Elternbildungszeit G wie Grundschrift

Am 21. April 2015 fand in der Grundschule Sande die Elternbildungszeit zum Thema G wie Grundschrift statt.

Kinder lernen in der Grundschule neben vielen anderen Kompetenzen auch das Schreiben mit der Hand. Die Entwicklung dieser Kompetenz ist von außen gut sichtbar und wird von Eltern oft besonders sorgenvoll verfolgt, da sie um die Bedeutung einer flüssigen, gut lesbaren Handschrift vor allem in Schule und Universität wissen. Die Vorstellung davon, wie eine gute Schrift aussehen soll, ist dabei in der Regel geprägt von der Erinnerung an den eigenen Schreibunterricht und die jeweils übliche Ausgangsschrift. Eltern ist aber auch bewusst, dass ihre Kinder in der Gesellschaft von heute aufwachsen und für das Leben von morgen lernen. Aufgabe der (Grund)Schule ist es, in diesem Spannungsfeld auf der Basis der gültigen Richtlinien und Lehrpläne allen Kindern nachhaltig gerecht zu werden. Dies gelingt nur, wenn Schule und Unterricht im Rahmen des ständigen Bestrebens nach Qualitätsverbesserung weiter entwickelt werden und zwar unter Beteiligung von Lehrern, Eltern und Schülern!

Warum bringt die Grundschule den Kindern nicht mehr bei ordentlich zu schreiben?

Diese kritische Frage von Eltern oder von weiterführenden Schule schwingt in Diskussionen zum Thema Schrift häufig mit. Doch ist es tatsächlich so? Warum hat sich möglicherweise der Schreibunterricht verändert? Welchen Einfluss haben sich verändernde Lebensbedingungen und wie sollte man auf diese Veränderungen reagieren?