Der Boker Kanal

Ein künstlich angelegtes Gewässer, denkmalgeschützt, geradlinig und durch viele historische Wehre und Sohlabstürze geprägt - der Boker Kanal. Aber auch ein nicht natürlich entstandenes Fließgewässer kann einen ganz besonderen Lebensraum darstellen.

© NZO-GmbHgeradlinig verlaufender Boker Kanal mit uferbegleitenden Gehölzen

Der Mitte des 19. Jahrhunders in Betrieb genommene Boker Kanal (auch Boker-Heide-Kanal genannt) ist heute ein bedeutendes Kulturgut. Er zweigt zwischen Schloß Neuhaus und dem Lippesee, kurz nach der Einmündung der Alme von der Lippe ab und mündet nach gut 32 km in die Glenne, die kurz darauf unterhalb von Lippstadt wieder in die Lippe mündet. Der Kanal wurde zur Be- und Entwässerung angelegt.

Der geradlinig verlaufende Boker Kanal weist oft nur linienförmige Gehölzbestände aus Pappeln auf. Zahlreiche Wehre schränken die ökologische Durchgängigkeit erheblich ein. Doch trotzdem wird auch dieser Lebensraum besiedelt.

© NZO-GmbHBachneunauge
© NZO-GmbHhistorisches Wehr im Boker Kanal

Steckbrief

Historische Entwicklung