelementes erhitzt sich bei starker langanhaltender Sonneneinstrahlung, sondern lediglich die nicht zum Sitzen gedachte Randeinfassung des Hochbeets. Darauf weist die Stadt Paderborn vor dem Hintergrund der aktuellen Berichterstattung hin. Die Sitzfläche ist somit auch bei Sonne und starker Hitze nutzbar.

Mit einer etwa 30 Zentimeter breitem Streifen aus Holz soll in Zukunft der Bereich abgedeckt werden, der beim Sitzen dazu einlädt, den Unterarm auf die Umrandung zu legen und somit verhindern, dass man beim Sitzen auf der Holzbank unbewusst mit den Armen die erhitzte Messingumrandung berührt. Hierbei handelt es sich um eine Komfortverbesserung durch die Stadt, denn Beschwerden, in denen sich Bürger beim Berühren der erhitzen Messingoberfläche verletzt haben, sind der Stadt bisher nicht bekannt.

Auch die GVV-Kommunalversicherung VVaG (GVV), als Versicherer der Stadt Paderborn, hat inzwischen Stellung zu dem Sitzelement bezogen und sieht dieses nicht als verkehrswidrig an. „…der Umstand, dass sich Metallteile bei direkter Sonneneinstrahlung erheblich erhitzen können, ist hinlänglich bekannt und dem allgemeinen Lebensrisiko zuzurechnen“, so die GVV. Dies unterstreichen auch Gerichtsurteile in ähnlichen Fällen, wie der erfolglosen Klage gegen einen Betreiber einer Rutschbahn aus Metall, die sich ebenfalls in der Sonne stark erhitzt. Auch eine neu gefasst DIN zur Planung und Konzeption von Spielplätzen trifft keinerlei Aussagen im Hinblick auf Spielgeräte mit Metalloberflächen, die der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Die Stadt Paderborn hat bei diesem Gestaltungselement, einer Kombination aus Pflanztrog und Sitzbank, auf die Expertise eines renommierten Planungsbüros gesetzt, das ein ähnliches Element in Hamburg bereits installiert hat. Dort gebe es nach Angaben des Büros solche Hitzeprobleme nicht. Die Idee zu diesem Element war in einem Planungswettbewerb entstanden.

Das mit Messingplatten verkleidete Hochbeetsitzelement prägt den kleinen Königsplatz und trägt durch seine Holzbänke zur Aufenthaltsqualität des Platzes bei.

Das aus zwei Teilen bestehende Element bietet ausreichend Raum für eine Bepflanzung mit  drei Gold-Gleditschien, die im Juni/Juli cremeweiß blühen und in den nächsten Jahren für angenehmen Schatten sorgen werden.

Insgesamt wurden in dem Element 1,75 Tonnen Messing verbaut. Hinzu kommen noch 38 Stahlpfosten mit 1,7 Tonnen und eine Unterkonstruktion der Querträger, die bei einer Gesamtlänge von 145 Metern auf ein Gewicht von 1,3 Tonnen kommen. Um der Befüllung mit rund 35 Kubikmetern, 33 Tonnen, Pflanzsubstrat standzuhalten, wurde die Unterkonstruktion noch mit 33 Quadratmetern Stahlblech, 1,3 Tonnen, ausgekleidet.

Auch Stromanschlüsse wurden in das Element eingebaut, um es in Zukunft dezent von unten mit einem Lichtband beleuchten zu können.

Letzte Natursteinbrücke wurde eingehängt

© Stadt PaderbornEin Kran musste die beiden Brückenelemente nacheinander erst in luftige Höhen heben, um es dort es Position zu drehen und langsam in die Auflager zu legen.

Die Arbeiten zur Revitalisierung der Königsplätze schreiten weiter voran, die letzte Natursteinbrücke konnte jetzt über der Königstraße eingehängt werden. Die rund 14,5 Meter lange, vier Meter breite und 35 Zentimeter dicke vorgespannte Granitbrücke wiegt 58 Tonnen und wurde in zwei Hälften mit Schwertransportern aus Aicha vorm Wald in Bayern angeliefert. Auch beim Einhängen der letzten Brücke mussten die Standorte und Wege für den Kran und den Schwertransporter wieder minuziös geplant und vor Ort markiert werden. Diese Flächen wurden in der Tiefgarage mit zahlreichen Stützen abgestützt, damit die Decke die schwere Last tragen konnte.

© Stadt PaderbornIn Zentimeterarbeit sorgte das Team der Firma Kusser aus Aicha vorm Wald dafür, dass auch die zweite Hälfte der Brücke passgenau eingehängt wurde.

Bäume im Hochbeetsitzelement gepflanzt!

© Stadt PaderbornDas Hochbeetsitzelement auf dem kleinen Königsplatz nimmt langsam Form an- die Bäume konnten jetzt gepflanzt werden, so dass es jetzt auch hier weitergehen kann.

Arbeiten auf dem kleinen Königsplatz gehen mit großen Schritten voran

Die Arbeiten auf dem kleinen Königsplatz gehen jetzt mit großen Schritten voran. Die Bäume für das Hochbeetsitzelement konnten jetzt gepflanzt werden.

