FAQ
Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen zum Stadthaus.
Warum müssen wir handeln?
Die Diskussion um die zukünftige Unterbringung der Stadtverwaltung Paderborn wird bereits über viele Jahre geführt. Die Gründe für den Handlungsbedarf sind vielschichtig. So verursacht die Stadtverwaltung als wachsender Dienstleister für die Bürger*innen einen zunehmenden Raumbedarf. Die vorhandenen Gebäude können diesen notwendigen Raumbedarf nicht abdecken.
Außerdem sind die städtischen Gebäude "Am Abdinghof" und an der "Pontanusstraße" marode und zum Teil aus Brandschutzgründen bereits leergezogen. Auch die Barrierefreiheit ist in großen Teilen nicht gegeben und lässt sich auch mit vertretbaren baulichen Maßnahmen nicht nach den geltenden Regeln herstellen. Weitere Probleme stellen die Unübersichtlichkeit der Bestandsgebäude für die Besucher*innen und die dezentralisierte Anordnung von Verwaltungsgebäuden im gesamten Paderborner Stadtgebiet dar.
An den Gebäuden ist mittlerweile ein erheblicher Sanierungs- und Modernisierungsstau festzustellen. Gutachten haben ergeben, dass eine Sanierung der entsprechenden Gebäudeteile vor dem Hintergrund neuer Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit, Sicherheit und Klimatechnik unwirtschaftlich wäre.
Was ist geplant?
Die Stadtverwaltung soll zukünftig an zwei Hauptstandorten untergebracht werden: Im Zentrum der Stadt, „Am Abdinghof 11 / Marienplatz“ und außerhalb des Kernstadtbereichs am „Am Hoppenhof 33“.
Die Gebäude am "Hoppenhof" wurden bereits im Jahr 2016 von der Stadt Paderborn gekauft. Sie nehmen neben dem schon seit 2011 schwerpunktmäßig untergebrachten Sozialbereich auch das Technische Dezernat auf.
Die Gebäude der Stadtverwaltung in der Innenstadt sollen mit den zwei Gebäudeteilen "Am Abdinghof" erhalten und umfassend saniert werden. Diese Gebäudeteile der Stadtverwaltung mit dem Franz-Stock-Platz und dem Gartendenkmal Paderquellgebiet sind ein wesentlicher Teil des Wiederaufbaus der 1950er Jahre.
Die zur Straße „Am Abdinghof“ und hin zum "Marienplatz" befindlichen Teile sollen abgerissen und durch einen funktionalen Neubau mit einer offenen Struktur ersetzt werden. Auch sollen die Gebäude Heisingsches Haus und Marienplatz 2a saniert werden. Hier soll ein zentraler, moderner Bürgerservice, ein Begegnungszentrum im Herzen der Stadt, entstehen.
Darüber hinaus sollen die Plätze "Am Abdinghof", "Franz-Stock-Platz" und auch die "Gutenbergstraße" neu gestaltet werden.
Der Abdinghofplatz soll zukünftig als multifunktional nutzbare Fläche folgende Funktionen erfüllen:
- Veranstaltungsfläche,
- Raum für den Ausweichwochenmarkt,
- Aufenthaltsraum,
- Transitraum zwischen Innenstadt und Paderquellgebiet,
- Aufstellfläche für die Feuerwehr,
- Zufahrt zum Unterflurcontainer,
- unterirdischer Retentionsraum für Regenwasser,
- Behindertenstellplätze,
- Fahrradstellplätze.
Gleichzeitig sollen die Sichtbeziehungen zwischen dem denkmalgeschützten Franz-Stock-Platz und dem Gartendenkmal Westliches Paderquellgebiet freigehalten werden.
Um die Multifunktionalität zu ermöglichen, soll die Begrünung des Platzes mittels mobiler Pflanz-Container mit Sitzmöglichkeiten erfolgen. Darüber hinaus ist eine zusätzliche Begrünung in Form von Grünfugen im Pflaster an den Randbereichen des Platzes vorgesehen.
