Vorschau
Hier finden Sie eine Übersicht der kommenden Ausstellungen in der Städtischen Galerie in der Reithalle.
2027 · @kriegundfreitag: Das Männchen ohne Eigenschaften
20.02. - 13.06.2027
Eröffnung:
Freitag, 19. Februar 2027, um 19 Uhr in der Städtischen Galerie in der Reithalle - mit Konzert!
Der Comiczeichner, Autor, Cartoonist und Podcaster @kriegundfreitag (alias Tobias Vogel) ist mit seinen einfachen Strichmännchen-Zeichnungen inzwischen einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Zeichner. Seine feinsinnigen und humorvollen Zeichnungen und kleinen Comicstrips feiern als Buchveröffentlichungen und insbesondere auf Social Media deutschlandweit große Erfolge und erreichen ein breites Publikum über alle Bevölkerungsschichten hinweg. Die große Einzelausstellung in der Städtischen Galerie in der Reithalle in Paderborn im Jahr 2027 wird die erste Museumsausstellung des Künstlers sein, mit der er seine Werke neu und umfangreich präsentieren wird.
Seit 2017 veröffentlicht er unter dem Namen @kriegundfreitag in verschiedenen sozialen Netzwerken seine mittlerweile berühmten humorvollen und poetischen Strichmenschen-Zeichnungen. Der Name „@kriegundfreitag” entstand durch die Autokorrektur seines Handys, das „Freitag” statt „Frieden” schrieb. Größere Bekanntheit erlangte er mit seiner Strichmenschenkette und der damit verbundenen Spendenaktion, die er 2018 anlässlich der Ausschreitungen in Chemnitz zeichnete. Nach Erscheinen seines ersten Buchs „Schweres Geknitter“ 2019 hat der in Krefeld geborene und inzwischen in Hamburg lebende Künstler seinen Brotjob im Jahr 2020 an den Nagel gehängt. Inzwischen begeistert er als Vollzeit-Künstler insgesamt über 275.000 Menschen in den sozialen Netzwerken. 2019 gewann er den Grimme Online Award in der Kategorie „Kultur und Unterhaltung”, 2020 wurde er mit dem Max- und Moritz-Publikumspreis des Comic-Salons Erlangen ausgezeichnet. Seine Faszination zieht das Phänomen @kriegundfreitag aus der Kombination von minimalistischem Strich, pointiertem Sprachwitz und intelligenten Themen. Wenn @kriegundfreitag zum Stift greift, spielt er mit allem, was zur Verfügung steht: Er bindet Gegenstände ein, arbeitet mit der Zeichenunterlage und hat keine Scheu hochphilosophische und existentialistische Gedanken neben Kalauer und Wortspiele zu setzen. Inzwischen sind mehrere Bücher von @kriegundfreitag erschienen, gefüllt mit philosophischen, intelligenten und humorvollen Cartoons und Foto-Collagen über den Humor in den profanen Dingen des Alltags, die Sehnsucht nach Liebe, die Überforderung mit der Welt und sich selbst und die Suche nach Antworten auf große und kleine Fragen.
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2027 · Barbara Salesch: Regel und Variation
03.07. - 24.10.2027
Eröffnung:
Freitag, 2. Juli 2027, um 19 Uhr in der Städtischen Galerie in der Reithalle
Flammend rote Haare und schwarze Robe - so ist TV-Richterin Barbara Salesch einem Millionenpublikum bekannt. Ihrer Haarfarbe blieb sie bis heute treu - wie auch ihrer großen Liebe zur Kunst. Denn Barbara Salesch beschäftigt sich nicht nur mit Paragrafen, sondern seit 40 Jahren auch mit Bildhauerei und Malerei. Neugierde und Experimentierlust sind die Triebfedern von Barbara Salesch. Ein Kennzeichen des Selbstbewusstseins und der künstlerischen Qualität ist auch ihr Mut zum rechtzeitigen Aufhören. Wenige Farbflächen reichen aus und lassen den Betrachtenden Raum für die eigene Fantasie.
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie in der Reithalle zeigt eine Überblick über das künstlerische Schaffen von Barbara Salesch - von Malerei, über Druckgrafik bis hin zur Bildhauerei.
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2027 · Inge Höher: Nichts als Malerei - Auf den Flügeln des Reihers
13.11.2027 - 12.03.2028
Eröffnung:
Freitag, 12. November 2027, um 19 Uhr in der Städtischen Galerie in der Reithalle
1941 in Schloss Neuhaus (heute Paderborn) geboren, studierte sie zunächst Textile Flächenkunst in Bielefeld und von 1962 bis 1968 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Bernhard Dörries, dessen Meisterschülerin und spätere Ehefrau sie wurde. Seit 1963 führten sie ausgedehnte Arbeitsreisen nach Italien, Spanien, Griechenland und Nordafrika. In ihrer Malerei tritt dem urbanen Erfahrungsraum damit das intensive Licht des Südens gegenüber. Florenz wird ein wichtiger Lebens- und Arbeitsort, an dem viele ihrer Werke entstehen. Stillleben, Landschaften und Fensterbilder verbinden präzise Beobachtung mit einer zunehmend freien Ordnung von Farbe und Raum. 1974 wurde sie Professorin für Malerei und Zeichnung in Bielefeld, 1979 erhielt sie den Villa-Romana-Preis. Ihr Werk entfaltet sich im spannungsvollen Wechsel zwischen Naturerfahrung, Erinnerung und autonomer Farbe.
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie in der Reithalle zeigt eine Auswahl ihre Gemälde mit unterschiedlichen Thematiken.
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