Übrigens, die Bäume werden noch größer und dann so geschnitten, dass man die dahinter liegenden Geschäfte trotzdem gut erkennen kann.

Rampe im Düstern ab Mittwoch, 25.April gesperrt

© Stadt PaderbornÜber das Mariengässchen oder das Treppenhaus 10 mit Aufzug in der Zentralstation sind die Königsplätze während der Sperrung der Rampe weiterhin erreichbar.

Abriss der Oberfläche beginnt

Ab Mittwoch, 25. April, wird die Rampe die vom kleinen Königsplatz runter in die Marienstraße führt gesperrt. Die fußläufige Verbindung der Königsplätze mit der Marienstraße ist aber weiterhin über das Mariengässchen oder das Treppenhaus 10 der Tiefgarage inklusive Aufzug in der Zentralstation direkt neben der Fahrgastzentrale des Padersprinters sichergestellt.

Grund für die Sperrung ist der beginnende Abris der Oberflächen der Rampe hinunter zur Marienstraße. In den nächsten 5 bis 6 Wochen wird das alte Pflaster abgerissen, der darunterliegende Beton saniert, die Fläche abgedichtet und dann mit den neuen Natursteinen, so wie schon der Rest des Platzes, gepflastert.

© Stadt PaderbornVon den Königsplätzen kommt man über das Mariengässchen oder den Aufzug 10 der Tiefgarage weiterhin von den Königsplätzen in die Tiefgarage.

Aufzüge (Zentrales Erschließungselement) an der Königstraße gesperrt (8.5.2018)

Natursteinplatten im Zentralen Erschließungselement werden verlegt

Zur Zeit werden die Aufzüge im Zentralen Erschließungselement auf den Königsplätzen/Königstraße gesperrt. Während der Sperrung können Passanten auf den nächstliegenden Aufzug 10 direkt neben dem Kundencenter des Padersprinters in der Zentralstation ausweichen. Auch die anderen umliegenden Aufzüge der Tiefgarage können genutzt werden.

In den nächsten Wochen werden hier im Treppenhaus und im Bereich direkt vor den Aufzügen die neuen Natursteinplatten verlegt. Bevor diese dann begehbar sind, müssen sie eine gewisse Zeit aushärten, um zu vermeiden, dass sich die Platten beim Begehen verschieben.

Die Stadt Paderborn bittet um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Umwege.

© Stadt PaderbornEiner der letzten Bereiche, der bis September fertiggestellt werden soll: der Bereich zwischen Klingenthal und Kaufhof, der von der Westernstraße zur Königstraße führt (hier beim Abriss der alten Lüftungsrohre der Tiefgarage).

Abschließende Fertigstellung der neuen Königsplätze verzögert sich

Wesentliche Bereiche werden bis Ende Juni fertig

Die abschließende Fertigstellung der neuen Königsplätze verzögert sich voraussichtlich noch bis September. Wesentliche Bereiche wie der kleine Königsplatz mit dem Hochbeetsitzelement, der Rampe von der Marienstraße hoch auf den kleinen Königsplatz sowie der Bereich am Königsbalkon zwischen Klingenthal und dem neuen zentralen Erschließungselement sollen aber bis Ende Juni fertig gestellt sein.

Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Herstellung der Geländer und Randeinfassungen am Königsbalkon sowie des Hochbeetsitzelements ist das Gewerk „Stahlbau“ immens in Verzug geraten. Dies hat dazu geführt, dass weitere, hiervon abhängige Gewerke wie das Abdichten und das Pflastern in den betroffenen Bereichen von zeitlichen Verzögerungen betroffen sind. Lösungen für die komplexen Aufgabenstellungen im Gewerk „Stahlbau“ sind nun gefunden, so dass die Arbeiten jetzt mit großem personellem Einsatz voran gehen können. „Wir gehen davon aus, dass der Stahlbau jetzt gut und zügig abläuft, auch wenn es noch einige Tage in Anspruch nehmen wird, bis man die ersten Resultate vor Ort sehen kann“, sagt Claudia Warnecke, Technische Dezernentin der Stadt Paderborn. Damit weist sie auf den Fertigungsprozess der Geländer und der Elemente für das Hochbeetsitzelement hin. Bevor die Geländer und auch die noch benötigten Teile für das Hochbeetsitzelement vor Ort montiert werden können, muss der Stahlbauer eine Werkplanung erstellen anhand derer die Teile erst im Werk gebaut werden.

Der Bereich zwischen Klingenthal und Kaufhof ist voraussichtlich der letzte Bereich in dem gearbeitet wird und kann erst im September fertig gestellt werden. Hier muss noch ein Kanal umgelegt werden, bevor das neue Pflaster verlegt werden kann. Auch die Westfalen Weser Netz GmbH muss hier noch Versorgungsleitungen tiefer legen.

Trotz der noch anhaltenden Bauarbeiten sind die Königsplätze und die dort vorhandenen Geschäfte erreichbar. Über Im Düstern und die Westernstraße auf Höhe der Restaurantkette Nordsee, die Treppenhäuser und Aufzüge aus der Tiefgarage sowie bis auf kurze Ausnahmen das Mariengässchen, gelangt man auf die Königsplätze. Die Aufzüge im zentralen Erschließungselement sind ab diesem Donnerstag auch wieder freigegeben.