Der Franz-Stock-Platz nimmt unterschiedliche Funktionen wahr, die bei der Gestaltung berücksichtigt werden sollen: So soll er nicht nur Veranstaltungsort bleiben, sondern gleichzeitig auch als Ruheraum mit hoher Aufenthaltsqualität zum Verweilen einladen. Zudem handelt es sich um einen Raum mit klimatischer Ausgleichsfunktion, als schattiger Ort sorgt er für ein angenehmes Mikroklima. Da der Platz unter Denkmalschutz steht, gehört die denkmalgerechte Gestaltung ebenfalls zu den wesentlichen Zielen der Neugestaltung.
Was bietet der Bürgerservice in der Innenstadt?
Der Bürgerservice im neuen Stadthaus wird den Bürger*innen der Stadt Paderborn eine Vielzahl an Dienstleistungen bieten können.
Sowohl das neugestaltete Einwohner- und Standesamt als auch das Fundbüro, die Tourist-Info, der Ticketservice und auch weitere digitale Angebote, wie Infoterminals, werden im neuen Stadthaus zu finden sein. Ein Café, attraktive Angebote Dritter und die neue Kinder-, Sport- und Gesundheits-bibliothek sollen ebenfalls in den Räumen des neuen Stadthauses untergebracht werden.
Darüber hinaus wird das neue Stadthaus etwa 200 überdachte öffentliche Fahrradstellplätze einschließlich Ladestationen für E-Bikes bieten.
Warum werden die vorhandenen Gebäude nicht weiter genutzt?
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass diejenigen städtischen Gebäude, bei denen es Sinn macht, auch weiterhin genutzt werden. Dabei handelt es sich insbesondere um den Teil der Sadtverwaltung Am Abdinghof hin zum Paderquellgebiet, der in den 1950er Jahren errichtet worden ist. Dieser Komplex wird saniert und auch in Zukunft Sitz der Stadtverwaltung sein.
Das Gebäude hin zur Abdinghofstraße – ein ehemaliges Sparkassengebäude samt Schalterhalle – wurde bereits in den 1970er Jahren von der Stadt übernommen und umgenutzt - trotz fehlender Barrierefreiheit.
Das Gebäude an der Pontanusstraße – der ehemalige Firmensitz von Nixdorf – wurde in den 1990er Jahren übernommen und umgenutzt – trotz fehlender Barrierefreiheit und einer Vielzahl innenliegender, nicht natürlich belichteter Räume.
Trotz fortwährenden Instandhaltungen der Gebäude ist mittlerweile ein erheblicher Sanierungs- und Modernisierungsstau festzustellen – Teilbereiche mussten aus Brandschutzgründen geschlossen oder mit Nottreppenhäuser ausgestattet werden.
Gutachten haben ergeben, dass eine Sanierung der entsprechenden Gebäude und Gebäudeteile vor dem Hintergrund neuer Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit, Sicherheit und Klimatechnik unwirtschaftlich wäre.
Auch ein Umbau mit einer zukunftsorientierten räumlichen Ausstattung wird in diesen Gebäuden als nicht nachhaltig wirtschaftlich erachtet. Trotz eines möglicherweise hohen Aufwandes ließen sich keine adäquaten Ergebnisse erzielen.
Was passiert mit dem Marienplatz?
Da der Rat der Stadt Paderborn im Juni 2019 bereits beschlossen hat, dass die bestehende Busspur sowie die zwölf Linden am Marienplatz erhalten bleiben, ist der Marienplatz nicht Gegenstand des weiteren Verfahrens.
Die Beschlussfassung des Rates am 30. Januar 2020 hat diese Tatsache abschließend geregelt.
Ist der Neubau klimaneutral und passt somit zum Ziel der Stadt, eine klimaneutrale Stadtverwaltung bis 2035 zu realisieren?
Die Stadt Paderborn strebt mit dem Stadthaus ein energetisches Gesamtniveau an, das vergleichbar ist zum Passivhaus-Plus.
Um dieses Niveau zu erreichen wird zum einen beim Bau auf Elemente des Passiv-Hauses zurückgegriffen. Besonders hochwirksame Dämmungen in den Böden, Wänden und Decken aber auch spezielle Fenster sorgen dafür, dass die Wärme im Haus gehalten wird. Dies hat zur Folge, dass das neue Stadthaus einen um mehr als 90 Prozent geringeren Energiebedarf im Vergleich zu den Bestandsgebäuden am Marienplatz haben wird.
