Bildung braucht Raum, pädagogisch wie baulich.
Offizielle Schlüsselübergabe des Neubaus der Grundschule Bonifatius
Mittwoch, 10. Juni 2026 | Stadt Paderborn - Am Dienstagmittag erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe des Neubaus der Grundschule Bonifatius in der Stadtheide in Paderborn. „Nach nur einem Jahr Bauzeit konnten alle Termine wie geplant eingehalten werden. Das Gebäude wurde pünktlich fertiggestellt“, betont Sören Lühr, Leiter des Gebäudemanagements Paderborn (GMP). Auch Schulleiterin Bettina Kees-Schuto zeigt sich begeistert: „Wir durften in dem vergangenen Jahr einen hervorragenden und intensiven Austausch zwischen der Stadt Paderborn, unserer Schule und dem GMP erleben. Die Schüler*innen, unser Kollegium und die Kolleg*innen der Offenen Ganztagsschule sowie der Betreuung freuen sich auf das herausragende Angebot, welches uns die Räume bieten.“
Nach der Einreichung des Bauantrags im Februar 2025, dem Beginn der Bauarbeiten ab Juli 2025 sowie der Abnahmen im Mai 2026, hat die Grundschule nun statt ca. 3.500 ab jetzt rund 6.200 Quadratmeter für insgesamt 425 Schüler*innen (Stand: Juni 2026) zur Verfügung. „Dabei wurde der Kostenrahmen in knapp zweistelliger Millionenhöhe eingehalten“, so Sören Lühr, Betriebsleitung des GMP.
„Ein neues Konzept ermöglicht es uns nun, dass wir den Kindern ein offenes Angebot bieten können, das sogenannte Themenräume beinhaltet. Dazu haben die Kinder abgestimmt, sodass es nun unter anderem einen Musikraum, einen Bauraum sowie eine Bibliothek geben wird“, erklärt OGS-Leiterin Nicole Hucker. Die Dritt- und Viertklässler werden ihre Klassenräume im kommenden Schuljahr im Neubau erhalten, die Erst- und Zweitklässler dann im alten Gebäude, in dem das offene Konzept mit den Themenräumen gespiegelt wird.
„Wir sind begeistert, dass das Vorhaben in einem Jahr umgesetzt werden konnte“, unterstreicht Dirk Happe, Leiter des Schulverwaltungs- und Sportamts der Stadt Paderborn. Auch die Beigeordnete der Stadt Paderborn, Sandra Jürgenhake, betont, wie wertvoll der neue Platz für die Schüler*innen ist. „Bildung braucht Raum, pädagogisch wie baulich“, so Jürgenhake. Ihnen sei es von Anfang an wichtig gewesen, dass die Schule mit in die Planung des Gebäudes einbezogen werden, so Jürgenhake und Happe.
Die Umsetzung des Neubaus ist in Zusammenarbeit zwischen dem GMP und der Firma GOLDBECK aus Bielefeld erfolgt. „Durch den guten Austausch zwischen dem Bauordnungsamt, der Feuerwehr, GOLDBECK und dem GMP sowie durch die enge Zusammenarbeit mit GOLDBECK und der Schule in der Planungs- und Bauphase, konnten wir das Projekt in der veranschlagten Zeit realisieren“, so Vera Hinz, Projektleiterin des GMP. Der Neubau stellt ein energieeffizientes Gebäude dar, was durch hohe energetische Standards sowie Luft-Wasser-Wärmepumpen und einer Photovoltaikanlage überzeugt“, fügt Sören Lühr hinzu.
Für die Zukunft wird ein DGNB-Zertifikat (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) in Silber angestrebt. Dadurch kann das „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ (QNG) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) erlangt und Fördermittel von rund 500.000 € generiert werden. Das Rikus-Kunstwerk, das den Schulhof ziert, wurde bereits im Juli 2025 erfolgreich umgesetzt, eine abschließende Restaurierung erfolgt im Laufe des Jahres.
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