Durchgang Westernstraße- Königstraße nur noch über Westernmauer oder Kinopassage

Durchgang ehemaliges Karstadt- Gebäude weiterhin möglich

Ab sofort ist die Königstraße von der Westernstraße nur noch über die Westernmauer oder Kinopassage und dann die Alte Torgasse oder Brückengasse erreichbar. Der provisorisch hergestellte Durchgang entlang von Galeria Kaufhof musste zurück gebaut werden. Der Durchgang durch das ehemalige Karstadt Gebäude zwischen Alter Torgasse und Brückengasse besteht weiterhin und kann genutzt werden.

Auf der Ecke des Kaufhof Gebäudes beginnen jetzt die Arbeiten für die Unterzüge und Stützen für den noch zu erstellenden Balkon am oberen Eingang von Galeria Kaufhof. Im Anschluss an diese Arbeiten wird der ehemalige provisorische Durchgang entlang der Schaufenster von Galeria Kaufhof neugestaltet.

Die Stadt Paderborn bittet alle Anliegerinnen und Anlieger sowie Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

Alte Torgasse gesperrt

Arbeiten auf den Königsplätzen gehen weiter

Zurzeit ist die  die Alte Torgasse wieder kurz nach der Einfahrt zur Tiefgarage gesperrt. Das Durchfahren oder Durchgehen in Richtung Zentralstation/Andienungsebene ist dann nicht mehr möglich. Die Einfahrt in die Tiefgarage bleibt unverändert und die Ausfahrt erfolgt ab dann nur noch über die hinten liegende Ausfahrt in der Andienungsebene hinter der Zentralstation und die Marienstraße. Die Zentralstation und die Andienungsebene sind ebenfalls nur noch über die Marienstraße und die Zentralstation erreichbar. Fußgänger können den Durchgang durch das ehemalige Karstadt-Gebäude nutzen und über die Königstraße/Marienstraße in die Zentralstation gelangen. Dies teilt die Stadt Paderborn mit.

Nach der kurzen Unterbrechung der Arbeiten um und auf den Königsplätzen zu Libori gehen die Arbeiten jetzt wieder weiter. Der Bereich der Alten Torgasse muss deshalb wieder gesperrt werden, da sich dieser genau im Schwenkbereich des hier aufgestellten Krans befindet. In dem gesperrten Baustellenbereich werden noch Arbeiten an dem Keller vor Klingenthal durchgeführt, dort wo später eine Treppe von der Westernstraße auf die Königsplätze führen soll. Der Bereich vor dem Kaufhof-Gebäude wird ebenfalls bearbeitet. Hier werden einige Arbeiten von unterhalb, also der Ebene der Tiefgarage, erfolgen müssen, da die neue Straßendecke, die Decke der Tiefgarage, von unten verstärkt werden muss, um den zukünftigen Belastungen standzuhalten.

Auch im Bereich des Balkons entlang der Marienstraße auf der Seite des Paderquellgebiets laufen die Arbeiten jetzt. Hierfür steht   ein Gerüst in der Marienstraße, weshalb einige Parkplätze unterhalb des Baustellenbereichs gesperrt werden mussten.  Alle Hauseingänge und Geschäfte bleiben weiterhin über die Verkehrsebene erreichbar.

Die Stadt Paderborn bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen während der Bauzeit.

Weitere Informationen zu den Königsplätzen können Interessierte auf der nächsten Baustellenführung am 16. September um 11 Uhr direkt vom Bauleiter erhalten. Eine Anmeldung unter Tel. 05251-88 2787 oder infopaderbornde ist erforderlich. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Die neuen Königsplätze

Zu Libori einen Besuch wert

Die neuen Königsplätze, Paderborns derzeit größte innerstädtische Baustelle, sind auch zu Libori einen Besuch wert. Die Geschäfte sind dort wieder problemlos zu erreichen und auch die Verbindung zwischen Westernstraße und Königstraße ist wieder hergestellt. Zwar werden alle Arbeiten über die Libori-Woche unterbrochen, um den reibungslosen Ablauf des Festes nicht zu beeinträchtigen, dennoch können sich Bürger und Besucher jetzt schon einen guten Eindruck davon verschaffen, wie es hier später einmal aussehen wird.

Zwei Aufkleber mit QR-Code, auf dem neuen Natursteinpflaster zwischen Combi-Markt und Meyer Schuhwerk sowie auf der Brücke über die Königstraße in Richtung Brückengasse, führen beim Einscannen des Codes mit dem Smartphone zu 360-Grad-Ansichten vom Bereich des Königsbalkons an der Königstraße. Passende zusammenfaltbare Virtual- Reality-Brillen, in die man einfach sein Smartphone nach Scannen des QR-Codes einlegen kann, gibt es in den umliegenden Geschäften. Während der Öffnungszeiten gibt es die Brillen bei Görtz, dem Schuhladen und Schuhwerk Meyer. 

