Paderborner Puppenspielwochen

Der Vorverkauf hat begonnen

© L. TanzynaEin Highlight der Puppenspielwochen für die ganz Kleinen: Sam McBratneys „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“

Montag, 17. Februar 2025 | Stadt Paderborn - Der Vorverkauf für die Paderborner Puppenspielwochen vom 14. bis 28. März 2025 hat begonnen. Es ist die 43. Auflage des kleinen Festivals mit Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene mit Figurentheatern aus ganz Deutschland – und sogar aus dem Ausland. Hauptspielort ist in diesem Jahr das Ausweichquartier der Kulturwerkstatt, Heinz-Nixdorf-Ring 1, Eingang F. Daneben gibt es eine Aufführung in der Paderhalle und einmal machen die Puppenspielwochen einen Ausflug ins Kreismuseum Wewelsburg.

Auf dem Programm stehen drei Veranstaltungen für Erwachsene und Jugendliche und neun Vorstellungen für Kinder in verschiedenen Altersgruppen.

Das ganze Programm findet sich auf www.paderborn.de/puppenspielwochen. Der Vorverkauf erfolgt über das Paderborner Ticket-Center am Königsplatz 10, Telefon (05251) 2 99 75 0 außer für die Aufführung im Kreismuseum Wewelsburg, für die es die Karten ausschließlich beim Kreismuseum Wewelsburg bzw. online über www.wewelsburg.de gibt. Wegen der eingeschränkten Platzzahl wird empfohlen, sich die Karten rechtzeitig im Vorverkauf zu sichern. Bei Veranstaltungen des Kulturamts ist der Eintritt mit dem AStA Kulturticket Paderborn an der Tages-/Abendkasse frei.

Die Bühne Cipolla aus Bremen kommt in diesem Jahr mit „Der Untergang des Hauses Usher“ auf die Hinterbühne der Paderhalle, sie zeigt Edgar Alan Poes düster-faszinierende Geschichte als Figurentheater mit Livemusik. Groteske Situationen mischen sich mit subtilem Humor und spannungsgeladenen Sprachkaskaden von menschlichen Urängsten und vom Kampf des Geistes gegen dunkle Triebe. Bei „Im Frühling hat man keine Lust zu sterben!“ setzt Julia Raab aus Berlin durch Mittel des Objekt- und Figurentheaters die schockierenden Dokumente der Unmenschlichkeit und die in diesem Zusammenhang entstandenen Abschiedsbriefe von Frauen aus der Todeszelle im Nazideutschland in einen ergreifenden Dialog. Die Paderborner Puppenspiele Robert Husemann zeigen ihren Puppenspiel-Klassiker „Das Paderborner Puppenspiel vom Dr. Faust“.

Für Kinder beginnen die Puppenspielwochen märchenhaft mit „Neeweißnicht und Rosenrot“ nach Grimms Märchen und „Des Kaisers neue Kleider“ nach Christian Andersen. Weiter geht es mit Kindererzählungen wie „Das schönste Ei der Welt“ mit den Hühnern Pünktchen, Feder und Latte nach dem Buch von Helme Heine und „Als der Tiger einmal Bär sein wollte“ nach einem Original von Janosch, einem amüsanten, schwungvollen Rollentausch von zwei ungleichen Freunden, die mit ausdrucksstarken Figuren in einer fantasievoll wandelbaren Bühne dargestellt werden. Ums Fliegenmüssen geht es bei „Der kleine Drache Kokosnuss“ auf der Wewelsburg nach dem Bilderbuch von Ingo Siegner. Das Figurentheater Fithe reist aus Belgien an und zeigt das poetische Bildertheater „Die Wunderkugel“ mit Livemusik. Das Publikum beobachtet dabei die Künstlerin, wie sie Bilder in den Sand zeichnet, die auf einer großen Leinwand erscheinen, mit Schattenfiguren wird die Geschichte sichtbar. Musikalisch wird das wundersame Erlebnis durch ein Piano und Celesta-Glockenspiel. Um Freundschaft, Abenteuer und Erfindungsgeist geht es bei Astrid Lindgrens Märchen „Nils Karlsson-Däumling“. Ein spannendes und fröhliches Frage-Antwort-Spiel auf einer Reise durch die vier Jahreszeiten ist der Ausgangspunkt von „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“. Mit „Flora und der Baum“ enden die diesjährigen Puppenspielwochen. Es ist eine Geschichte vom Loslassen und der Kunst der Umarmung, die ohne viele Worte auskommt. Es geht um das Geben und das Nehmen, es geht um Freiheit und Freiräume.

Für einzelne Produktionen wurden geschlossene Vormittagsveranstaltungen für Kitas und Schulen vereinbart. Informationen dazu gibt es im Internet oder im Kulturamt bei d.siekauppaderbornde.

Stadt Paderborn

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