Zum anderen wird angestrebt, Photovoltaikanlagen auf den Dächern des neuen Stadthauses anzubringen. Diese sollen das Gebäude zukünftig mit dem benötigten Strom versorgen. Auch die vorgesehene Wärmepumpe soll mit der durch die Photovoltaikanlage produzierten Energie versorgt werden. Die Wärmepumpe, die die Energie des Paderwassers nutzen wird, soll in Zukunft die Wärmeversorgung der Stadtverwaltung Am Abdinghof übernehmen. Die Kühlung im Sommer wird, falls erforderlich, vorrangig über eine so genannte Bauteilaktivierung erfolgen.
Durch die genannten Maßnahmen werden die Voraussetzungen für einen energieminimierten und klimaneutralen Betrieb des Neubaus geschaffen. Um die Umsetzung dieser Anforderungen sicherzustellen, ist vorgesehen, den Neubau anhand der Kriterien der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen zertifizieren zu lassen. Insgesamt ermöglicht der Stadthaus-Neubau eine CO2-Reduzierung um rund 1.000 Tonnen pro Jahr im Vergleich zum jetzigem Bestand und spart somit Energiekosten von ca. 100.000 € pro Jahr ein.
Man kann sagen, dass das neue Stadthaus einen großen Meilenstein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadtverwaltung bis 2035 darstellen wird.
Was kostet das Gesamtprojekt am Abdinghof?
Für das Gesamtprojekt Am Abdinghof gibt es einen Kostenrahmen.
Für den Neubau und die Sanierung der Gebäudeteile Heisingsches Haus und Marienplatz 2a sind bereits Kostenberechnungen eingegangen, die dem bisherigen Kostenrahmen gegenübergestellt werden können:
|
Einzelmaßnahme |
Investition (Kostenrahmen aus 2019) |
Investition (Kostenschätzung aus 2/23) |
Investition (Kostenberechnung aus 9/23) |
Investition (Aktualisierte Kosten aus 11/24) |
| Sanierung am Abdinghof | ca. 13,0 Mio. € | ca. 13,0 Mio. € | ca. 13,0 Mio. € |
ca. 15,0 Mio. € |
| Neubau am Marienplatz | ca. 44,5 Mio. € | rd. 37,7 Mio. € | rd. 38,3 Mio. € |
rd. 41,85 Mio. €¹ |
| Denkmalgeschützte Gebäude | ca. 4,0 Mio. € | rd. 10,4 Mio. € | rd. 10,2 Mio. € |
rd. 12,18 Mio. € |
| Abrisskosten | ca. 1,1 Mio. € | rd. 1,1 Mio. € | rd. 1,1 Mio. € | In oberen Kosten enthalten. |
| Archäologische Untersuchungen | ca. 0,3 Mio. € | ca. 0,3 Mio. € | ca. 0,3 Mio. € | In oberen Kosten enthalten. |
| Paderinformations-zentrum | ca. 0,9 Mio. € | |||
| Gesamtkosten | ca. 62,9 Mio. € | ca. 62,5 Mio. € | ca. 62,9 Mio. € |
ca. 69,93 Mio. € |
| Davon Förderung | ca. 8,7 Mio. € | ca. 8,7 Mio. € | ca. 8,7 Mio. € |
ca. 15,47 Mio. €² |
| Davon städt. Anteil | ca. 54,2 Mio. € | ca. 53,8 Mio. € | ca. 54,2 Mio. € |
ca. 54,46 Mio. € |
¹ Berücksichtigt werden die Kosten für die Dachterrasse in Höhe von 58.000 € sowie Kosten für den Neubau Gebäude Marienplatz 4 (ehemaliges Hutgeschäft) in Höhe von ca. 1,86 Mio. €.
²Aufteilung der Förderung: 8 Mio. € ISEK-Förderung, 6,75 Mio. € KfW-Förderung, 0,72 Mio. EFRE-Förderung
Für die Freiraumplanung besteht folgender Kostenrahmen:
Im Vergleich zur ursprünglichen Kostenannahme aus dem Jahr 2020 haben sich die Kosten für den Abdinghofplatz und den Franz-Stock-Platz um ca. 1,48 Mio. € erhöht.