Nach Libori geht es dann weiter mit den Arbeiten um und auf den Königsplätzen. Sobald das Hochbeet-Sitzelement auf dem kleinen Königsplatz geliefert wird, kann die restliche Fläche hier gepflastert werden und auch die noch offenen Flächen am Königsbalkon sowie die Flächen oberhalb des Balkons an der Marienstraße werden dann in Angriff genommen. Außerdem gehen auch die Arbeiten am Zentralen Erschließungselement (ZEE) weiter. Hier muss der Innenausbau des Treppenhauses noch fertiggestellt werden und sobald das Glas für die Fassade lieferbar ist, kann auch dieses montiert werden. Zuvor müssen allerdings die Arbeiten des Stadtentwässerungsbetriebs neben dem ZEE am Kanal erfolgen. Diese werden nach Libori beginnen. Die beiden modernen Aufzüge im Zentralen Erschließungselement werden jedoch zu Libori schon benutzbar sein. Über die Marienstraße und die Zentralstation sind die Aufzüge des ZEE erreichbar und man kann hoch auf die Königsplätze oder von den Königsplätzen in die Zentralstation fahren.

Im Bereich der Königstraße werden die Arbeiten nach Libori ebenfalls wieder aufgenommen. Zwischen Klingenthal und Kaufhof wird weiter an dem Keller vor Klingenthal gearbeitet, genau so wie im Bereich vor dem Kaufhof-Gebäude. Hier werden allerdings einige Arbeiten von unterhalb, also der Ebene der Tiefgarage erfolgen müssen, da die neue Straßendecke, die Decke der Tiefgarage, von unten verstärkt werden muss, um den zukünftigen Belastungen standzuhalten. Auf den neuen Brücken im Kreuzungsbereich Marienstraße/ Königstraße werden im August die neuen Geländer montiert, so dass diese auch bald freigegeben werden können. Demnächst werden auch die Arbeiten zur Erstellung der neuen Betonbrücke über die Alte Torgasse beginnen. Bis zum Frühjahr 2018 sollen die Arbeiten rund um die Revitalisierung der Königsplätze abgeschlossen sein. Schon in diesem Jahr sollen die Abriss- und Neubauarbeiten in der Königstraße abgeschlossen werden. Die letzte Brücke über die Königstraße in Richtung Alte Torgasse wird vermutlich im November dieses Jahres eingehängt werden.

Weitere Informationen zu den Königsplätzen können Interessierte auf der nächsten Baustellenführung am 16. September um 11 Uhr direkt vom Bauleiter erhalten. Eine Anmeldung unter Tel. 05251-88 2787 oder infopaderbornde ist erforderlich. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

© Stadt PaderbornLisa Weinrich, Auszubildende im Verkehrsverein zeigt wie es geht: Einfach QR-Code mit dem Handy einscanne, Handy vor die VR-Brille klemmen und sehen, wie die Königsplätze später aussehen werden.

Marienstraße/Königstraße wird erst nächsten Freitag freigegeben

Stadt verlegt Leerrohre für die Verkehrstechnik

Der Kreuzungsbereich Marienstraße/ Königstraße kann voraussichtlich erst am Freitag, 7. Juli, wieder freigegeben werden. Bis dahin müssen noch Leerrohre verlegt werden, durch die die Lichtsignalanlagen in dem Kreuzungsbereich zukünftig verbunden werden. Die bestehende Umleitung durch die Alte Torgasse und die Zentralstation bleibt solange bestehen. Die Busse des Padersprinters fahren ebenfalls weiterhin die gewohnte Strecke um die Innenstadt herum. Dies teilt die Stadt Paderborn mit.

Damit der Kreuzungsbereich nicht ein weiteres Mal gesperrt werden muss, hat die Stadt Paderborn entschieden, die Leerrohre jetzt zu verlegen und die bestehende Sperrung damit um eine Woche zu verlängern. Randbereiche der Straße und der Gehwege sind zum Teil noch nicht wieder asphaltiert, daher bietet es sich an die Leerrohre, jetzt zu verlegen, bevor die Straße wieder hergestellt ist und dann erneut geöffnet werden müsste.

In der letzten Woche sind in dem Kreuzungsbereich die neuen Natursteinbrücken im Zuge der Revitalisierung der Königsplätze aufgelegt worden. In dieser Woche hat der Lieferant der Brücken, die Firma Kusser aus Niederbayern, noch einige Restarbeiten an den Brücken vorgenommen. So musste zum Beispiel der Hersteller der Brückengeländer an den Brücken anzeichnen, wo exakt das Geländer befestigt werden muss, um sicherzustellen, dass die hierfür nötigen Bohrungen an der richtigen Stelle vorgenommen werden. Für diese Arbeiten musste der Kreuzungsbereich weiterhin gesperrt bleiben. Ein paralleles Verlegen der Leerrohre während der Arbeiten an den Brücken war leider nur bedingt möglich.

Sobald die Leerrohre verlegt und die Straße im Kreuzungsbereich inklusive Gehwege wieder hergestellt ist, soll die Baustelleneinrichtung am Donnerstag im Laufe des Tages wieder zurückgebaut werden, so dass spätestens am Freitag der Verkehr wieder durch den Kreuzungsbereich fließen kann.

