In Paderborn wird der Notarzt mit einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), das von einem Rettungsassistenten der Feuerwehr gefahren wird, zum Notfallort gebracht. Bei dem so bezeichneten Rondezvous-System treffen Notarzt und Rettungswagen am Einsatzort zusammen.
Rund um die Uhr sind in der Stadt Paderborn zwei NEF besetzt, welche allerdings nicht nur in der Stadt Paderborn, sondern auch in Bad Lippspringe und bei Bedarf im übrigen Kreisgebiet und darüber hinaus (z.B. Gemeinde Schlangen) eingesetzt werden. Im Kreis Paderborn soll der Notarzt spätestens nach 15 Minuten nach Alarm vor Ort sein.
Die beiden diensthabenden Notärzte kommen abwechselnd aus den drei Akutkrankenhäusern der Stadt Paderborn, St. Vincenz Krankenhaus, Brüderkrankenhaus St. Joseph und St. Johannisstift Krankenhaus.
Einige besonders erfahrene Notärzte sind zudem als Leitende Notärzte ausgebildet und zu solchen vom Kreis bestellt. Sie übernehmen Wechselweise mit Leitenden Notärzten aus dem Kreisgebiet einen Hintergrunddienst, der bei Einsätzen mit einer Vielzahl Verletzter alarmiert wird, um an der Einsatzstelle die medizinische Leitung zu übernehmen.
Ergänzt wird der Notarztdienst bei Bedarf durch die Anforderung eines Rettungshubschraubers, in Paderborn in der Regel der Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld.