Kein Alkohol in Kinderhand

Am Freitag Auftakt für Paderborner Aktionsbündnis

Sonntag, 16. November 2008 | Stadt Paderborn - Die Zahlen sind alarmierend: 63 Prozent der 16 bis 17jährigen Jungen geben in einer bundesweiten Befragung an, mindestens einmal in den letzten 30 Tagen einen Alkoholrausch gehabt zu haben. Auf immerhin 37 Prozent der gleichaltrigen Mädchen trifft dies auch zu. Schon etwa jeder Zehnte der 12 bis 15 jährigen trinkt, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ermittelte, regelmäßig mindestens einmal pro Woche Alkohol. In Paderborn wurden nach Erhebungen des Jugendamtes der Stadt im letzten Jahr etwa 100 Kinder und Jugendliche wegen Alkoholvergiftungen im Krankenhaus behandelt. Die Zahlen machen deutlich, dass viele junge Leute unkritisch mit der Droge Alkohol umgehen. Hier will das Aktionsbündnis "Kein Alkohol in Kinderhand" ansetzen. Der Zusammenschluss von Stadt, Kreis und Polizei Paderborn mit Krankenkassen, Wohlfahrtsverbänden, dem Stadtsportverband sowie Kinderärzten möchte für dieses Thema sensibilisieren. Am Freitag, 21. November, wird dieses Bündnis mit einer Auftaktveranstaltung im Rathaus ins Leben gerufen. "Uns ist klar, dass Alkoholprävention und Jugendschutz nur funktionieren kann, wenn Verwaltung, Wirtschaft und alle anderen gesellschaftlichen Gruppen zusammenwirken", so Bürgermeister Heinz Paus, der Schirmherr dieses Aktionsbündnisses ist. Ab 14 Uhr werden er und Landrat Manfred Müller am Freitag die einführenden Worte bei dieser Veranstaltung sprechen. Danach wird das Aktionsbündnis mit einer Vereinbarung gegründet. "Alkohol: Mythen und Fakten" lautet das Thema des Vortrags von Rolf Hüllinghorst, Geschäftsführer der deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Diesem Vortrag folgt eine Diskussion. Kulturell umrahmt wird die Veranstaltung vom Improvisationstheater "Ach und Krach".

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