Brücken im Kreuzungsbereich Marienstraße/Königstraße erfolgreich eingehängt

© Stadt PaderbornAuch die zweite Brücke über die Marienstraße konnte am 22. Juli erfolgreich eingehängt werden.

Erste Brücke im Kreuzungsbereich heute (22.Juli) eingehängt

© Stadt PaderbornMit Seilen ziehen die Mitarbeiter der Firma Kusser die Brücke in die richtige Position

Die erste der zwei vorgespannte Natursteinbrücken im Kreuzungsbereich Marienstraße/ Königstraße ist eingehängt. Mit einem 400 t Autokran wurde die insgesamt 16.73 m lange und inklusive Ballast 65 t schwere Brücke montiert. Da die Brücke später etwas Gefälle hat, wurde sie auch direkt mit dem entsprechenden Gefälle vom Kran angehoben und in Millimeterarbeit von den Fachleuten der Firma Kusser montiert. Die zweite Brücke über die Marienstraße folgt heute Mittag, wenn der Autokran auf seine neue Position gefahren wurde.

© Stadt PaderbornGegen 11.30 Uhr lage die erste Brücke über die Königstraße, die in Millimeterarbeit eingebaut wurde.

Neue Termine für Baustellenführungen

Baustellenführung am 24.Juni und 22. Juli

Zur Baustellenführung über die Königsplätze am Samstag, 22. Juli,  um 11 Uhr lädt die Stadt Paderborn alle interessierten Bürger und Bürgerinnen ein. Innerhalb der rund einstündigen Führung wird die Planung für die „Neuen Königsplätze“ vorgestellt und die Teilnehmer erhalten interessante Informationen rund um die derzeit laufenden Bauarbeiten.

Der Termin am 24. Juni musste aufgrund zu weniger Anmeldungen leider abgesagt werden.

Die Teilnahme an den Baustellenführungen ist kostenlos. Es wird um Anmeldung unter infopaderbornde oder per Telefon unter 05251-88 2787 gebeten, da die Plätze begrenzt sind.

Verbindung zwischen Westernstraße und Königstraße wieder hergestellt

© Stadt PaderbornDurchgang von der Westernstraße zur Königstraße

Weg durch das ehemalige Karstadt-Gebäude

Ab sofort ist die Westernstraße wieder über einen direkten Durchgang mit der Königstraße  verbunden. Auf Wunsch der Anlieger und Geschäftsinhaber in der Königstraße hat die Firma BIG zusammen mit der Stadt Paderborn nach kreativen Lösungen gesucht, einen direkten und sicheren Weg durch die Baustelle anzubieten. Dieser führt jetzt entlang des Galeria Kaufhof-Gebäudes über die Alte Torgasse und dann durch das ehemalige Karstadt-Gebäude auf die Königstraße.

Der Weg ist nicht barrierefrei, da im Bereich des Durchgangs vor dem Gebäude von Galeria Kaufhof eine Treppenanlage liegt. Ein besonderer Dank gilt der Firma Klingenthal, die das ehemalige Karstadt-Gebäude für den Durchgang zur Verfügung stellen sowie der Galeria Kaufhof, die bei der Umsetzung der Planung zu dem Durchgang unterstützt haben. So können die Passanten jetzt trotz der Bautätigkeit sicher von der Westernstraße zur Königstraße geführt werden.

Bürgerinnen und Bürger, die auf einen barrierearmen Weg angewiesen sind, können entweder von der Westernstraße durch die Kinopassage und die Alte Torgasse/ Brückengasse ausweichen, oder über die Westernmauern und die Brückengasse, um auf die Königstraße zu gelangen.

Pflasterarbeiten auf den Königsplätzen gehen nach Libori weiter

© Stadt PaderbornRund 70 Prozent der Flächen der neuen Königsplätze sind bereits mit den neuen Natursteinen gepflastert, der Rest folgt nach dem Liborifest, wenn der Hochbau in der Königstraße dementsprechend fortgeschritten ist.

Hochbau muss erst weiter voranschreiten

Die Pflasterarbeiten auf den Königsplätzen sind in den letzten Wochen so weit vorangeschritten, dass mittlerweile circa 70 Prozent der Oberflächen auf den Königsplätzen mit dem neuen Pflaster versehen sind. Jetzt pausieren die Pflasterarbeiten vorerst bis nach dem diesjährigen Liborifest. Dies teilt die Stadt Paderborn mit.

Verschiedene Gründe haben dazu geführt, dass sich die Stadt gemeinsam mit der ausführenden Firma dazu entschlossen hat, die Arbeiten für einige Wochen zu unterbrechen.                      Am Königsbalkon kann erst gepflastert werden, wenn die restliche Abdichtung und das Geländer, das sich noch in der Fertigung befindet, montiert sind. Zur Montage ist ein Gerüst erforderlich, das jedoch erst gestellt werden kann, wenn die derzeit unterhalb des Königsbalkons laufenden Kanalbauarbeiten in der Königstraße wieder eine größere Fläche freigeben.

