Bürgermeister Strate bezieht Stellung

Nach Veröffentlichung der Ergebnisse der Missbrauchsstudie

© Fotostudio Verena NeuhausPaderborns Bürgermeister Stefan-Oliver Strate.

Donnerstag, 12. März 2026 | Stadt Paderborn - Nach der Ergebnispräsentation der Studie „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941-2002)“ am Donnerstagnachmittag in der Universität äußert sich Paderborns Bürgermeister Stefan-Oliver Strate wie folgt:

„Die unabhängige kirchenhistorische Studie leistet einen außerordentlich wichtigen Beitrag zur transparenten Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im Erzbistum Paderborn. Die nun vorgestellten Ergebnisse erschüttern mich zutiefst. Es ist schwer zu fassen, dass Kirche und Gesellschaft systematisch weggesehen und Straftaten billigend in Kauf genommen haben. Dass das Erzbistum einen klaren Weg der Offenheit und der Verantwortung geht und diesen auch weiterverfolgen wird, begrüße ich daher sehr.“

Bezüglich einer möglichen Umbenennung des Kardinal-Degenhardt-Platzes und der Kardinal-Jaeger-Straße in Paderborn sowie einer Aberkennung der Ehrenbürgerwürde teilt er mit:

„Wir werden die Studie jetzt mit Hochdruck auswerten und unverzüglich im Anschluss, in Abstimmung mit zu beteiligenden Akteuren, entsprechende Vorschläge zur Beschlussfassung der Politik unterbreiten. Ausmaß und Umfang des Missbrauchs sowie die hohe Betroffenheit gebieten es, Entscheidungen nicht zu verzögern.“

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