Inklusiver Spielplatz samt Bürgergarten im Alanbrooke Park eröffnet

Quartiersfest Alanbrooke ein voller Erfolg

© Stadt PaderbornTechnische Beigeordnete Claudia Warnecke (1.v.l.) und stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Kramm (3.v.l.) eröffneten den Spielplatz im Alanbrooke Park zusammen mit allen beteiligten Firmen und Ämtern sowie der Bezirksregierung im Rahmen des Quartiersfestes Alanbrooke.

Freitag, 19. Juni 2026 | Stadt Paderborn - Nach rund sieben Monaten Bauzeit konnte am Freitag der erste Teil des Alanbrooke Parks auf dem ehemaligen Gelände der Alanbrooke Kaserne feierlich mit einem Quartiersfest eröffnet werden. Ab sofort stehen der großzügige inklusive Spielplatz sowie der Bürgergarten allen Bürger*innen zum Spielen und Verweilen zur Verfügung und auch die Parkour-Anlage kann in Kürze genutzt werden. Dank dem Einsatz der Paderborner Feuerwehr, die aufgrund des anfänglichen Regenwetters kurzerhand Pavillons zur Verfügung stellte, konnte das Quartiersfest wie geplant stattfinden und war ein voller Erfolg.

Kinderschminken, eine Ballonkünstlerin und das Spielmobil des Jugendamtes sorgten neben dem neuen Spielplatz und der Parkour-Anlage für Entertainment während an den Infoständen zahlreiche Informationen über die Entwicklung der ehemaligen Kasernenfläche und die dort verorteten Bauprojekte gegeben wurden. Für das leibliche Wohl sorgte die anliegenden Kita Dr.-Margit-Naarmann-Straße, die ein Kuchenbuffet organisiert hatte und der beliebte Coffee-Trailer von Lora Angelica.

Paderborns stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Kramm bedankte sich in ihrer Eröffnungsrede bei allen Beteiligten für die gelungene Umsetzung, ganz besonders aber bei der Technischen Beigeordneten Claudia Warnecke, deren Engagement maßgeblich zur Entwicklung des Alanbrooke Quartiers beigetragen habe. „Hier ist ein Ort entstanden in dem sich Menschen treffen können, miteinander Zeit verbringen können und der einfach zum Verweilen einlädt“, freute sich die stellvertretende Bürgermeisterin.

„Mit dem Spielplatz und dem Bürgergarten ist das Herzstück des Alanbrooke Parks fertiggestellt worden“, erläuterte Paderborns Technische Beigeordnete Claudia Warnecke bei der Eröffnung. „Wir bauen hier eine großzügige, multifunktionale öffentliche Grünfläche, die eine identitätsbildende Bedeutung für das Quartier hat und schaffen damit einen Begegnungsort für Anwohnende sowie Menschen aus den angrenzenden Vierteln“, sagte Warnecke. „Besonders bedanken möchte ich mich bei allen Mitarbeitenden und auch den beteiligten Planungs- und Baufirmen, die diese ersten beiden Bauabschnitte hier in der geplanten Bauzeit so hervorragend umgesetzt haben, aber auch unserem Fördergeber, der Bezirksregierung Detmold, die uns hier bei der Umsetzung unterstützen“, führte Warnecke weiter aus.

Rund 5,2 Hektar groß wird der Alanbrooke Park nach seiner Fertigstellung sein. Es entsteht ein multifunktionaler Ort, der die versiegelte Fläche im gesamten Quartier deutlich reduzieren wird und so einen wichtigen Beitrag im Umgang mit Starkregenereignissen liefern wird sowie einen wertvollen Beitrag im Umgang mit Natur- und Klimaschutz leistet. 60 Bestandsbäume können beim Bau des Alanbrooke Parks erhalten bleiben, 120 neue Bäume werden gepflanzt, so dass in Zukunft besonders in den Sommermonaten wertvolle Klimaoasen im Quartier entstehen werden.

Insgesamt ist der Alanbrooke Park in fünf verschiedene Bauabschnitte unterteilt, wovon die ersten beiden jetzt fertiggestellt wurden. 5,6 Millionen Euro kostet der Bau des Alanbrooke Parks insgesamt, wovon 3,5 Millionen Euro aus Fördermitteln vom Landesministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr sowie von der Europäischen Union gezahlt werden. Für den Bau des Spielplatzes, des Bürgergartens sowie der Parkouranlage sind Kosten in Höhe von 1,6 Million Euro entstanden.

Jetzt gehen die Arbeiten im dritten Bauabschnitt, dem Bereich hinter der Parkouranlage in Richtung Theodor-Heuss-Straße, weiter. Hier entsteht bis zum Frühjahr 2027 ein Parkkorridor mit Streetballanlage, hohen Schaukeln und vor allem viel Platz für Natur. Neben Obstbaumpflanzungen und Wiesenflächen werden große Retentionsbereiche modelliert, die sowohl Regen bei Starkregenereignissen aufnehmen, vorhalten und gezielt versickern lassen als auch in Trockenperioden durch eine unterirdische Rigole mittels Pumpe mit Wasser versorgt werden können um das Quartiersklima bei Hitze durch Verdunstung positiv beeinflussen zu können. Für den dritten Bauabschnitt fallen Kosten von bis zu 750.000,00€ an.
Das Amt für Umweltschutz und Grünflächen hat das Büro schoppe& partner aus Hamburg 2019 mit der Planung beauftragt, mit der Fertigstellung der gesamten Anlage wird im Oktober 2028 gerechnet.

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