Auf dem kleinen Königsplatz muss zunächst das Hochbeet-Sitzelement aufgestellt werden, bevor die verbleibende Hälfte der Platzmitte gepflastert werden kann. Das Sitzelement befindet sich ebenfalls noch in der Herstellung. Solange dieses nicht aufgestellt ist, können auch die Rampe, die aus der Marienstraße auf den kleinen Königsplatz hinaufführt, sowie der umliegende Bereich, nicht gepflastert werden. Denn hier liegt die wichtige Baustellenzufahrt. Andernfalls würde beim Überfahren mit den schweren Baustellenfahrzeugen das neue Pflaster beschädigt werden.

Der Bereich oberhalb der nördlichen Seite der Marienstraße wird in Absprache mit den Eigentümern in den Sommerferien in Angriff genommen, voraussichtlich ebenfalls nach dem  Liborifest. Mit den weiteren Pflasterarbeiten wird auf die noch auszuführenden Hochbauarbeiten im Bereich Alte Torgasse/ Königstraße/Westernstraße gewartet. Hier muss erst die Betonbrücke, die vom ehemaligen Dany-Gebäude hinüber zu Galeria Kaufhof führt, erstellt werden. Dann wird der ganze Bereich in einem Stück gepflastert. Der Bereich am Klingenthal-Gebäudeerhält sein Pflaster, nachdem die Treppe, die aus der Westernstraße entlang des Klingenthal-Gebäudes hoch auf die Königsplätze führen soll, erstellt wurde.

Aktuell finden die Arbeiten an den neuen Stützen und Auflagern für die Natursteinbrücken im Bereich Königstraße/Marienstraße statt. Die Brücken werden voraussichtlich Mitte Juni geliefert und aufgelegt. Außerdem laufen auch die vorbereitenden Arbeiten zum Anbringen des Dachs und der Fassaden für das Zentrale Erschließungselement. Zwischen Galeria Kaufhof und Klingenthal finden derzeit umfangreiche, ergänzende Arbeiten an den Hausanschlüssen statt.

Im Frühjahr 2018 sollen die Arbeiten zur Revitalisierung der Königsplätze beendet werden. Alle Geschäfte  sind während der Bauarbeiten weiterhin erreichbar. Dies betrifft auch die Geschäfte in der Königstraße, die über die Westernmauer und die Brückengasse zugänglich sind. Auch der  Abschnitt der Königstraße zwischen Marienstraße und Kisau ist über die Marienstraße erreichbar. Vor  dem „Königseck“ befindet sich ein Durchgang zu diesem Teil der Königstraße. Weiterhin starten in der nächsten Woche vorbereitende Arbeiten, um demnächst trotz Baustelle, wieder eine direktere Verbindung zwischen Westernstraße und Königstraße anbieten zu können.

Kreuzung Alte Torgasse/Königstraße wird Montag gesperrt

Abrissarbeiten an den Königsplätzen schreiten voran

Am Montag, 13. Februar, wird im Laufe des Tages der Kreuzungsbereich der Alten Torgasse mit der Königstraße großzügig gesperrt. In den nächsten Tagen folgt dann die Sperrung des darüber liegenden Bereichs der Fußgängerebene der Königsplätze inklusive der Rampe zwischen Klingenthal und Kaufhof. Die Einfahrt in die Tiefgarage über die Alte Torgasse ist weiterhin möglich, dahinter wird die Alte Torgasse gesperrt. Dafür wird die Marienstraße wieder freigegeben, da die Arbeiten an den Fundamenten und Stützen für die neuen Brücken nur noch in den Randbereichen stattfinden. Die Andienungsebene im hinteren Bereich der Zentralstation ist dann lediglich über die Marienstraße und durch die Zentralstation zu erreichen.

Sobald der Bereich auf der Fußgängerebene der Königsplätze zwischen Klingenthal und Kaufhof inklusive der Rampe gesperrt wird, sind die Königsplätze für Fußgänger aus der Westernstraße über Im Düstern und die kleine Gasse zwischen Westernstraße 12 und 16 (Nordsee) erreichbar. Von der Marienstraße aus sind die Königsplätze über die Rampe zwischen Hausnummer 7 und 9 sowie den in der Zentralstation liegenden Aufzug 10 und die Treppe an der Fahrgastinformation des Padersprinters erreichbar.

Die Sperrung in dem Bereich Alte Torgasse/Rampe Westernstraße wird voraussichtlich bis September dieses Jahres andauern. Neben dem Abriss der Rampe und großer Bereiche der Fußgängerebene der Königsplätze müssen massive Betonstützen und eine Betonbrücke über der Alten Torgasse als Auflager für die neue Natursteinbrücke gebaut werden. Außerdem wird eine neue Treppenanlage entlang des Klingenthal-Gebäudes gebaut, die auf die neuen Königsplätze führt.

Die Stadt Paderborn bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauarbeiten.

© Stadt PaderbornErreichbarkeit der Königsplätze bei Sperrung der Rampe zwischen Klingenthal und Kaufhof

Sperrung Kreuzung Marienstraße/Königstraße bis 13. Februar verlängert

Kälteeinbruch und unvorhersehbare Funde sorgen für Verzögerungen

Niedrige Temperaturen in den letzten Wochen sowie unvorhersehbare Funde während des Abrisses der Brücken und Stützen über Königstraße und Marienstraße sorgen dafür, dass die Sperrung des Kreuzungsbereiches bis zum 13. Februar verlängert werden muss. Bis dahin gilt weiterhin die Umleitung über die Friedrichstraße, Alte Torgasse und durch die Zentralstation auf die Marienstraße.

