Sinfoniekonzert in der Paderhalle

Am Mittwoch, 6. Mai, erklingen Werke von Mendelssohn

© B. AumüllerAdréana Kraschewski ist eine der Solistinnen bei der Aufführung von Mendelssohns „Lobgesang“.

Dienstag, 28. April 2026 | Stadt Paderborn - Im Sinfoniekonzert am Mittwoch, 6. Mai, um 19.30 Uhr in der Paderhalle erklingen zwei Werke von Mendelssohn, die seit mehr als 180 Jahren zu den Publikumslieblingen gehören: die Schauspielmusik zu Shakespeares „Sommernachtstraum“ op. 61 und die Sinfonie-Kantate „Lobgesang“ op. 52. Der „Sommernachtstraum“ mit Elfenzauber und dem berühmten Hochzeitsmarsch ist Romantik pur, Ironie inbegriffen. Der „Lobgesang“, entstanden zum 400-jährigen Jubiläum der Erfindung des Buchdrucks, hatte es bei der Musikwissenschaft und -kritik schwer, aber beim Publikum leicht.

So wurde das Stück zum Dauer-Hit. Auch der Versuch, die populären Werke im Nationalsozialismus wegen der absurden Vorstellung von „deutschem Blut“ aus dem Repertoire zu tilgen, weil Mendelssohns Vorfahren jüdischen Glaubens waren, schlug fehl.

Es spielt die Nordwestdeutsche Philharmonie, es singen Adréana Kraschewski, Dorothee Bienert (beide Sopran), Stefan Cifolelli (Tenor) und der Städtische Musikverein Paderborn. Die Leitung hat Mathias Mönius.

Karten zu Eintrittspreisen zwischen 38 und 11 Euro gibt es im Ticket-Center am Königsplatz und online unter www.paderhalle.de. Senior*innen bekommen bei diesem Konzert ermäßigte Karten. An der Abendkasse ist der Eintritt mit dem AStA Kulturticket Paderborn frei.

Um 18.45 Uhr gibt Christoph Gockel-Böhner wieder eine Kurzführung durch die laufende Ausstellung zur Geschichte der Nordwestdeutschen Philharmonie im Foyer der Paderhalle.

Stadt Paderborn

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