Integrationspreis an Biohaus Stiftung übergeben

Feierliche Verleihung im Paderborner Rathaus

© Stadt PaderbornBei der feierlichen Verleihung des Integrationspreises: Bürgermeister Michael Dreier (l.) mit allen Nominierten und den Preisträgern Willi Ernst und Dagmar Schmidt-Gold von der Biohaus Stiftung für Umwelt und Gerechtigkeit (Bildmitte) sowie Jurymitgliedern und Festrednerin Emell Gök Che (4. v. l.).

Montag, 20. November 2017 | Stadt Paderborn - Zum dritten Mal wurde am vergangenen Samstag der Integrationspreis durch die Stadt Paderborn und den Integrationsrat verliehen. Bürgermeister Michael Dreier hatte zu einer Abendveranstaltung in das historische Rathaus eingeladen. Im gut gefüllten Rathaus fanden sich unter anderem Religionsvertreter, Vertreter der Schulen, der karitativen Einrichtungen sowie des kommunalen Integrationszentrums ein, um alle Nominierten und die Preisträger des Integrationspreises 2017 zu ehren. Aus 22 Vorschlägen wählte die Jury die Biohaus Stiftung für Umwelt und Gerechtigkeit als Preisträger aus.

Während der Preis in den Jahren zuvor im Rahmen des Internationalen Fests der Begegnung im Neuhäuser Schlosspark verliehen wurde, fand die Verleihung in diesem Jahr zum ersten Mal in einer Abendveranstaltung ihren Platz, um die Bedeutung und Wichtigkeit dieses, das Ehrenamt auszeichnenden, Preises noch deutlicher zu machen.

Nach einer musikalischen Eröffnung durch den Deutsch-Chinesischen Chor begrüßte Bürgermeister Dreier die zahlreichen Gäste und lobte das sehr gut aufgestellte ehrenamtliche Engagement in Paderborn. Seinen besonderen Dank sprach Dreier den Mitarbeiterinnen des Integrationsbüros, welches sich als Anlaufstelle für alle Migrantinnen und Migranten in Paderborn sieht, sowie dem Integrationsrat aus. Die gute Zusammenarbeit würdige die bunte Mischung in Paderborn. Anschließend übergab er das Wort an Festrednerin Emell Gök Che, die als gebürtige Paderbornerin nach eigener Aussage ein „emotionales Heimspiel“ gab.

In ihrer Rede sprach die auch aus dem TV bekannte Innendesignerin über persönliche Erlebnisse und Erfahrungen und stellte besonders heraus: „Tugendhafte Eigenschaften sind nicht von der Nationalität und der Kultur abhängig, sondern von den vorgelebten Werten.“ Sie rief dazu auf, Mauern abzureißen und stattdessen Brücken zu bauen, denn „das Fremde ist das Andere, das mein Freund oder meine Freundin sein kann, wenn ich es zulasse“, so die Festrednerin. Mit ihrer Kunstaktion „Mit friedlichen Grüßen“ möchte Gök Che hierauf aufmerksam machen und deshalb schenkte sie zum Abschluss ihrer Rede jedem Anwesenden einen besonderen „Friedensbrief“.

Recep Alpan stellte anschließend als Vorsitzender des Integrationsrats die Bedeutsamkeit dieser Institution heraus und sprach allen Nominierten seinen Dank für ihr Engagement aus.

Im Anschluss wurden die Preisträger Willi Ernst und Dagmar Schmidt-Gold von der Biohaus Stiftung für Umwelt und Gerechtigkeit offiziell ausgezeichnet. Die Stiftung setzt sich nicht nur für Geflüchtete, sondern auch für den Klimaschutz und eine menschengerechte Behandlung besonders von Frauen, Kindern und Benachteiligten ein – national und international. Die Nutzung neuer Energiequellen, Bildungsunterstützung, kulturelle Bildung und nachhaltiges Handeln sind die Steckenpferde der Stiftung. Preisträger Willi Ernst verdeutlichte in seiner Rede, dass Integration keine Einbahnstraße sei und erzählte auch von neuen Projekten.

Aber nicht nur die Preisträger wurden für ihre Arbeit ausgezeichnet: Alle 22 Nominierten erhielten von Bürgermeister Dreier und Recep Alpan eine Urkunde.

Die Gospelchöre „Peace Advocate” und „Faith Chor Paderborn“ schlossen schließlich den musikalisch begonnenen offiziellen Teil ebenfalls musikalisch ab und luden zum Mittanzen ein.

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