Zum einen hängt die Kostensteigerung insbesondere mit der allgemeinen massiven Baukostensteigerung seit den Corona-Jahren zusammen. Weiterhin resultieren die Mehrkosten aus dem Neubau der barrierefreien Rampe auf dem Abdinghofplatz: Ursprünglich ist man davon ausgegangen, dass die Barrierefreiheit durch die Sanierung der bestehenden Rampe hergestellt werden könne. Dies ist jedoch nicht der Fall, da Breite und Lauflänge der Bestandsrampe nicht ausreichend dimensioniert sind. Zum anderen sind die mobilen Pflanzelemente in der Anschaffung teurer als feste Grünelemente. Da der Platz jedoch die viele unterschiedliche Funktionen erfüllen muss, dienen diese der vor diesem Hintergrund notwendigen Flexibilität der „Möblierung“ des Platzes und schaffen dennoch eine angenehme Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger. Darüber hinaus ist nun eine öffentliche WC-Anlage berücksichtigt, die damals noch nicht enthalten war.
Weiterhin hängen die Mehrkosten mit der Erneuerung des maroden Plattenbelages auf dem Franz-Stock-Platz zusammen: Bislang war man davon ausgegangen, dass lediglich die defekten Platten ausgetauscht werden müssten. Die vorgesehene Plattenstärke hält allerdings Veranstaltungen, so wie sie bisher auf dem Platz beispielsweise zu Libori stattfanden, nicht dauerhaft aus. Die Platten würden schnell wieder brechen, sodass ein enormer Unterhaltungsaufwand und somit weitere Unterhaltungskosten entstehen würden. Dementsprechend fiel die Wahl nach intensiven Abstimmungen auf einen neuen Naturstein-Belag, der sich nahezu durch die gleiche Gestalt der heutigen denkmalgeschützten Plattenfläche auszeichnet, jedoch eine doppelte Stärke aufweist. Diese stärkeren Platten werden voraussichtlich robuster gegenüber mechanischer Beanspruchung bei Veranstaltungen sein und nicht so schnell brechen. Zudem ist das historische Erscheinungsbild gewahrt. Auch wenn die Herstellungskosten für diesen Belag im Vergleich zu dem ursprünglich vorgesehenen Belag auf dem Franz-Stock-Platz deutlich höher ausfallen, stellen die dickeren Platten in Bezug auf die Nutzung des Platzes sowie den deutlich geringeren Unterhaltungsaufwand die beste Lösung für die denkmalkonforme Gestaltung des Franz-Stock-Platzes dar.
Wie der Aufstellung zu entnehmen ist, würden die notwendigen Finanzmittel im Rahmen einer Kreditaufnahme bereitgestellt.
Wie geht es mit dem Projekt Stadthaus weiter?
Die oberirdischen Abbrucharbeiten wurden im November 2024 abgeschlossen. Die Bestandsgebäude A und B am Abdinghof wurden leergezogen und im Jahr 2025 vollständig entkernt. Im Jahr 2025 stand darüber hinaus die Erstellung der Baugrube für den Neubau des Stadthauses im Vordergrund der Baumaßnahme.
Es wurden über 196 Bohrpfähle, die für die Herstellung der eigentlichen Baugrube benötigt wurden, gesetzt. Die Bohrpfähle haben einen Durchmesser von 75-102 Zentimetern und wurden in einer Tiefe von sechs bis elf Metern gesetzt. Dafür wurden circa 2.000 Meter Großbohrungen durchgeführt und rund 107 Rückverankerungen gesetzt. Die Rückverankerungen mussten gespannt werden.
Erst nach Errichtung der Bohrpfähle konnte mit dem restlichen unterirdischen Abbruch der Keller im Bereich des Neubaus und im Teilbereich des angrenzenden Gebäudes begonnen werden. Insgesamt wurden zum Ende des Jahres 2025 bereits ca. 8.000 Kubikmeter Boden und Bauschutt entsorgt.
Die Arbeiten wurden archäologisch begleitet.