Der Abbruch läuft bisher zwar wie geplant, jedoch gibt es Verzögerungen im Neubau. In dem Bereich, wo die alten Brücken und deren Stützpfeiler abgerissen wurden, müssen neue Fundamente und Stützen für die neuen Natursteinbrücken errichtet werden. Dies wird durch zwischenzeitlich gefundene unbekannte Stromleitungen erschwert, die zuvor verlegt oder zumindest geschützt werden müssen. Die Arbeiten an den Kabeln lassen sich aber erst bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt durchführen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Kabel brechen. Besonders die empfindlichen Glasfaserkabel müssen zuerst eingemantelt werden, bevor der Neubau der Fundamente und Stützen beginnen kann.

Die Prüfung von den Plänen im Kreuzungsbereich hatte vorab nicht auf die jetzt vorgefundene Vielzahl von Leitungen in dem Kreuzungsbereich schließen lassen. Erst durch Suchschachtungen kurz vor dem Abriss und während dem Abriss, wurden die verschiedenen Leitungen in größerem Umfang gefunden.

Die Fachleute haben sich in der letzten Woche sofort zusammengesetzt und Lösungen für die neuen Kabellagen, die veränderte Fundamentstatik und die bauliche Ausführung der Fundamente entwickelt. Ein langer Baustopp konnte so vermieden werden.

Die Abrissarbeiten in der Königstraße schreiten während dessen ungebremst voran. In dieser Woche wird der Bereich über der Königstraße auf Höhe der Hausnummer 13 abgerissen. Auch die Arbeiten auf den Oberflächen laufen inzwischen nach der kurzen Winterpause wieder.

Die Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme gerät nicht in Verzögerung, da Winterpausen immer im Zeitplan miteinkalkuliert werden. Die Revitalisierung der Königsplätze soll Im Frühjahr 2018 abgeschlossen werden.

 

© Stadt PaderbornWährend der Sperrung des Kreuzungsbereichs ist die Marienstraße über die Alte Torgasse und die Zentralstation erreichbar

Minusgrade sorgen für Zwangspause bei den Pflasterarbeiten

Abrissarbeiten laufen weiter wie geplant

Die winterlichen Temperaturen sorgen  gerade für eine Unterbrechung der Arbeiten an den Flächenbelägen auf den Königsplätzen. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt lassen sich leider keine Pflasterarbeiten durchführen. 

So kann zum Beispiel der Beton nicht gefräst oder gestrahlt werden, wenn das Wasser auf den Flächen steht oder es regnet oder schneit. Hierfür müssen die Oberflächen vollkommen trocken sein und Wasser würde sofort gefrieren und die Flächen mit Eis bedecken. Die Abdichtungsarbeiten können nur bei trockenem Wetter und Temperaturen über fünf Grad Celsius erfolgen. Gepflastert werden kann nicht bei Minustemperaturen, da dann die Bettung des Pflasters aus Splitt gefriert. Daher bleibt zurzeit nur das Hoffen auf wärmeres und trockeneres Wetter. „Wir sind froh, dass wir es vor dem Kälteeinbruch noch geschafft haben in einigen Bereichen den Gussasphalt aufzutragen“, sagt Bauleiter Roland Forner vom Straßen- und Brückenbauamt. „Sobald das Wetter es wieder zulässt können wir zügig an diesen Flächen mit den Pflasterarbeiten beginnen“, so der Bauleiter weiter. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Gussasphaltflächen auch bei dem derzeitigen Wetter trockenen Fußes begehbar sind und bei Bedarf sogar mit Salz abgestreut werden können.

An anderer Stelle laufen die Arbeiten dafür aber trotz Kälte auf Hochtouren. Die drei Brücken im Kreuzungsbereich Marienstraße/Königstraße sind inzwischen komplett abgerissen. Die Feinarbeiten in den Randbereichen an den Häuserfassaden haben bereits begonnen. Bis Ende Januar werden die Abbrucharbeiten im Kreuzungsbereich noch andauern, dann wird der Abriss in der Königstraße in Richtung Westernstraße fortgesetzt. Um den Bauablauf zu beschleunigen bleibt der Kreuzungsbereich Marienstraße/Königstraße noch bis Ende Januar gesperrt. Nach Möglichkeit wird versucht an Stellen in Bereichen, an denen gerade nicht abgerissen wird, Durchgangsmöglichkeiten für Fußgänger herzustellen.

Die Stadt Paderborn bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die derzeitigen Einschränkungen.

Brückenabriss planmäßig gestartet

© Stadt PaderbornMit dem Abriss der Brücke zwischen C&A und dem Königseck startete der Abriss der Brücken im Kreuzungsbereich Marienstraße/Königstraße am Montag, 9. Januar.

