Globale Machtverschiebungen
Welche konstruktive weltpolitische Rolle kann Europa noch spielen?
Veranstaltungsinformationen
Der russische Angriff auf die Ukraine markiert das Ende der politischen Ordnung nach dem Kalten Krieg. Während neue Machtzentren entstehen und der Einfluss des Westens schwindet, verschieben sich die globalen Kräfteverhältnisse rasant.
Der Ukraine-Krieg ist als völkerrechtswidriger Angriff zu werten – zugleich wirft er Fragen nach seiner Vorgeschichte auf: Welche Rolle spielten NATO-Osterweiterung, geopolitische Rivalitäten und innere Konflikte der Ukraine? Ist der Krieg längst zu einem internationalen Stellvertreterkonflikt geworden?
Während die USA ihren strategischen Fokus zunehmend auf China, Hauptprofiteur der Globalisierung, richten, gerät Europa wirtschaftlich und politisch unter Druck. Welche Rolle kann die EU künftig noch spielen? Gibt es einen europäischen „Plan B"? Und wie könnte ein tragfähiger Frieden unter Einbeziehung Russlands aussehen, der Stabilität für Europa schafft?
Prof. em. Dr. Peter Brandt lehrte Neuere und Neueste Geschichte an der Fernuniversität in Hagen. 2023 initiierte er den Appell ‚Frieden schaffen!' für einen Ukraine-Waffenstillstand, die sofortige Aufnahme diplomatischer Verhandlungen und eine neue Entspannungspolitik – unterstützt von zahlreichen Prominenten und als Warnung vor weiterer Eskalation.
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Eintritt
frei
