Stadthaus-Baustelle geht in die Winterpause

Arbeiten werden ab dem 5. Januar fortgesetzt

© Stadt PaderbornBlick über die Stadthaus-Baustelle in Richtung Marienstraße

Seit Samstag, 20. Dezember, sind die Bauarbeiten an der Stadthaus-Baustelle offiziell in der Winterpause. Die Arbeiten werden dann voraussichtlich am 5. Januar wieder aufgenommen.

Im nächsten Jahr sollen die restlichen Arbeiten im aktuellen Bereich der Baugrube abgeschlossen werden. Die erforderliche Gründungstiefe für das neue Gebäude ist im Bereich zum Marienplatz hin bereits erreicht, schon jetzt sind die unterschiedlichen Ebenen gut zu erkennen.

Außerdem wird es 2026 mit dem Bereich zum Abdinghofplatz weitergehen. Hier wird der Rückbau der restlichen Keller sowie der Bodenaushub erfolgen und die Queraussteifungen, auch Innenabstützung genannt, werden noch eingebaut. Da dieser Bereich im Durchgang zur aktuellen Baugrube lag, konnte er bisher nicht bearbeitet werden. Ein Teil der anstehenden Arbeiten wird unter Begleitung der Archäologie erfolgen müssen.

Für den im nächsten Jahr beginnenden Neubau muss die Gründungsebene im Bereich zum Abdinghofplatz noch hergestellt werden und ein Schotterpolster aufgebracht werden. Diese Arbeiten werden kurzfristig zu verstärktem LKW-Verkehr führen, um den benötigten Schotter anzuliefern, aber auch um den Aushub wegzubringen. Insgesamt wurden bereits ca. 8.000 Kubikmeter Boden und Bauschutt entsorgt (von ca. 12.000). Sobald die Baustelle für den Neubau eingerichtet ist, wird das erste Kranfundament erstellt. Insgesamt werden zwei Kräne für den Neubau benötigt.

Um Anwohnende und Interessierte über den Ablauf des Neubaus zu informieren, plant die Stadt Paderborn im nächsten Jahr eine Informationsveranstaltung. Anwohnende werden hierzu schriftlich eingeladen und der Termin wird auch über die Homepage der Stadtpaderborn sowie die Presse bekannt gegeben.

Auch die Entkernung der Bestandsgebäude A und B ist inzwischen abgeschlossen, so dass derzeit die Ausschreibung für den Rohbau vorbereitet werden kann. Geplant ist im ersten Halbjahr mit den ersten vorbereitenden Maßnahmen und dem Wiederaufbau zu starten.

Der Neubau des Stadthauses in der Innenstadt hat sich im Vergleich zu den in der Vergangenheit diskutierten unterschiedlichen Unterbringungsmöglichkeiten der Stadtverwaltung einerseits als wirtschaftlichste Variante durchgesetzt, andererseits soll mit dem Stadthaus auch gezielt der Standort Innenstadt gestärkt werden. Mit dem neuen Stadthaus wird eine zentrale Anlaufstelle für alle Bürger*Innen und Besucher*innen geschaffen, die nicht nur vielseitigen und modernen Bürgerservice bietet, sondern auch als Begegnungszentrum dienen soll. Es soll zur Innenstadtbelebung beitragen und bündelt viele Dienst- und Informationsleistungen zentral an einem Ort. Die Eröffnung ist für das Jahr 2028 geplant.