Die ersten Brücken der Kreuzung Königsstraße/Marienstraße sind "gefallen"

Im Zuge der Revitalisierung der Königsplätze konnten die ersten Brücken im Kreuzungsbereich Marienstraße/Königstraße jetzt planmäßig abgerissen werden. Nun folgt die letzte Brücke im Kreuzungsbereich, zwischen der Bäckerei Mertens und dem Königseck/ Königskeller. Abschließend müssen noch Feinarbeiten an Hauswänden und Leitungen durchgeführt werden. Der Brückenabriss in diesem Bereich wird voraussichtlich noch bis Ende Januar andauern. Fußläufige Verbindungen werden schnellstmöglich freigegeben, sobald eine Nutzung sicher möglich ist. Alle Geschäfte sind weiterhin erreichbar.

© Stadt PaderbornNach dem Abriss der Brücke über die Königstraße, folgte dann am Dienstag, 10. Januar, die etwa 20 Meter lange Brücke über die Marienstraße zwischen C&A und Colosseum.

Vor dem Abriss wird es bunt

Graffiti- Künstler setzen Brücken in Szene

Es wird noch einmal bunt an den Königsplätzen. Kurz bevor der Abriss der Brücken über dem Kreuzungsbereich Marienstraße und Königstraße beginnt, hat die Stadt Paderborn einige Flächen rund um die Brücken Graffiti-Künstlern überlassen. Diese sorgen jetzt für Farbe auf den grauen Betonwänden. Noch bis einschließlich Freitag, 30. Dezember, werden geeignete Flächen von den Sprayern gestaltet.

Organisiert wurde die Aktion von der Stadt Paderborn zusammen mit Lukas Michalski vom Büro für Gestaltung HUNDERT10PROZENT aus Delbrück. Wer die Kunstwerke bewundern und ein letztes Mal über die Brücken gehen möchte, muss sich beeilen. Schon am Montag,  9. Januar, rückt der Bagger an und der Abriss beginnt. Zuvor muss der gesamte Kreuzungsbereich am Donnerstag, 5. Januar, gesperrt werden, um mit der Baustelleneinrichtung zu beginnen.

© Stadt PaderbornBringen vor dem Abriss Farbe auf die grauen Betonwände: Die Graffiti-Künstler Alex, Lukas Michalski, Dima und Fiete.

Brücke erfolgreich eingebaut

© Stadt PaderbornIn den frühen Morgenstunden ist der Schwertransporter mit der Natursteinbrücke aus Aicha vorm Wald in Niederbayern in Paderborn eingetroffen. Auch der Autokran, der bis zu 350 Tonnen heben kann, kam mit einem Schwertransport in den frühen Morgenstunden in Paderborn an

Gegen zehn Uhr morgens wurde die neue Natursteinbrücke am 30. November eingehängt und stellt nun die Verbindung der Königsplätze über die Königstraße in Richtung Brückengasse sicher.

Die 14 Meter lange, drei Meter breite und 35 Zentimeter starke Natursteinbrücke wiegt ungefähr 40 Tonnen und ist aus demselben Natursteinmaterial wie auch das Pflaster, welches auf den Königsplätzen zum Einsatz kommt.

Die Brücke wurde mittels eines Schwertransporters aus dem 600 Kilometer entfernetn Aicha vorm Wald in Niederbayern über einen Umweg von 300 Kilometern nach Paderborn transportiert. Aufgrund des Gewichtes kann der Schwertransport nicht alle Autobahnbrücken überfahren und Umwege mussten eingeplant werden.

© Stadt PaderbornZentimeterarbeit- Ein 350 Tonnen-Autokran musste die Brücke zunächst vom Schwertransporter heben, um 90 Grad drehen und dann in die vorgefertigten Auflager legen. Um ein Brechen der vorgespannten Natursteinbrücke zu verhindern fand der Transport und das Auflegen unter Belastung der Brücke mit Gewichten statt.

Erste Natursteinbrücke wird Mittwoch (30.11. 2016) eingehängt

© Stadt PaderbornEin Schwertransport bringt die circa 40 Tonnen schwere Brücke aus dem 600 Kilometer entfernten bayrischen Aicha vorm Wald über Hof und Garbsen nach Paderborn

Am Mittwoch, 30. November, ist es soweit, die erste Natursteinbrücke vom Königsbalkon über die Königstraße in Richtung Brückengasse wird eingebaut. Vermutlich in den Morgenstunden soll die fast 14 Meter lange, drei Meter breite und circa 40 Tonnen schwere Natursteinbrücke in Paderborn ankommen. Während der Arbeiten ist der Gehweg entlang der Königstraße zwischen Marienstraße und Brückengasse aus Sicherheitsgründen nur bis kurz vor die Brückengasse begehbar. Um zur Westernstraße zu gelangen muss die Alternativroute durch die Zentralstation genutzt werden oder auf die obere Ebene der Königsplätze ausgewichen werden.

 

Der Schwertransport, der die Brücke vom Hersteller aus Bayern nach Paderborn bringt, ist Montagmorgen im circa 600 Kilometer entfernten Aicha vorm Wald gestartet. Am Montagabend soll die Brücke in Hof (Bayern) ankommen. Von dort geht es am Dienstag bis nach Garbsen (Niedersachsen) weiter. Die letzte Etappe wird dann in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zurückgelegt, so dass die Brücke am Mittwochmorgen in Paderborn an der Königstraße ankommt und mit einem Kran eingehängt werden kann.