Paderborner Weihnachtsmarkt erhält viel Lob

Der Paderborner Weihnachtsmarkt ist vorbei: Seit dem 23. Dezember sind die Buden der Schausteller*innen offiziell geschlossen. Das veranstaltende Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing der Stadt Paderborn zieht nun mit Blick auf Organisation und Durchführung ein positives Fazit.

Hohe Akzeptanz für Kontrollen

„Unser Weihnachtsmarkt hat viel Lob von allen Seiten erhalten“, sagt Amtsleiter Jens Reinhardt. „Anders als vergangenes Jahr konnten wir den Paderborner*innen und den Besucher*innen der Stadt wieder eine weihnachtliche Atmosphäre und ein Stück weit auch ein Gefühl von Normalität im Alltag mit Corona vermitteln.“

Möglich gemacht hat dies ein stimmiges Gesamtkonzept, das sich in punkto Sicherheit auch an der jeweils gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung orientierte. „Wir hatten von Beginn an auf die 2-G-Regel gesetzt und zu einem frühen Zeitpunkt die Maskenpflicht eingeführt“, erklärt Jens Reinhardt. Kontrolliert wurde diese stichprobenartig von Mitarbeiter*innen eines Sicherheitsdienstes.

Rund 75.000 Überprüfungen gab es während der knapp fünfwöchigen Dauer des Weihnachtsmarktes. 499 Personen waren ohne Nachweis unterwegs und wurden vom Wachschutz angewiesen, die Veranstaltungsfläche zu verlassen. Die Kontrollen seien sehr gut abgelaufen und Beschwerden habe es nur wenige gegeben, sagt Reinhardt. „Das ist vor allem der guten Arbeit des eingesetzten Wachschutzunternehmens zu verdanken.“ Dieses konnte sich in den wenigen Konfliktfällen auf die Kräfte der B.O.S.S-Wache sowie der Polizei verlassen, die dann unterstützend zur Stelle waren. 

„Die Gäste unseres Weihnachtsmarktes haben sich sehr gut an die Regeln gehalten“, sagt auch Marktmeister Matthias Amediek, der außerdem den Schausteller*innen für ihr großes Engagement ein dickes Lob ausspricht. „Sie haben trotz zu erwartender Umsatzeinbußen von teilweise bis zu 50 Prozent alles gegeben und sich sehr kooperativ gezeigt.“ Garant für den Erfolg des Weihnachtsmarktes war außerdem die breite Unterstützung vieler Kolleginnen und Kollegen bei der Veranstaltungsleitung, die im Schichtdienst für einen regelkonformen Ablauf sorgte. „Dafür möchte ich mich bei allen, die hier tatkräftig mit angepackt haben, ausdrücklich bedanken“, sagt Reinhardt. 

Insgesamt hat sich der Paderborner Weihnachtsmarkt auch dank der neuen und einheitlichen Hütten als stimmiges Gesamtkonzept präsentiert. Ein besonderer Blickfang auf dem Marktplatz war neben dem beleuchteten Dom die erstmals aufgebaute, etwa 20 Meter hohe Weihnachtspyramide, die zusammen mit weiteren Lichtinszenierungen für eine heimelige Atmosphäre sorgte.

© Besim MazhiqiPaderborner Weihnachtsmarkt