Erfolgreiche Innovationsprojekte aus der ‚Digitalen Modellregion Ostwestfalen-Lippe‘ überzeugen NRW-weit

Nach fünf Jahren steht auch in OWL das Ende des Förderprogramms ‚Digitale Modellregionen NRW‘ bevor

© Stadt PaderbornZur Abschlussveranstaltung der Digitalen Modellregion OWL begrüßte Bürgermeister Michael Dreier das Digitalboard im Historischen Rathaus

Freitag, 26. Mai 2023 | Stadt Paderborn - „In 16 Modellprojekten haben Sie mit enormer Innovationskraft die Projekte in digitale Lösungen überführt. Mit den Serviceportalen beispielsweise, konnten seit Anfang 2019 die Bürgerinnen und Bürger gerade zu Beginn der Corona Pandemie einen praktischen Nutzen der Digitalisierung erfahren und Nachnutzungsmöglichkeiten für andere Kommunen bereitgestellt werden.“ So richtete Michael Dreier, Bürgermeister Leitkommune Paderborn, seinen Dank an alle Projektmitwirkenden, von denen stellvertretend je zwei Projektvertreter*innen zur Abschlussveranstaltung der Digitalen Modellregion OWL in das Historische Rathaus in Paderborn gekommen waren. „Mit den Ergebnissen des Förderprogramms konnte OWL seinen Status einer führenden Region in der Digitalisierung festigen und einen echten Mehrwert schaffen.“, so Dreier.
Christiane Boschin-Heinz, Leiterin Projektbüro Digitale Modellregion OWL Stadt Paderborn, zieht zum Ende der Digitalen Modellregion OWL ein durchweg positives Fazit: „In allen Projekten haben die Partner innovative Lösungen entwickelt, große Entwicklungssprünge geschafft und nachhaltige Erfahrungen gesammelt, die neben konkreten Apps und Open-Source Lösungen für andere nutzbar sind. Außerhalb des Tagesgeschäfts konnte umgesetzt, ausprobiert und gelernt werden. Ohne die Förderung wären wir in Paderborn und der Region nicht da, wo wir jetzt sind. Die neu geschaffene Vernetzung über das Digitalboard OWL, den Kongress DigitaleZukunft@OWL und das vom Land für weitere drei Jahre geförderte DigitalBüro OWL wird fortgesetzt und ausgebaut. Das ist eine große Chance für unsere Region.“


Der Leiter des DigitalBüros OWL, das sich insbesondere mit dem Transfer von EGovernment Projekten beschäftigen wird, Rainer Vidal erklärt: „Gern knüpfen wir mit unserer Arbeit an die Ergebnisse und Erfahrungen der Modellregion an und bringen Lösungen und Begeisterung für die digitale Transformation in die Kommunen der Region.“
Zu den größten Nutzen der Digitalen Modellregionen NRW zählen laut der Evaluation des damaligen Digitalministeriums u.a. die Erarbeitung von Grundlagen für weitere Digitalisierungsinitiativen sowie der erhöhte Stellenwert und die Beschleunigung der Digitalisierung in Kommunen.
Das Förderprogramm ‚Digitale Modellregionen NRW‘ hatte aus einem Gesamtvolumen in Höhe von 101,7 Mio. EUR (67 NRW-Projekte) rd. 24 Mio. EUR Fördermittel für OWL bereitgestellt. Davon wurden Basisprojekte wie Open Data Plattform und LoRaWAN, E-Government Projekte Serviceportale Bielefeld, Paderborn, Kreis Paderborn, Das digitale Schülerticket, ZEonline gefördert, sowie nachfolgend genannte Projekte der Stadtentwicklung zu den Themen Gesundheit, Mobilität, Sicherheit, Energie& Umwelt, Gesellschaft, Bildung: Gesundheitsplattform, Schlosskreuzung, INSPIRE, DigOS-MELS, TheaterLytics, MINT-Unterricht stärken, Maschinenbaulernbetrieb. Die Digitale Modellregion OWL wurde in dem Zeitraum Sommer 2018 bis 30.06.2023 vom Bundesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung finanziell gefördert.