Die restlichen Arbeiten der Baugrube werden im 1. Quartal 2026 ausgeführt, sodass die Baugrubenarbeiten dann ihren Abschluss finden.
Anschließend soll mit dem Rohbau des neuen Stadthauses begonnen werden.
Die Gebäude sollen im Jahr 2028 bezugsfertig sein.
Welchen Einfluss hatte die Corona-Pandemie auf das Projekt Stadthaus?
Ende März 2020 hatte Bürgermeister Michael Dreier die Entscheidung bekannt gegeben, die Realisierung des neuen Stadthauses zunächst zeitlich zu schieben. Hintergrund war die Unsicherheit über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die städtische Finanzlage. In der Zwischenzeit herrscht größere Klarheit über die zu erwartenden Einnahmeverluste, aber auch über zugesagten Finanzhilfen von Land und Bund.
Die Planungen zum Projekt „Stadthaus-Paderborn“ wurden bereits im Januar 2021 mit voller Energie fortgesetzt.
Was war der Stadthaus-Dialog?
Der Stadthaus-Dialog wurde im Zuge des Ratsentscheides vom 18. Juni 2019 auf den Weg gebracht. In diesem wurde Bürgermeister Michael Dreier damit beauftragt, eine Bürgerbeteiligung zum Thema „Stadthaus-Neubau“ durchzuführen.
Ziel der Bürgerbeteiligung war es, Ideen, Anregungen und auch Kritik in der Bürgerschaft in Bezug auf das Projekt Stadthaus aufzunehmen, zu diskutieren und Schlussfolgerungen für das weitere Vorgehen zu ziehen. Dazu gehörte auch eine umfassende Information über verschiedene Kanäle. Das Ergebnis der Bürgerbeteiligung sind 26 Handlungsempfehlungen, die als Teil der Beschlussfassung zur Realisierung des Projektes im Rahmen der Planungen bearbeitet werden.
Die Bürgerbeteiligung wurde sowohl persönlich, in Form einer Präsenz-Veranstaltung im Historischen Rathaus, als auch digital in Form einer zweiwöchigen Online-Beteiligung durchgeführt.
Etwa 120 Personen haben über 1000 Anregungen, Ideen und Verbesserungsvorschläge in die Diskussion um die Wettbewerbsergebnisse eingebracht.
Was ist mit den Ergebnissen des Stadthaus-Dialogs geschehen?
Die Ergebnisse der Beteiligungsveranstaltung am 26. Oktober sowie die Ergebnisse der Onlinebeteiligung wurden zusammengefasst und ausgewertet. Diesen ersten Auswertungsschritt übernahmen die beiden externen Dienstleister PLANKOM (Moderation des Gesamtprozesses) und zebralog (Onlinebeteiligung). Aus dieser Vorarbeit wurden anschließend 26 Handlungsempfehlungen entwickelt, die Gegenstand der Beschlussfassung des Rates der Stadt Paderborn aus Januar 2020 sind. Damit haben die Anliegen und Anregungen unmittelbar Eingang in die politische Beschlussfassung gefunden und so ein hohes Maß an Verbindlichkeit erreicht.
Die Bearbeitung der Handlungsempfehlungen erfolgte im Rahmen des Planungsprozesses. Über die Ergebnisse hat der Rat bei Vorlage der Vor- und Entwurfsplanung zum Stadthaus entschieden.
Zum Ende der Vorplanung ist eine Dokumentation zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen entstanden. Diese diente dem Rat als Entscheidungsgrundlage für die Einbindung der Empfehlungen in den weiteren Planungsprozess. Mittlerweile liegt auch eine aktualisierte Entscheidung zur Handlungsempfehlung Nr. 2 vor: Das Stadthaus erhält eine Dachterrasse.
Über die Handlungsempfehlungen 15-22 wurde im Rahmen der Freiraumplanung im Sommer 2025 entschieden.
Die Handlungsempfehlungen finden Sie hier:
Selbstverständlich wird auch die Öffentlichkeit in geeigneter Form über die Zwischenergebnisse des Planungsprozesses informiert. So wird sichergestellt, dass die Bürger*innen eine Information darüber erhalten, wie mit ihren Anregungen umgegangen worden ist.
